Philipp Lienhart (l.) wurde vom SC Freiburg fix verpflichtet - von Real Madrid.

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Klar, Mats Hummels und Matthias Ginter sind super Innenverteidiger und bringen viele Punkte. Allerdings haben die auch ihren Preis. Wir haben heute vier Kaufempfehlungen in der Abwehr für Euch, bei denen man nicht auf den ersten Blick zuschlagen möchte – aber beim zweiten dann umso mehr.

Philipp Lienhart (SC Freiburg, 0,77 Mio., 22 Punkte)

Einen Abwehrspieler vom Sport-Club anzubieten ist natürlich nicht ganz so einfach, immerhin spielen die ja meist gegen den Abstieg und bekommen daher das eine oder andere Gegentor. Lienhart aber lohnt sich, weil er bis zu seiner Verletzung in der vergangenen Spielzeit ordentlich performt hat.

Vom 1. bis zum 10. Spieltag stand der junge Österreicher immer in der Startelf, ehe ihm dann eine Knieverletzung arg zu schaffen machte und er nicht wieder richtig auf die Beine kam. Dass er aber was kann beweist die Tatsache, dass Freiburg ihn für 2 Millionen trotzdem fix verpflichtete, war er ja bis Sommer nur ausgeliehen – von Real Madrid.

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Milos Veljkovic (SV Werder Bremen, 2,53 Mio., 73 Punkte)

Nicht mehr ganz so günstig ist der serbische Innenverteidiger von der Weser. Allerdings hat Veljkovic bewiesen, dass auf ihn Verlass ist. Der 22-Jährige spielte eine bockstarke Saison unter Coach Flo Kohfeldt, der ihm uneingeschränkt das Vertrauen aussprach.

Zwar hatte Veljkovic ab und an noch den einen oder anderen Wackler, was aber eher an seinem Alter liegen wird. Sollte er wieder so eine starke Saison spielen, ist es möglich, dass Werder ihn gar nicht mehr halten kann, auch wenn er jetzt vor kurzem erst seinen Vertrag verlängert hat.

„Milos hat sich in den letzten anderthalb Jahren in bemerkenswerter Art und Weise weiterentwickelt. Er ist bereits mit 22 Jahren eine feste Größe der Mannschaft, verfügt aber auch noch über enormes Potential. Wir freuen uns, dass wir den gemeinsamen Weg auch zukünftig gehen werden“, sagt der Werder-Geschäftsführer Frank Baumann zu Veljkovics Unterschrift. Wenn das mal kein Lob ist.

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Kevin Akpoguma (TSG Hoffenheim, 2,53 Mio., 76 Punkte)

Der Youngster ist inzwischen so etwas wie der Musterschüler von Julian Nagelsmann. Anfangs musste sich der 23-Jährige nach seiner schweren Wirbelverletzung erst einmal erholen, ehe er Stück für Stück an die Startelf herangeführt wurde.

Nach der Winterpause gelang Akpoguma dann der Durchbruch. Nagelsmann setzte fast uneingeschränkt auf ihn und der Youngster zahlte das Vertrauen mit Leistung zurück und war mit ein Garant dafür, dass die TSG erstmals in der Vereinsgeschichte in die Champions League kam.  Akpoguma scheint an der Seite von Kevin Vogt gesetzt – und ist somit für knapp 2,5 Millionen noch fast ein Schnäppchen.

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Felix Uduokhai (VfL Wolfsburg, 1,90 Mio., 54 Punkte)

Auf den ersten Blick erschließt sich nicht, warum man bei Uduokhai zuschlagen soll. Aber auf den zweiten! Die Wölfe könnten mit Schmadtke wieder in die Erfolgsspur zurückfinden und der Youngster in der Abwehr könnte ein x-Faktor dazu sein.

In der Relegation bestand Uduokhai seine Feuertaufe und lieferte zwei astreine Partien ab – und das als Linksverteidiger, wo er sein Tempo und seine Spielintelligenz bestens einsetzen kann. Bruno Labbadia ist ein großer Fan des Ex-Löwen, der inzwischen auch beim FC Arsenal auf dem Zettel steht.

Autor: Florian Schimak

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