Thomas Delaney von Borussia Dortmund

Foto: © imago images / Christian Schroedter
Wie an jedem Montag stellen wir nach dem 15. Spieltag erneut fünf Kaufempfehlungen aus verschiedenen Preisregionen vor. Am meisten lohnt sich der Witsel-Ersatz, auch zwei Bielefelder gewinnen dazu.

Thomas Delaney (Borussia Dortmund, 3.800.000, Mittelfeld):

Wenn es um die Stammplätze im Dortmunder Mittelfeld geht, ist Thomas Delaney immer mit dabei, ohne in der ersten Reihe zu stehen. Dabei liefert der Däne zumeist solide ab, wenn er den Vorzug bekommt. Das dürfte in der Rückrunde noch sehr häufig der Fall sein.

Axel Witsel hat sich die Achillessehne gerissen, der Stabilisator fällt somit für den Rest der Saison aus. Von den offensiv denkenden Bellingham, Dahoud und Brandt wird wohl stets nur einer spielen, außer Thomas Delaney kommt nur noch Emre Can für den defensiven Part infrage – auch als Duo funktionieren die beiden.

Abzüglich – oder wegen – der Rotation wird Delaney noch viele Einsätze in der Bundesliga bekommen. Seine Marktwertkurve zeigt bereits steil nach oben, ihr solltet auf den Zug aufspringen.


Suat Serdar (FC Schalke 04, 3.300.000, Mittelfeld):

Die gute Nachricht zuerst: Suat Serdar ist in den letzten Wochen ohne Verletzungen geblieben, die lange Pechsträhne scheint vorerst beendet. Allerdings waren seine Leistungen – wie die von Schalke allgemein – lange noch sehr durchwachsen. Deshalb kostet Serdar aktuell deutlich weniger als während seiner starken Phase im Vorjahr.

Mit einem starken Auftritt samt sieben Comunio-Punkten beim 4:0 über die TSG Hoffenheim meldete sich Serdar eindrucksvoll zurück. Das System Christian Gross scheint an Fahrt aufzunehmen, Serdar wird darin ein unverzichtbarer Baustein sein. Bei Comunio ist es eine günstige Gelegenheit, auf den 23-Jährigen zu setzen.

 

 
 
 
 
 
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Waldemar Anton (VfB Stuttgart, 2.530.000, Abwehr):

Abzüglich drei Wochen Verletzungspause ist Waldemar Anton schon die ganze Saison über in der Stuttgarter Abwehr gesetzt. Als Neuzugang wurde der Innenverteidiger direkt zum Abwehrchef, der solide abliefert.

Beim 4:1-Sieg in Augsburg fuhr Anton sechs Comunio-Punkte ein, seine bislang beste Leistung im VfB-Dress. Insgesamt steht er bei neun Spielen in Folge mit positiven Punktzahlen. Mit Anton bekommt ihr eine sichere Anlage, einen gut spielenden Stammspieler eines furiosen Aufsteigers.

Joakim Nilsson (Arminia Bielefeld, 1.170.000, Abwehr):

In der Bielefelder Abwehr hat sich das Blatt gewendet. Lange Zeit war Sommerneuzugang Mike van der Hoorn neben Amos Pieper in der Innenverteidigung gesetzt, Aufstiegsheld Joakim Nilsson nur die Nummer drei. Nilssons starke Leistungen, wenn er ran durfte, haben Bielefelds Trainer Uwe Neuhaus jedoch zum Umdenken gebracht.

Nilsson stand am Sonntag gemeinsam mit Pieper in der Startelf, als die Arminia mit 1:0 gegen Hertha BSC gewann, und zeigte dabei wieder eine starke Leistung, die ihm fünf Comunio-Punkte einbrachte. In sechs Auftritten hat der Schwede 22 Zähler gesammelt, im Schnitt hervorragende 3,67 pro Partie. Ein Punktehamster zum Schnäppchen-Preis!

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Reinhold Yabo (Arminia Bielefeld, 700.000, Mittelfeld):

Ein zweiter Bielefelder dürfte sich mit seinem Auftritt gegen die Hertha einen Stammplatz erarbeitet haben. Reinhold Yabo erzielte mit einem überragenden Abschluss den Siegtreffer, sein erstes Tor in der Bundesliga. Acht Comunio-Punkte gab es dafür.

In der Bielefelder Offensive konnte sich im bisherigen Saisonverlauf noch niemand so richtig hervortun. Umso mehr fällt ein Treffer wie dieser ins Gewicht. Mit Hoffenheim, Stuttgart, Frankfurt und Köln hat der Aufsteiger machbare Gegner vor der Brust. Es ist nun an Yabo, seinen Platz im Team weiter zu festigen.

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