Die Blicke sind aktuell verständlicherweise komplett auf die Weltmeisterschaft gerichtet. Es lohnt sich jedoch, auch die Spieler ohne WM-Teilnahme im Auge zu behalten! Wir haben vier Abwehr-Kaufempfehlungen für euch – drei sofortige Verstärkungen und ein Neuzugang mit Marktwertpotenzial sind darunter.

Stand der Marktwerte: 20.06.2018

Felipe Martins (Hannover 96, 780.000, 24 Punkte)

Felipe Trevizan Martins ist inzwischen 31 Jahre alt und geht voraussichtlich in seine siebte Saison bei Hannover 96. Der Italien-Brasilianer ist eine echte Kante in der Innenverteidigung, die jedoch immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen wird. Felipe startete in der abgelaufenen Saison fulminant: Nach vier Spielen standen 16 Punkte auf dem Konto des Linksfußes.

Im vierten Spiel (gegen Absteiger HSV) musste der 1,93 Meter große Verteidiger allerdings mit einem Sehnenriss raus. Erst am 25. Spieltag stand Felipe wieder auf dem Platz und fiel ab dem 27. Spieltag gleich wieder aufgrund eines Muskelfaserrisses aus. Das Glück war in der Saison 17/18 wie so oft nicht auf seiner Seite – ist Felipe jedoch fit, ist er eine Verstärkung für jede Abwehr. 780.000 sind durchaus gut angelegt.

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Jordan Torunarigha (Hertha BSC, 1.430.000, 39 Punkte)

Talentförderung wird bei der alten Dame aus der Hauptstadt groß geschrieben. Eines der hochtalentierten Talente ist Innenverteidiger Jordan Torunarigha. In der abgelaufenen Saison durfte der Deutsch-Nigerianer zwölf Mal ran und erzielte dabei zwei Tore. Der 20-jährige hat bei den Berlinern Vertrag bis 2020 und macht kein Geheimnis daraus, dass er sich endlich als absoluter Stammspieler durchsetzen möchte. Sein Berater Tomas Zorn äußerte sich im Mai zur aktuellen Situation seines Klienten: „Er ist kein Backup-Verteidiger mehr. Die jetzige Situation muss sich in der kommenden Saison ändern.“

Entweder bei der Hertha – oder eben bei einem anderen Bundesliga-Klub? Torunarigha entschied sich gegen das Nationaltrikot Nigerias, weil er sich gerne beim DFB durchbeißen möchte. Dafür bietet es sich an, sich auf jeden Fall weiter in der Bundesliga zu zeigen. Als mögliche Interessenten werden etwa Eintracht Frankfurt, VfB Stuttgart und Hannover gehandelt. Bei Hertha würden seine Chancen auf regelmäßige Einsätze steigen, wenn BSC-Coach Dardai öfter mit einer Dreier- statt der angestammten Viererkette spielen lassen würde. Der Innenverteidiger ist jedenfalls hoch taltentiert und dürfte sich früher oder später durchsetzen – die Frage ist nur, ob bei der Hertha oder doch einem anderen Verein.

Sven Bender (Bayer Leverkusen, 5.570.000, 114 Punkte)

Bei Sven Bender können wir es kurz machen: Der B04-Innenverteidiger ist die personifizierte Bundesligaerfahrung und spielte nach seinem Wechsel vom BVB zu den Leverkusenern eine bärenstarke erste Saison. Bei unserem neuen Notengeber ist Sven Bender der drittbeste Leverkusener der abgelaufenen Saison, Innenverteidigerkollege Tah belegt nur Platz sieben. Kann Sven Bender seine Leistung bestätigen, wird er auf alle Fälle wieder die 100 Punkte-Marke knacken. Ein klarer Kauf!

Andreas Poulsen (Borussia Mönchengladbach, 1.000.000, -)

Endlich hat es geklappt: Schon im Winter war Gladbach heiß auf den Dänen-Youngster Andreas Poulsen. Der FC Midtjylland wollte den heute 18-jährigen damals aber noch nicht ziehen lassen – der Verein wollte mit Poulsen Meister werden und erreichte dieses Ziel schließlich auch. Für 4,5 Millionen lassen die Dänen das Riesentalent nun nach Deutschland ziehen – Poulsen bekommt bei den Fohlen einen Vertrag bis 2023.

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Er ist offenbar als langfristiger Ersatz für Dauerbrenner Oscar Wendt eingeplant, der inzwischen auch schon 32 Jahre alt ist. Der routinierte Linksverteidiger steht vor seiner letzten Saison bei der Borussia. Das dürfte Zeit genug sein, um den gerade 18-jährigen langsam an die erste Elf heranzuführen. Ohne Frage wird der Marktwert des temporeichen Linksverteidigers zunächst steigen – das sollten Comunio-Manager auf jeden Fall mitnehmen (aber beim Bieten nicht übertreiben!). Und auch leistungstechnisch könnte Poulsen durchaus überraschen – Wunder und eine 200 Punkte-Saison darf man allerdings von einem so jungen Spieler nicht unbedingt voraussetzen.

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Autor: Markus Teschner

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