Auch Mainz jubelt manchmal. Künftig öfter?

Foto: © imago images / Eßling
Was für ein Fehlstart: Aus im Pokal beim Drittligisten, dazu zwei Bundesligapleiten mit jeweils drei Gegentoren – beim 1. FSV Mainz regiert der Frust. Und am Samstag geht´s nach München. Hoffnung macht ein alter Bekannter.

Adam Szalai (2.420.000, Sturm):

Die ersten drei Pflichtspiele der Saison offenbarten schnell das Kernproblem der Mainzer Misere: Das Team von Sandro Schwarz kreiert Chancen, gab sogar mehr Torschüsse ab als der FC Bayern, doch Aufwand und Ertrag stehen bei den Rheinhessen in einem finsteren Verhältnis. Der verletzungsbedingte Ausfall von Torjäger Jean-Philippe Mateta wiegt schwer, der Franzose dürfte in der Hinrunde eher nicht mehr zum Einsatz kommen.

Doch jetzt scheint Abhilfe gefunden: Mit Adam Szalai kehrt der Schlagzeuger der legendären Bruchweg-Boys nach Mainz zurück. Dort haben sie beste Erinnerungen an den fleißigen Stürmer mit der guten Quote: In 58 Bundesligaspielen in Rot und Weiß traf der Ungar 24-mal. Daran soll er jetzt angreifen – und dürfte aus dem Stand in der ersten Elf landen. Man wartet dort sehnsüchtig auf einen engagierten Knipser. Das kann hier richtig eskalieren.

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Platz 10: Mats Hummels (Abwehr), 89 Punkte - Foto: Imago Images/Action Pictures

Robin Quaison (3.360.000, Sturm):

Nach zwei Spielen hat es noch kein Mainzer geschafft, die Zehn-Punkte-Marke zu knacken. Am nächsten dran: Robin Quaison, der einzige Torschütze der Fehlstarter steht bei neun Zählern. Da allerdings werden einige dazu kommen, denn der Schwede wird als dynamischer Halbstürmer von der Verpflichtung des Fixpunktes Szalai profitieren.

Quaison weiß inzwischen, wo das Tor steht, kann sich technisch anspruchsvoll und dynamisch auf kleinem Raum in Schussposition bringen und dürfte sich darüber freuen, dass Nebenmann Szalai durch seine physische Präsenz gegnerische Abwehrspieler binden wird. Quaison ist ein heißer Tipp für den ominösen „nächsten Schritt“.

Jean-Paul Boëtius (4.240.000, Mittelfeld):

Der Holländer ist in Mainz wahnsinnig schnell angekommen, inzwischen gibt er so etwas wie den Spielmacher hinter den Spitzen. Natürlich, den Spielmacher im netzerschen Sinne gibt es schon seit – nun ja, eben Netzer nicht mehr, stattdessen ist Boëtius schlicht an vielen Ballaktionen beteiligt, die schließlich in der Konsequenz einen Torabschluss auslösen.

„Vier Tore und acht Vorlagen waren es in meiner ersten Saison. Das will ich besser machen. Ich will wichtig sein für die Mannschaft, mindestens in jedem Spiel mehr als zwölf Kilometer rennen“, hat der 25-Jährige während der Vorbereitung angekündigt. Im Managerspiel steht er aktuell bei soliden sieben Zählern nach zwei Spieltagen. Da ist noch Luft nach oben, aber dieser Junge steht auf einem sicheren Fundament.

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Pierre Kunde (1.700.000, Mittelfeld):

Durch seine Teilnahme am Afrika-Cup hatte Pierre Kunde Malong im Sommer kaum Urlaub, bevor er verspätet in der Vorbereitung zur Mannschaft stieß. Entsprechend war der Kameruner zu Saisonbeginn nicht auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit, spätestens nach der Länderspielpause sollte der Sechserachter dann aber wieder in die Mainzer Schaltzentrale zurück kehren, die der 2018er-Neuzugang von Atletico Madrid mit Dynamik, Kreativität und Präzision belebte. 1.700.000? Mehr Einstiegskurs geht kaum. Dieser Marktwert grenzt an Erpressung.

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Autor: ComunioMagazin

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