Foto: © imago / Jan Huebner
In der Regel bekommt man ja Spieler als Kaufempfehlung ausgesprochen, die im oberen Bereich der Tabelle angesiedelt sind. Weil: Wenn das Team gewinnt, punkten auch der Spieler. So die einfache Rechnung. Jetzt drehen wir die ganze Geschichte aber einfach mal um und schlagen Euch ein paar Jungs vor, bei denen es aktuell um nackte Überleben geht.
Marco Höger (1. FC Köln, 1,64 Mio., 12 Punkte)
Die Entwarnung vorne weg: Höger trainierte am Dienstag wieder mit der Mannschaft, nachdem der Mittelfeldspieler am Samstag gegen den FC Augsburg bereits nach 24 Minuten wegen einer Kopfverletzung ausgewechselt werden musste. Also alles gut und das bedeutet für Comunio-Manager: Zuschlagen! Zwar hat der Effzeh mit Koziello einen vielversprechenden Neuzugang auf seiner Position im Winter geholt, doch Coach Ruthenbeck setzt auf Höger.
Zehn Punkte aus den letzten drei Partien, das zeigt doch, dass man mit Höger arbeiten kann. Unter Stöger spielte er lange Zeit nur eine Nebenrolle und war zum Ende der Rückrunder verletzt. Nun aber ist er wieder voll da und wichtiger denn je im Kampf für das Wunder vom Rhein.
Jerome Gondorf (SV Werder Bremen, 0,98 Mio., 10 Punkte)
Nicht nur sein Marktwert (Stand 30. Januar, 13 Uhr) erinnert an Gondorfs ehemaligen Verein, auch seine Leistung bei Werder inzwischen. Anfangs hatte er an der Weser noch so seine Probleme und kam unter Nouri nicht so in Fahrt. Zwischenzeitlich stand er nicht mal im Kader, doch das hat sich nun geändert.
In einer neuen, offensiveren Rolle überzeugte Gondorf schon gegen die Bayern mit einem Treffer und auch gegen die Hertha zeigte der Mittelfeldmann, welche Qualitäten er auch im rechten offensiven Mittelfeld hat. Trotz seiner Schnelligkeitsdefizite funktioniert das Positionsspiel auf dem Flügel im Gebre Selassie sehr ordentlich und Gondorf kommt häufig in Abschlusspositionen. Für unter einer Million sogar ein echter Schnapper.
































