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Neben einigen teuren Stars gibt es im Mittelfeld ein paar Spieler, die vergleichbar punkten – aber euch viel weniger kosten! Beim VfL Bochum, Eintracht Frankfurt, dem 1. FC Union Berlin und der TSG Hoffenheim werdet ihr etwa fündig…
Stand der Marktwerte: 28. Januar
Matus Bero (VfL Bochum, 3.520.000)
So richtig hat sich Matus Bero bei Bochum seit seinem Wechsel im Sommer 2023 nicht in den Vordergrund gespielt. Vier Treffer markierte der 29 Jahre alte Nationalakteur der Slowakei in seinen 44 Pflichtspielen für den VfL und gab zwei Torvorlagen.
Drei dieser vier Treffer verbuchte Bero jedoch in seinen bislang 16 Bundesliga-Partien der laufenden Saison und holte durchschnittlich 3,88 Zähler. Im Hintergrund ist es dem zentralen Mittelfeldspieler also gelungen, sich zu einem Preis-Leistungs-Helden zu mausern.
Mario Götze (Eintracht Frankfurt, 6.260.000)
Sogar 4,29 Punkte je Spiel sammelte Frankfurts Mario Götze in dieser Spielzeit, kostet aber auch fast das Doppelte von Bero. Dabei erzielte der 32 Jahre alte offensive Mittelfeldmann zwei Tore.
Götze scheint bei der Eintracht vorne aber der Führungsspieler zu sein, könnte nach dem Abgang von Frankfurts Toptorjäger Omar Marmoush in Zukunft möglicherweise ebenfalls in Sachen Offensivdrang zulegen. Stammakteure mit geringfügig besserer Zählerausbeute als der 2014er Weltmeister haben fast ausnahmslos Marktwerte im zweistelligen Millionenbereich.
Robert Skov (1. FC Union Berlin, 4.760.000)
Durchschnittlich kaum weniger Punkte als Götze bringt derweil Robert Skov mit 4,25 ein (bei zwei Treffern). Etwas überraschend liegt der Däne in der positionellen Hierarchie bei Union auf dem linken Flügel anscheinend klar vor Shootingstar Tom Rothe.
Solang Skov nicht mehrere Spiele in Folge rausrotiert, handelt es sich bei ihm wie bei Bero um einen echten Preis-Leistungs-Helden. Das Risiko, dass der 28-Jährige ab und zu auf der Ersatzbank Platz nehmen muss, halte ich grundsätzlich allerdings derzeit für größer als bei Bero und Götze.
Marius Bülter (TSG Hoffenheim, 4.690.000)
Ziemlich sicher noch kein Startelfkandidat ist Hoffenheims Marius Bülter, den eine Oberschenkelverletzung seit Anfang Dezember außer Gefecht setzte. Kürzlich feierte der bei Comunio als Mittelfeldspieler geführte Linksaußen aber zumindest als Joker sein Comeback.
Und Bülter, der auch im Sturm auflaufen kann, holte bisher bei vier Toren gar 5,33 Zähler je Duell. Der 31-Jährige sollte bei der strauchelnden TSG bei entsprechender Gesundheit in der Rückrunde eine tragende Rolle bekleiden.