Foto: © imago images / Matthias Koch
Punkte-Monster – das ist der Weg zur Comunio-Meisterschaft! Für den Erfolg im Saisonendspurt braucht ihr Spieler in beeindruckender Form, die auch sicher spielen. Dabei hilft es, wenn der Verein noch um Europa mitspielt!
Willi Orban (Abwehr, 6.000.000, RasenBallsport Leipzig)
Willi Orban spielt bei einem Top-Klub. Für seinen Verein geht es noch um die Champions League, somit ist Rotation ausgeschlossen. Im Saisonfinale gegen Arminia Bielefeld wird die stärkste Elf auflaufen, die Trainer Domenico Tedesco aufbieten kann. Dazu gehört auch Abwehrchef Orban, der in der Rückrunde bisher alle Bundesligaspiele über 90 Minuten abvolviert hat.
In seiner Mannschaft ist er der stärkste Comunio-Verteidiger. Mit einem kleinen Ausrutscher gegen Union Berlin (2 Punkte) ist er in sehr starker Form. In den letzten sieben Spielen erzielte er ansonsten drei Mal sechs, zwei Mal fünf und einmal vier Punkte. Nur Josko Gvardiol kommt an diese Punkteausbeute ran, ist derzeit jedoch angeschlagen. Marcel Halstenberg hat bis auf denselben Ausrutscher ebenfalls eine tolle Form, würde aber wohl nur als Gvardiol-Ersatz spannend sein.
Bielefeld bietet diese Saison kaum Tor-Qualitäten, die Gefahr von vielen Gegentoren besteht also auch nicht. Willi Orban wird Punkten – und das garantiert! Ein echtes Punkte-Monster für den letzten Spieltag.
Lucas Höler (Sturm, 6.100.000, SC Freiburg)
Um denselben Champions League-Platz kämpft auch der SC Freiburg. Mit guten Leistungen konnte man zuletzt immer wieder einige Tore in die Partien einbringen, kassierte defensiv jedoch auch einiges. Deshalb liegt der Fokus bei diesem Team eher auf der Offensive. Hier bietet sich vor allem Kampfstürmer Lucas Höler an, der nach eine kleinen Formflaute wieder oben auf ist.
Bei der 1:4-Klatsche gegen Union Berlin war Höler der Lichtblick: Er hat zwei Tore geschossen, davon wurde eines wegen eines diskutablen Handspiels aberkannt. Dazu sind seine Zweikampfquoten – vor allem in der Luft – wie immer herausragend. In den letzten zwei Spielen ergänzte er zu jeweils einem Tor außerdem Vorbereiter-Qualitäten. Diese reichten zwar nur gegen die TSG Hoffenheim zu einem Assist, jedoch spielte er in beiden spielen zwei letzte Pässe vor einem Torschuss und jeweils eine Großchance heraus.
Mit diesen Toren kommt Höler auf elf und zwölf Punkte – beeindruckend stark. Da er davor doch etwas wacklig war, liegt hier ein etwas größeres Risiko als bei Leipzigs Orban. Trotzdem hat er das Potential zum Punkte-Monster und sollte auf eurer Einkaufsliste stehen. Spielt ihr einen Saisonübergang mit neuen Teams, solltet ihr auch euren Mitstreitern ne dicke Summe anbieten, um euch im Endspurt zu verstärken.































