Gideon Jung, Gotoku Sakai

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Rund zweieinhalb Wochen vor dem Saisonstart sind die Kassen der meisten Comunio-Manager ziemlich leer und die Teams noch längst nicht komplett. Comunioblog zeigt daher acht Spieler, die es für unter eine Million gibt und die am ersten Bundesliga-Spieltag in der Startformation stehen könnten. 

Luca Caldirola (Werder Bremen, Abwehr, 760.000, 0 Punkte)

Er ist der aktuelle Nutznießer der Verletzung von Niklas Moisander. Caldirola, letzte Saison durch zwei schwere Verletzungen zurückgeworfen, wird erst einmal den linken Part in der Dreierkette der Bremer einnehmen. Zwar wird Werder noch einen weiteren Innenverteidiger verpflichten, aber das kann durchaus noch bis zum Ende der Transferperiode dauern. „Das kann so sein. Viele Klubs in der Liga suchen genau auf diesen Positionen“, sagte Bremens Geschäftsführer Sport Frank Baumann der Bild

Milos Veljkovic (Werder Bremen, Abwehr, 560.000, 12 Punkte)

Der Serbe fliegt immer noch unter dem Radar, dabei stand er auch schon in der letzten Saison zwanzig Mal in der Startelf. Ab dem 16. Spieltag fehlte er nur einmal. Veljkovic hat sich bis jetzt nicht als Punktehamster hervorgetan, aber dem U19-Europameister und U20-Weltmeister ist durchaus eine Steigerung zuzutrauen. Und wie im Part zu Caldirola erwähnt, könnte die Verstärkung für die Abwehr noch auf sich warten lassen. Veljkovic steht auf jeden Fall in der Hierarchie klar vor Jesper Verlaat und der ist fast das Doppelte wert. 

Amir Abrashi (SC Freiburg, Mittelfeld, 730.000, 32 Punkte)

Es könnte schon ein kleiner Fingerzeig gewesen sein. Der Schweizer durfte auf jeden Fall in der Europa League in zentraler Position starten. Beim Spiel gegen Domzale fehlten allerdings noch Jannik Haberer und Bartosz Kapustka, weshalb auch Mike Frantz, der eigentlich zentral spielt, auf den Flügel auswich. Doch wer weiß schon, wie schnell sich Kapustka akklimatisieren kann. Die Chancen von Abrashi stehen daher nicht so schlecht. 

Die teuersten Comunio-Mittelfeldspieler im Juli

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Platz 9: Amine Harit | FC Schalke 04 | 9,23 Mio. | 64 Punkte in 16/17 (Ligue 1) | Bildquelle: Imago

Eugen Polanski (1899 Hoffenheim, Mittelfeld, 620.000, 20 Punkte)

Die Hoffenheimer suchen noch nach einem neuen Sechser, aber solange der nicht gefunden ist, hat Polanski gute Chancen, in der Startformation zu stehen. Im Gegensatz zu Neuzugang Florian Grillitsch kennt der Routinier das Hoffenheimer System. Gerade, wenn mehr defensive Stabilität gefragt ist, könnte Polanski die Nase vorn haben. Auch vor Lukas Rupp. Auf Dauer sollten aber andere stärker sein. 

Albin Ekdal (Hamburger SV, Mittelfeld, 460.000, 3 Punkte)

Den Saisonendspurt verpasste der Schwede größtenteils aufgrund eines Muskelbündelrisses. In der neuen Saison ist Ekdal aber als Stabilisator vor der Abwehr fest eingeplant. Der HSV möchte auf dieser Position endlich Kontinuität reinbringen und da scheint er das Rennen aktuell gegen Lewis Holtby und Walace zu gewinnen. Also wer glaubt, dass die Hamburger mal eine sorgenfreie Saison spielen und an die Leistungen der Rückrunde anknüpfen können, sollte sich durchaus mal mit Ekdal beschäftigen. 

Gideon Jung (Hamburger SV, Mittelfeld, 580.000, -10 Punkte)

Das gilt auch für Jung. Der U21-Europameister ist in jedem Fall als defensiver Part der Doppelsechs gesetzt. Seine letztjährige Punktausbeute schreckt natürlich ab, aber ähnlich wie Veljkovic bei Werder ist Jung eben noch entwicklungsfähig. Man sollte also von einer Steigerung und mehr Konstanz ausgehen. 

Die teuersten Comunio-Abwehrspieler im Juli

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Platz 10: Benjamin Hübner | 1899 Hoffenheim | 4,83 Mio. | 116 Punkte in 16/17 | Bildquelle: Imago

Douglas Santos (Hamburger SV, Abwehr, 600.000, -6 Punkte)

Und der HSV zum dritten! Der Brasilianer ist im Grunde konkurrenzlos auf seiner Position und da die Hamburger klamm sind, könnte es auch erst mal so bleiben. Das erste Jahr des Olympiasiegers verlieft sehr durchwachsen, aber Brasilianer brauchen bekanntlich häufig mal ein wenig Anlaufzeit und dazu kommt natürlich, dass es in Hamburg zuletzt mal wieder äußerst turbulent zuging. Optimisten sollten sich also ruhig mal mit ihm befassen. 

Gotoku Sakai (Hamburger SV, Abwehr, 950.000, 31 Punkte)

Einen haben wir noch! Der Hamburger Kapitän ist auch für unter eine Million zu haben. Und natürlich ist Sakai gesetzt. Der Deutsch-Japaner war beim unterirdischen Start der Hamburger in der Vorsaison noch einer der Lichtblicke. Zwei Totalausfälle gegen Bayern und Augsburg versauten ihm den Notenschnitt. Ansonsten ist er eigentlich ein grundsolider Spieler und damit perfekt, um seinen Kader aufzufüllen. 

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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