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Christopher Nkunku ist RB Leipzigs dritter Neuzugang im laufenden Sommer-Transferfenster. Was taugt der Franzose bei Comunio? Wir stellen euch den Ex-Pariser im Comunio-Check vor.

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Großer Pluspunkt: Variabilität

Position: Zentrales Mittelfeld. Nkunku dirigiert das Spiel am liebsten aus der Zentrale heraus, der Rechtsfuß kann aber auch auf beiden Seiten auf den Flügel ausweichen. Das war auch ein Pluspunkt, weshalb RB den Franzosen unbedingt haben wollte, bestätigt RB-Sportdirektor Markus Krösche: „Er ist ein dynamischer und im offensiven Bereich vielseitig einsetzbarer Spieler und erhöht damit auch die Variabilität in unserem Spiel“.

Bisherige Karriere: Von 2010 bis 2019 spielte der 21-jährige Franzose beim französischen Rekordmeister PSG, durchlief zunächst die Jugendteams sowie die B-Mannschaft und seit 2015 durfte Nkunku bei den Profis mittrainieren. In der abgelaufenen Saison 2018/19 kam der Youngster auf 22 Einsätze beim amtierenden französischen Meister. Dabei erzielte er drei Tore und legte zwei Treffer auf. Seit März 2018 gehörte Nkunku zudem der französischen U21 an, kam seit der U21-EM-Quali allerdings nicht mehr zum Einsatz.

Die zehn besten Leipziger der Saison

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Platz 10: Emil Forsberg (Mittelfeld), 87 Punkte, Bildquelle: imago images / Chai v.d. Laage

Einstiegsmarktwert: Bei 5.000.000 wurde der Mittelfeldspieler freigeschalten, innerhalb von drei Handelstagen ist der Marktwert des Neuzugangs auf deutlich über 7 Mio. hochgerauscht. Ein paar Tage dürfte die Steigerung noch anhalten, Mittelfeldkollege Kampl (7.320.000) ist aktuell auf einem ähnlichen Preisniveau, Forsberg (8.660.000) ist teurer und Adams (3.680.000) günstiger zu haben.

Harter Konkurrenzkampf in Leipzigs Zentrum

Situation: Das zentrale Mittelfeld bei RB Leipzig ist prall gefüllt, wenn alle Spieler fit sind und das Team nicht noch verlassen. Adams, Forsberg, Kampl, Haidara, Wolf, Demme und im Zweifel Sabitzer konkurrieren mit Nkunku um die Plätze im zentralen Mittelfeld. Die Eingewöhnung in der für ihn fremden Liga dürfte Nkunku dennoch recht leicht fallen, schließlich spielen mit Konate, Upamecano, Mukiele und Augustin bereits weitere französische Jungstars bei den Leipzigern.

Marktwertpotenzial: Die nächsten Tage dürfte es weiter bergauf gehen mit dem Marktwert von Nkunku. An der 9 Mio.-Marke könnte er gut und gerne schnuppern. Auch die zehn Millionen sind nicht ganz unrealistisch. Spätestens ab diesem Punkt sollten Manager allerdings Vorsicht walten lassen, da Nkunku mitnichten sofort einen Stammplatz sicher haben wird. Dafür ist die vorhandene Konkurrenz schlicht und ergreifend zu stark.

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Autor: Markus Teschner

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