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Auf dem Rasen unverzichtbar, bei Comunio aber nur unterer Durchschnitt. Woran liegt es bei Kohr, Okugawa, Elvedi, Tapsoba, Prömel und Co.? Und gibt es für ihre Manager noch Hoffnung?

Dominik Kohr (1. FSV Mainz 05, 1,68 Mio.)

Punkte: 23
Punkte pro Spiel: 1,53

Das läuft schief: Bei Mainz längst eine Institution, hat sich Kohr mit zwei Platzverweisen die Bilanz verhagelt. Kohr foult grundsätzlich enorm viel, kommt selbst eher selten zum Abschluss und hat schon zwei Großchancen vergeben. 
Das macht Hoffnung: Hin- und wieder schafft es der Mainzer, dank seiner Qualitäten als Abfangjäger, vier bis sechs Punkte pro Spiel zu generieren. Diese Spiele müssen nur öfter kommen. 

Masaya Okugawa (Arminia Bielefeld, 4,0 Mio.)

Punkte: 82
Punkte pro Spiel: 3,15

Das läuft schief: Zugegeben: Das ist Jammern auf hohem Niveau. Wer aber nach acht Saisontoren bei einem Schnitt von nur 3,15 steht, hat nicht alles richtig gemacht. Okugawa ist ligaweit recht vorne dabei, wenn es um vergebene Großchancen geht, er hat eine der schlechtesten Zweikampfquoten der Bundesliga und auch bei der Passquote sieht es nicht viel besser aus. 
Das macht Hoffnung: So lange Okugawa seine aktuelle Torquote weiterhin halten kann, macht er seine Manager auch trotz dieser Defizite glücklich. 


Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach, 2,8 Mio.)

Punkte: 62
Punkte pro Spiel: 2,7

Das läuft schief: Der Gladbacher ist der Inbegriff eines modernen Innenverteidigers mit einer der besten Passquoten, sehr solide im Zweikampf, schnell obendrein. Doch Elvedi führt in der Summe als „abwartender Innenverteidiger“ recht wenige Duelle, fängt dabei verhältnismäßig wenige Bälle ab und klärt auch eher selten gefährliche Situationen. In der Offensive kommt von ihm insgesamt zu wenig Gefahr. 
Das macht Hoffnung: Die letzten drei Saisons knackte er am Ende noch die 100-Punkte-Marke und zuletzt zeigte er sich bei Comunio formverbessert. 

Grischa Prömel (Union Berlin, 2,5 Mio.)

Punkte: 55
Punkte pro Spiel: 2,5

Das läuft schief: Gemessen an den vier Saisontoren steht Prömel eigentlich noch recht schwach da. Es hätten nämlich viel mehr Tore sein können, hätte Prömel nicht schon fünf Großchancen versiebt. Der Unioner mag zwar wichtige Duelle gewinnen, seine Zweikampfquote überschreitet aber gerade noch so die 50 Prozent-Hürde und auch als Abfangjäger und Zerstörer macht er nicht gerade Wunderdinge.
Das macht Hoffnung: Prömel kommt in der Offensive verhältnismäßig oft in gute Abschlusspositionen. Das könnte für weitere Tore sorgen.

Kevin Vogt (TSG Hoffenheim, 1,7 Mio.)

Punkte: 50
Punkte pro Spiel: 2,1

Das läuft schief: Was Vogt auszeichnet ist ein grundsolides Passspiel und ein starker Spielaufbau, sowohl auf kurze als auch auf lange Distanz. Was ihn weniger auszeichnet ist allzu viel Aktionismus. Wenn er mal zehn Zweikämpfe pro Partie führt, ist es für ihn schon viel. Andere Verteidiger haben locker dreimal so viele Duelle pro 90 Minuten. Außerdem kommt Vogt praktisch nie zum Torabschluss (drei Torschüsse in 24 Spielen).
Das macht Hoffnung: Eigentlich nur der ohnehin geringe Preis. Ein Comunio-Monster wird Vogt in diesem Leben nicht mehr. 

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Kristijan Jakic (Eintracht Frankfurt, 1,6 Mio.)

Punkte: 29
Punkte pro Spiel: 1,45

Das läuft schief: Obwohl der Kroate bisweilen Sebastian Rode verdrängt hat, gibt es ein großes Problem beim Frankfurter Neuzugang. 40 Prozent gewonnener Zweikämpfe sind für einen Sechser viel zu wenig. Und so kommt Jakic dann nicht einmal auf zwei Punkte im Schnitt. 
Das macht Hoffnung: Die Zweikampfquote muss sich verbessern. Mit einem Comunio-Monster darf man hier aber auch in Zukunft nicht rechnen. 

Maxence Lacroix (VfL Wolfsburg, 3,7 Mio.)

Punkte: 55
Punkte pro Spiel: 2,4

Das läuft schief: Der große Hype ist erst einmal vorbei. Sowohl bei Comunio als auch auf dem grünen Rasen. Der Shootingstar der Saison 2020/21 hat in dieser Saison vor allem ein Problem: Er wurde schon dreimal vom Platz gestellt, was ihn locker 30 Punkte gekostet haben dürfte. 
Das macht Hoffnung: Lacroix ist noch immer einer der ligaweit besten Zweikämpfer, er fängt viele Bälle ab, klärt häufig Aktionen des Gegners. Wenn er sich wieder im Griff hat, dann bleibt er ein mehr als solider Punktelieferant. Für den aktuellen Preis könnte sich das Investment zum Schlussspurt dieser Saison sogar lohnen. 

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Autor: Karol Herrmann

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