Wintertransfer Philip Otele startet beim HSV sofort durch

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Drei Wintertransfers sind nicht nur beim HSV, RB Leipzig und Mainz 05 sofort gefragt. Bei Comunio gehören sorgten die Investitionen der Manager für Marktwertsteigerungen. Einen Gewinner würden wir jetzt eher verkaufen.

5. Edmond Tapsoba (Bayer Leverkusen, 9.130.000, Abwehr, Steigerung gegenüber Vorwoche: 1.320.000)

Auch aufgrund von drei Treffern gehörte Edmond Tapsoba in der verkürzten ersten Saisonhälfte zu den besten Abwehrspielern bei Comunio. Nach dem 14. Spieltag verpasste der Innenverteidiger aus Burkina Faso dann vier Partien. Gründe waren die Nominierung für den Afrika-Cup sowie eine anschließende Verletzungspause.

In den vergangenen beiden Partien war Tapsoba dann aber wieder voll da und findet sich auch deshalb zum zweiten Mal in Folge unter den größten Marktwertgewinnern der Woche wieder. Gleichzeitig firmiert der 27-Jährige mittlerweile als drittteuerster Abwehrspieler Comunios. Da nicht mit Toren gerechnet werden kann, würden wir aktuell eher das Geld nehmen.

 

4. Philip Otele (HSV, 4.590.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vorwoche: 1.590.000)

Weil Alexander Rössing-Lelesiit sich verletzte und Jean-Luc Dompe suspendiert wurde, entschied sich der HSV für einen weiteren Wintertransfer. Philip Otele kommt leihweise vom FC Basel und soll sofort weiterhelfen können. Bei den Schweizern wird der Nigerianer übrigens durch BVB-Leihgabe Julien Duranville ersetzt.

In Heidenheim durfte Otele beim HSV gleich von Beginn an und über 68 Minuten mitwirken. Dabei bereitete der 26-Jährige kurz vor der Pause des 1:0 durch Ransdorf Königsdörffer vor. Bei Comunio resultierten gute 5 Punkte, auf denen sich aufbauen lässt. Vor den Spielen des HSV gegen Union Berlin und in Mainz stellt Otele für 4,59 Millionen immer noch eine gute Option dar.

3. Andrej Kramaric (TSG Hoffenheim, 15.410.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vorwoche: 1.610.000)

Dass Andrej Kramaric noch nicht zum alten Eisen gehört, zeigt ein Blick auf die Torjägerliste. Mit neun Treffern belegt er hier als bester Torjäger des Tabellendritten den sechsten Platz. Beim 1:5 in München war der Kroate als einziger Spieler der TSG Hoffenheim erfolgreich.

Nach 29 Punkten aus den vergangenen beiden Spielen ist Kramaric bei Comunio natürlich noch gefragter als zuvor und nähert sich nach dem erneuten Plus von 1,61 Millionen seinem 12-Monats-Maximum von 15,94 Millionen.

2. Sheraldo Becker (Mainz 05, 3.670.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vorwoche: 1.670.000)

Sein Name eilt Sheraldo Becker voraus. Bei Union Berlin gehörte der Niederländer 2022/23 zu den absoluten Leistungsträgern und beendete die Saison mit 154 Comunio-Punkten. Dafür kostet der Winterneuzugang von Mainz 05 immer noch vergleichsweise wenig.

Möglicherweise haben die Manager das letzte Jahr des am Montag 31 Jahre alt gewordenen Stürmers im Kopf, als dieser nur noch wenig zustande brachte. 2023/24 holte er nur 29 Punkte bis zum Wechsel in der Winterpause.

Zurück bei Förderer Urs Fischer kämpft Becker bei Mainz 05 nun mit dem ebenfalls gerade geholten Silas um einen Startplatz. 3,67 Millionen erscheinen angesichts seines Potenzials noch angemessen.

5. Brajan Gruda (RB Leipzig, 10.500.000, Mittelfeld, Steigerung gegenüber Vorwoche: 3.900.000)

Deutlich erfolgreicher als Becker verabschiedete sich Brajan Gruda nach der Saison 2023/24 aus der Bundesliga. Besonders in Richtung Saisonende drehte der Youngster auf und holte schlussendlich 102 Zähler. Anschließend ging es für 31,5 Millionen Euro zu Brighton Hove & Albion in die Premier League.

Von dort lotste RB Leipzig den immer noch 21 Jahre jungen Linksfüßer zurück nach Deutschland. Vorerst bis zum Saisonende. Gruda stellt definitiv einen der hochkarätigsten Wintertransfers dar, was sich auch im Marktwert des Mittelfeldspielers niederschlägt. Bei 6,6 Millionen aufgetaut, befindet sich dieser momentan bereits bei 10,5 Millionen.

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Vincenzo Grifo vom SC Freiburg

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Offen, wie schnell Gruda das Vertrauen der investierenden Manager zurückzahlen kann. Vor allem, weil er bei RB Leipzig etwas weiter hinten zum Einsatz kommt, als in Mainz. Im 4-3-3 dürfte Gruda vor allem für die Einleitung der Abschlussaktionen der vorderen Reihe zuständig sein, was sich bei Comunio als Nachteil entpuppen könnte. Zudem scheint sein Stammplatz nicht in Stein gemeißelt.