Wirtz nähert sich bei Bayer Leverkusen dem Comeback, Guerreiro wird bei Bayern München hinten links gebraucht

Foto: © imago images / Jan Huebner
Neben Florian Wirtz, dessen Comeback bei Bayer Leverkusen näherrückt, zählen gleich drei Spieler von Bayern München zu den größten Gewinnern der Woche. Außerdem dabei: Ein Rückkehrer vom VfL Wolfsburg.

5. Eric Dier (Bayern München, 8.030.000, Abwehr, Steigerung gegenüber Vorwoche: 2.500.000)

Bereits am Dienstag reihte sich Eric Dier unter den Marktwertgewinnern des Monats ein. Ein großer Teil seiner Steigerung fand dabei in den letzten sieben Tagen statt. 2,5 Millionen sind es Stand heute im Wochenvergleich – der fünftgrößte Wert aller Comunio-Akteure.

Die Gründe liegen bei Dier auf der Hand: Weil Bayern München immer wieder Innenverteidiger verzichten musste, avancierte der Engländer zuletzt zum Stammspieler. Fünf Spielen über die volle Distanz dürften angesichts der Ausfälle von Dayot Upamecano (Knie-OP) und Hiroki Ito (Mittelfußbruch) folgen. Minjae Kim plagen weiterhin Achillessehnenprobleme. Wenn dann erhielte er eine Pause.

Dass Dier mittlerweile 8 Millionen durch rechtfertigen muss, steht auf einem anderen Blatt. Durchschnittlich 5 Zähler seit dem 23. Spieltag sind okay, weniger sollten es aber nicht sein.

4. Raphael Guerreiro (Bayern München, 8.640.000, Abwehr, Steigerung gegenüber Vorwoche: 2.690.000)

Auch Raphael Guerreiro erfreut sich aufgrund der mannschaftsintern reduzierten Konkurrenz bei Comunio wieder größerer Beliebtheit. War der Linksverteidiger bei Bayern München in der Rückrunde bislang hauptsächlich gegen defensivorientierte Gegner eingesetzt worden, führt jetzt beinahe kein Weg an ihm vorbei.

Neben Ito meldete sich bekanntlich auch Alphonso Davies (Kreuzbandriss) für längere Zeit ab. Die einzige weitere denkbare Variante für hinten links wäre, einen Rechtsfuß dort einzusetzen. Josip Stanisic und Konrad Laimer bewerben sich darauf. Am Freitagabend in Augsburg erwarten wir allerdings definitiv Guerreiro in der Startelf der Bayern.

3. Florian Wirtz (Bayer Leverkusen, 19.640.000, Mittelfeld, Steigerung gegenüber Vorwoche: 2.780.000)

Wie gut Florian Wirtz ist, zeigte sich bei Comunio daran, dass sein Marktwert trotz Verletzung nicht unter 16,86 Millionen sank. Die Comunio-Manager verzichten lieber auf einen Ersatz, als den Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen abzugeben. Nicht abwegig bei bisher 208 Zählern in dieser Spielzeit.

Nun scheint es, als könnte sich die Geduld bald auszahlen. Nach seiner Innenbandverletzung im rechten Sprunggelenk soll Wirtz jedenfalls bereits wieder mit dem Ball am Fuß an seinem Comeback arbeiten. Dies berichtet die Bild-Zeitung.

Möglicherweise wird der 21-Jährige bereits am übernächsten Spieltag gegen Union Berlin wieder im Kader von Bayer Leverkusen stehen. Bis dahin dürfte sich sein Marktwert weiter erhöhen – möglicherweise mit einem kleinen Knick am kommenden Wochenende, vor dem Kurzzeit-Investoren sich von Wirtz trennen könnten.

2. Mohamed Amoura (VfL Wolfsburg, 13.740.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vorwoche: 2.940.000)

Etwas ruhiger wurde es zuletzt um Mohamed Amoura. Der Topeinkauf des VfL Wolfsburg wartet seit dem 18. Spieltag auf Treffer aus dem Spiel heraus, konnte seine Comunio-Bilanz aber immerhin mit zwei Elfmetertoren aufhübschen.

Für einen Marktwertabschwung sorgte dann eine Gelbsperre am 27. Spieltag. Nun geht es wieder in die andere Richtung. Der gesetzte Stürmer des VFL Wolfsburg besitzt nach einem wöchentlichen Plus von 2,94 Millionen und bei einem Mindestpreis von 13,74 Millionen durchaus noch Luft nach oben.

1. Leroy Sane (Bayern München, 14.760.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vorwoche: 3.520.000)

Kingsley Coman verletzt, Serge Gnabry dauerhaft außer Form: Ein gute Ausgangslage für Leroy Sane, sich bei den Bayern für einen neuen Vertrag zu bewerben. In den vergangenen beiden Spielen nutzte der Nationalspieler seine Chance, erzielte drei Tore und holte 24 Comunio-Punkte.

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In Augsburg spricht so viel für eine weitere Startelfnominierung. Einzig eine Schonung vor dem Champions-League-Duell am folgenden Dienstag könnte für einen Bankplatz sorgen. Weil Sane auch als Joker punktet, stellt dies allerdings kein Argument gegen den größten Marktwertgewinner der Woche dar.