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Gladbach kann im Endspurt wieder auf seine komplette Offensivabteilung zurückgreifen. Eintracht Frankfurt freut sich über einen Youngster. Von Bayern ist ein Nachrücker gefragt.
5. Jean-Matteo Bahoya (Eintracht Frankfurt, 6.210.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vormonat: 4.230.000)
Nach dem Abschied von Omar Marmoush verpflichtete Eintracht Frankfurt im Winter zwei prominente Namen. Elye Wahi fehlt nun allerdings mit einer Knieverletzung, Michy Batshuayi gilt eher als Kurzzeitarbeiter. Jean-Matteo Bahoya hingegen durfte zuletzt wiederholt in der Startelf ran.
Im vorherigen Winter aus Angers gekommen, scheint die Anlaufzeit beim 19 Jahre alten Franzosen endlich vorbei zu sein. 18 Punkte holte der Eintracht-Youngster in den vergangenen drei Partien – inklusive Premierentreffer am 26. Spieltag. Im Kampf um die Champions League scheint Bahoya aktuell zum Faktor zu werden. Bei mittlerweile 6,21 Millionen sollte er aber bald nachlegen.
4. Eric Dier (Bayern München, 7.500.000, Abwehr, Steigerung gegenüber Vormonat: 4.330.000)
Hätte es den Begriff Edelreservist noch nicht gegeben, er hätte für Eric Dier erfunden werden müssen. Einen vierten Innenverteidiger auf derart hohem Niveau kann sich in der Bundesliga nur der FC Bayern München leisten. Zuletzt wurde Dier nun quasi durchgängig gebraucht.
Fünf Spiele in Folge absolvierte der Engländer über die volle Distanz, sammelte dabei 25 Punkte. Durch die Vertetzungen von Hiroki Ito (Mittelfußbruch) und Dayot Upamecano (Knie-OP) bleibt Dier in der Viererkette des FCB vorerst gesetzt und lohnt sich noch bei Comunio. Viel mehr als 7,5 Millionen sollten aber nicht den Tisch gelegt werden.
3. Nick Woltemade (VfB Stuttgart, 17.420.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vormonat: 5.010.000)
Nach dem großen Hype in den letzten Wochen musste der eigenen Angaben etwas müde Unterschiedsspieler am 27. Spieltag zur Abwechslung mal wieder der Ersatzbank Platz nehmen. Der Nachfrage dürfte dies allerdings keinen großen Abbruch tun. Mit einem Plus 5,01 Millionen preschte der 23-Jährige im März unter die zehn teuersten Comunio-Akteure vor.
Nach dem 0:1 in Frankfurt muss der VfB nun in Bochum ran. Trainer Sebastian Hoeneß dürfte Woltemade dabei wieder in die Startelf beordern. Die Kreativität des unkonventionellen Dribblers, der in den letzten sechs Spielen 35 Punkte einfuhr, dürfte gegen den Abstiegskandidaten gebraucht werden. Zudem muss ein gesperrter Stammspieler ersetzt werden. Anschließend steht dann das Heimspiel gegen Ex-Klub Werder Bremen auf dem Programm.
2. Alassane Plea (Borussia M’gladbach, 12.750.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vormonat: 5.080.000)
Drei Tore erzielte Alassane Plea vor der Länderspielpause in Bremen (21 Punkte). Letztere gab der Aktie des Offensivspielers aus Gladbach dann genug Zeit zur Entwicklung. Einige Comunio-Manager schienen dem 32 Jahre alten Franzosen aber nicht zuzutrauen, am 27. Spieltag nachzulegen. Sein Marktwert jedenfalls reduzierte sich in Richtung Wochenende um rund 2 Millionen.
Diejenigen, die am Marktwertgewinner der Woche festhielten, wurden schlussendlich belohnt. Erneut in der Startelf erzielte er das entscheidende 1:0 gegen Leipzig und sorgte dafür, dass Gladbach in Abwesenheit des gesperrten Tim Kleindienst seine Europapokal-Hoffnungen aufrechterhalten konnte.
1. Franck Honorat (Borussia M’gadbach, 11.350.000, Sturm, Steigerung gegenüber Vormonat: 5.130.000)
Neben Plea freute man sich in Gladbach am Samstag auch über Franck Honorat. In diesem Jahr noch gar nicht zum Einsatz gekommen, durfte der 28 Jahre alte Außenstürmer erstmals wieder ran – und zwar direkt über 64 Minuten.
Weil sich das Comeback angedeutet hatte, wurde Honorat zum größten Gewinner des Monats März. Aber auch die Comunio-Bilanz spricht für den Punktehamster aus Gladbach: 147 Zähler in der letzten Saison, durchschnittlich 6,15 in dieser – da dürfen auch noch mehr als 11,35 Millionen investiert werden. Vor allem im Saisonendspurt, wo die finanziellen Möglichkeiten der Comunio-Manager meist etwas größer sind.