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Einige Bundesliga-Spieler haben auf Nationalmannschaftsreise ordentlich Selbstvertrauen getankt. Das könnte ihnen auch für die Liga im Endspurt noch einmal einen Schub geben.

Marco Fabian (Eintracht Frankfurt, Mittelfeld, 1.820.000, 2 Punkte)

Bei Frankfurt kam der Top-Scorer der Eintracht aus der vergangenen Saison 2017/18 bislang nur auf zwei Joker-Einsätze, wurde von Trainer Niko Kovac zuletzt sogar öffentlich angezählt. Für sein Heimatland Mexiko, wo er noch immer ein großer Held ist, bewies Fabian mit einem herrlichen Freistoßtreffer gegen Island, dass er das Fußballspielen nicht ganz verlernt hat.

Die Comunio-Nationalmannschaft

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Tor: Ralf Fährmann (Schalke 04, 90 Punkte)

 

Ondrej Duda (Hertha BSC; Mittelfeld, 670.000, 22 Punkte)

Der große Held der Länderspielpause, nicht nur, weil er beim 3:2-Erfolg gegen Thailand für die Slowakei ein Tor und eine Vorlage beisteuerte, sondern seinem Teamkollegen Martin Skrtel, der sich die Zunge verschluckte, sogar geistesgegenwärtig mit Erster Hilfe das Leben rettete. Bei Hertha stand er zuletzt am 20. Spieltag in der Startelf. Zeit für ein Comeback!

Adam Szalai (1899 Hoffenheim, Sturm, 1.720.000, 31 Punkte)

Im Kraichgau ist der 30-Jährige nur noch Stürmer Nummer 4, bei Ungarn hingegen ist Szalai über jeden Zweifel erhaben. In seinen letzten sechs Länderspielen traf er sechs Mal. So auch gegen Kasachstan, was letztlich aber auch nicht reichte, um die Niederlage abzuwehren.

Taleb Tawatha (Eintracht Frankfurt, Abwehr, 390.000, 24 Punkte)

Mit 2,18 Punkten im Schnitt für diesen Preis durchaus ein effizienter Comunio-Spieler, allerdings pendelt Tawatha zwischen Bank und Tribüne, seit Timothy Chandler auf die linke Seite gerückt ist. Für die Nationalmannschaft von Israel durfte er immerhin 90 Minuten Spielzeit gegen Rumänien sammeln.

Hummels klar vorne: Die formstärksten Abwehrspieler
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Raphael Guerreiro (Borussia Dortmund, Abwehr, 2.750.000, 9 Punkte)

Der Dortmunder Alleskönner hatte in der Rückrunde mit massiven muskulären Problemen zu kämpfen, meldete sich jetzt aber rechtzeitig fit und spielte für Portugal gegen Ägypten 90 Minuten durch. Ob das reicht, um Marcel Schmelzer auf der Linksverteidiger-Position zu verdrängen, wird sich zeigen. Vielleicht plant Peter Stöger den Portugiesen aber auch als Achter ein.

Marvin Plattenhardt (Hertha BSC, Abwehr, 3.620.000, 80 Punkte)

Obwohl er in dieser Saison nicht besonders auffällt, ist der Berliner Linksverteidiger schon jetzt der große Gewinner dieser Länderspielpause, denn Plattenhardt hat für die WM von Joachim Löw quasi einen Freibrief erhalten. Weil jede Position doppelt besetzt werden soll und Linksverteidiger nicht gerade auf den Bäumen wachsen. Plattenhardt habe ihn beim DFB außerdem stets überzeugt, der weit agilere Philipp Max, für viele der Favorit links hinten, spielt hingegen keine Rolle in den Planungen von Löw und Co. Mit seinem 90-minütigen Auftritt gegen Brasilien, wo er einer der besten war, dürfte er seinen Status untermauert haben

Steven Zuber (1899 Hoffenheim, Mittelfeld, 830.000, 30 Punkte)

In den letzten sieben Spielen bei der TSG saß Zuber sechs Mal über die vollen 90 Minuten auf der Bank und das, obwohl er zu Saisonbeginn noch einen Stammplatz hatte. Nun gab es eine ordentliche Prise Selbstbewusstsein mit der Schweiz, wo der 26-Jährige zweimal zum Einsatz kam und sich gegen WM-Teilnehmer Panama sogar in die Torschützenliste eintragen konnte.

Michy Batshuayi (Borussia Dortmund, Sturm, 16.430.000, 54 Punkte)

Dem teuersten Comunio-Spieler sollte es nicht unbedingt an Selbstvertrauen mangeln, doch seine Nominierung für die WM schien noch vor nicht allzu langer Zeit in Gefahr. Mit Romelu Lukaku hat Belgien außerdem einen ähnlichen Stürmertyp, an dem selbst der Batsman nicht vorbeikommt. Seine erste Nominierung im Jahr 2018 wusste der Dortmunder mit einem Jokertor gegen Saudi-Arabien zu nutzen. Seine Quote für Belgien ist ähnlich gut, wie die beim BVB. Er sollte im Sommer deshalb wohl besser keinen Urlaub planen. Und das nahezu sichere WM-Ticket bringt rechtzeitig vor dem Klassiker gegen Bayern noch einmal Rückenwind.

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Autor: Karol Herrmann

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