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Sandro Wagner? Schnee von gestern! Uth? Geschenkt! Hoffenheims Offensive ist trotz des riesigen Umbruchs im Sommerunfassbar gut drauf. Kramaric, Nelson, Joelinton, Szalai, Belfodil – welche TSG-Stürmer besonders positiv hervorstechen, zeigen wir euch auf dem Comunioblog.
Stand der Marktwerte: 22.11.2018
Die TSG Hoffenheim steht nach elf Spieltagen auf dem sechsten Platz der Bundesliga-Tabelle und hat die viertmeisten Tore geschossen. Viele vermuteten vor der Saison, dass die zahlreichen Abgänge in der Offensive schmerzlich vermisst werden könnten. Gnabry und Wagner zog es bekanntlich zu den Bayern, Uth wechselte nach Gelsenkirchen. Vermisst werden die drei aber nicht wirklich, schließlich funktioniert der TSG-Sturm auch ohne sie hervorragend.
Hoffenheims Beste: Die zwei Neu-Durchstarter der Saison
In den letzten Wochen stach vor allem der für ein Jahr von Arsenal ausgeliehene Youngster Reiss Nelson (9.620.000, 58) hervor. Der Jungspund kommt bisher auf sieben bewertete Einsätze, aus den letzten fünf Spielen holte er nur ein Mal weniger als neun Punkte (4 Punkte gegen Stuttgart), in allen weiteren Partien steuerte Nelson mindestens einen Treffer bei und holte 9, 9, 11 und 16 Punkte. Es ergibt sich ein atemberaubender Schnitt für einen 18-jährigen Spieler, der in dieser Saison durchschnittlich 8,29 Punkte pro Partie holte.
Ebenfalls bärenstark spielt Offensivkollege Joelinton (9.850.000, 62) auf, der in der Saison 2018/19 bisher jedes Ligaspiel für die Nagelsmann-Elf absolvierte und insgesamt 62 Punkte sammelte. Wettbewerbsübergreifend erzielte der Hoffenheim-Topscorer acht Tore und bereitete sieben weitere Treffer vor. Passend zur großartigen Form verlängerte der Brasilianer in dieser Woche vorzeitig um zwei weitere Jahre bei der TSG. Vor dieser Spielzeit spielte Joelinton nie eine Rolle bei den Sinsheimern, obwohl er bereits seit 2015 dort unter Vertrag steht. Zwischen 2016 und 2018 war der Brasilianer an den österreichischen Rekordmeister Rapid Wien ausgeliehen, wo dem Stürmer 21 Tore in 79 Partien (Bundesliga, Europa League Quali, Europa League und ÖFB-Cup) gelangen. In der Vorbereitung zeigte sich der Angreifer dann auch bei der TSG erstarkt und spielte sich in den Kader und letztlich sogar in die Startelf. Er spielt am konstantesten von allen Stürmern und ist deshalb auch wenig verwunderlich punktbester Hoffenheimer.
Auch die Routiniers sind in Top-Verfassung
Nicht nur die zwei (Quasi-)Neu-Entdeckungen sorgen in der TSG-Offensive für Aufsehen. Adam Szalai (3.670.000, 40) kann mit seinen inzwischen 30 Jahren wohl als Routinier bezeichnet werden und ist diese Saison in richtig guter Verfassung. 2014 wechselte Szalai von Schalke zu Hoffenheim und pendelte seither – auch aufgrund der großen Konkurrenz – zwischen Bank und Startelf, war zwischenzeitlich sogar an Hannover ausgeliehen. 70 und 51 Comunio-Punkte standen in den letzten beiden Spielzeiten unter dem Strich. Nach elf Spieltagen stehen an selber Stelle bereits 40 Zähler, vier Saisontore gelangen dem Ungarn bisher. Spielt der Angreifer so weiter, könnte er seine Bestmarke von 85 Punkten – damals noch im Trikot der Mainzer – aus der Saison 2012/13 noch einmal aufpolieren.
Höhen und Tiefen erlebte in dieser Saison bereits Sommer-Neuzugang Ishak Belfodil (3.830.000, 35). Den Start des Ex-Bremers könnte man durchaus als kompliziert bezeichnen – kleinere Verletzungen warfen ihn zu Beginn zurück, auch wurde er schon wegen Fehlverhaltens von Coach Nagelsmann für ein Spiel suspendiert. Diese Phase scheint Belfodil nun hinter sich zu lassen – der 26-jährige blüht immer mehr auf und kommt inzwischen auf 35 Comunio-Punkte aus sieben bewerteten Spielen. Drei Saisontore hat der Algerier vorzuweisen, gegen den VfB Stuttgart traf er doppelt.































