Ihr habt es teilweise schon in unseren bisherigen Kaufempfehlungen gelesen: Mit ein wenig Umsicht könnt ihr durch den Wechsel des Bewertungspartners für sehr kleines Geld potenzielle Punktehamster in euer Team holen. Wir zeigen euch in drei Teilen, welche Spieler sich durch den neuen Notengeber so richtig lohnen. In Teil I: Abwehrspieler. Eines vorweg: Außenverteidiger lohnen sich endlich wieder!

Christian Günter (SC Freiburg, Sportradar: 33 | Sofascore: 109)

Christian Günter ist einer der absoluten Dauerbrenner beim SC Freiburg. So mancher wird sich gewundert und geärgert haben, dass Günter absolut jedes Spiel absolviert und trotzdem keine Punkte nach Hause bringt. Diese Zeit scheint mit dem neuen Bewerter nun passé zu sein: Nach dem Notenschlüssel von Sofascore hätte Christian Günter in der abgelaufenen Saison satte 109 Comunio-Punkte eingefahren und damit zu den besten Verteidigern im Spiel gehört. Bei Sportradar kam er gerade einmal auf 33 Punkte, also weniger als ein Zähler pro Partie. Das Beste an der Geschichte: Günter scheint seinen Stammplatz auf der linken Abwehrseite auch in der anstehenden Spielzeit zunächst wieder sicher zu haben und kostet aktuell fast läppische 1.170.000. Schafft er nochmal eine 109 Punkte-Saison, refinanziert sich Günter zum aktuellen Preis praktisch von selbst (10.000 pro Punkt = 1.090.000).

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Julian Korb (Hannover 96, Sportradar: -21 | Sofascore: 59)

Noch etwas auffälliger als bei Günter ist die Punktedifferenz bei Hannovers Julian Korb. Über weite Strecken der Saison durfte Korb als Rechtsverteidiger bei den 96ern ran, mit den Noten von Sportradar dürfte er allerdings nicht zufrieden gewesen sein, wenn er seine Comunio-Punkte verfolgt haben sollte: Am Ende der Saison standen unter dem Strich -21 Punkte, obwohl der Verteidiger meist recht solide gespielt hat. Nach Sofascore-Noten wären es auch ordentliche 59 Punkte geworden – aufgrund seiner vielen Minuspunkte aus der Vor-Saison sind Comunio-Manager offenbar noch äußerst zurückhaltend: Julian Korb kostet derzeit 360.000. Ein Auffüllspieler für unter 400.000, der im besten Fall sogar noch den einen oder anderen wertvollen Punkt einfährt, macht sich in fast jedem Kader gut. Seine Leistungen sollten dennoch gut beobachtet werden: Er befindet sich um die Position des Rechtsverteidigers im Zweikampf mit Routinier und Fan-Liebling Oliver Sorg. Seine Chancen auf Einsatzminuten stehen dennoch nicht sehr schlecht.

Matthias Ostrzolek (Hannover 96, Sportradar: -6 | Sofascore: 78)

Eine fast identische Beobachtung lässt sich auch auf der anderen Abwehrseite der Niedersachsen machen: Matthias Ostrzolek war im Großteil der Saisonspiele gesetzt auf der linken Abwehrseite und liefert sich einen Zweikampf mit Albornoz. Nach den Sportradar-Noten lag auch Ostrzolek nach 34 Spieltagen im Minusbereich – mit dem Sofascore-Notenschlüssel wären es 78 Punkte gewesen. Setzt sich Ostrzolek gegen Albornoz durch, winken einige Punkte und damit einhergehend eine satte Marktwertsteigerung.

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Maximilian Philipp (Sturm, Borussia Dortmund) - mehr Infos | Bildquellen: Imago

William (VfL Wolfsburg, Sportradar: 3 | Sofascore: 64)

Ebenfalls unter dem Radar der meisten Comunio-Manager fliegt VfL-Verteidiger William. Der VfL Wolfsburg hat am Wochenende seine erfolgreiche Generalprobe gegen den SSC Neapel bestritten. Die Wölfe gewannen am Ende 3:1 – geht man davon aus, dass die Elf nicht all zu entfernt von der Startelf am ersten Spieltag der Bundesliga ist, könnte auch William zum echten Schnäppchen werden. Der 23-jährige bestritt schon den Großteil der Rückrundenspiele der abgelaufenen Saison, die Sportradar-Bewertungskriterien lagen jedoch auch diesem Außenverteidiger nicht. Auch ihm könnte also das neue Bewertungssystem zugute kommen: Statt drei Punkten wären es in der letzten Saison 64 geworden – dafür, dass er nur 22 Spiele absolviert hat, sind 64 Comunio-Punkte durchaus ordentlich. Aktuell ist er für 650.000 zu haben – klingt auch hier nach keinem schlechten Deal.

Andreas Beck (VfB Stuttgart, Sportradar: 1 | Sofascore: 71)

Einen haben wir noch: Andreas Beck wurde in der vergangenen Saison im April durch einen Kreuzbandanriss zurückgeworfen. Bis dahin war Beck mit 25 gespielten Partien (bis auf die kurze Phase von drei Spielen nach der Winterpause) Stammspieler auf der rechten Defensivbahn. Er kann den Schwaben mit seiner Erfahrung und defensiven Stabilität enorm weiterhelfen – und dürfte wie auch die anderen genannten Außenverteidiger von den Sofascore-Noten profitieren: Statt einem Sportradar-Punkt hätte es 71 Punkte für die gleiche Leistung gegeben. 2,84 Punkte pro absolvierter Partie für 470.000 – noch Fragen?

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Autor: Markus Teschner

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