Ascacibar im Spiel vom VfB Stuttgart gegen Borussia Mönchengladbach

Foto: © imago/Pressefoto Baumann
Die ersten fünf Spieltage der neuen Saison sind rum, für Comunio-Manager lassen sich erste Rückschlüsse ziehen. Ein Kader kann nie ausschließlich aus Stars bestehen, wesentlich bedeutender sind die unscheinbaren Punktehamster, die Woche für Woche Punkte abliefern, ohne dabei großartig durch Tore aufzufallen. Comunioblog hat vier Kaufempfehlungen, die sich lohnen, auch wenn sie nicht gerade für eine große Torausbeute bekannt sind.

Santiago Ascacibar (VfB Stuttgart, Mittelfeld, 3.530.000, 12 Punkte)

Beim VfB Stuttgart sorgt seit dem dritten Spieltag ein Neuzugang für Furore, der mit 3,53 Mio. nicht mehr ganz billig, aber diesen Preis in seiner aktuellen Form durchaus wert ist – nicht umsonst wird der Argentinier von vielen als Königstransfer der Schwaben bezeichnet. Gegen den FC Schalke 04 kam Ascacibar (oben im Foto gegen die Gladbacher Zakaria und Stindl) in der 62. Minute und sammelte neben seinen ersten Bundesligaminuten auch vier Comunio-Punkte, am Spieltag darauf gegen den VfL Wolfsburg waren es immerhin zwei Punkte und am fünften gab es ganze sechs Punkte. Zwölf Punkte aus drei Spielen können sich für einen Neuzugang, der noch kein Tor erzielt hat, durchaus sehen lassen.

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Viele hatten sie als erste Absteiger auf dem Zettel. Nach drei Siegen in Folge mischt der FC Augsburg nun ganz vorne mit. Comunioblog wirft einen genaueren Blick auf die Fuggerstädter.

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Daniel Baier (FC Augsburg, Mittelfeld, 2.840.000, 14 Punkte)

Daniel Baier? Der ist doch momentan wegen seiner unsportlichen Geste aus dem Spiel gegen RB gesperrt? Richtig, allerdings nur für den aktuellen Spieltag, an dem es für den FCA gegen den VfB Stuttgart geht. Am nächsten Wochenende gegen den BVB mischt der Augsburger Kapitän wieder mit und kann auf Punktejagd gehen. Baier war noch nie für seine Torgefahr bekannt, trotzdem fährt er regelmäßig Punkte ein – Ausreißer in den Minusbereich kommen bei ihm so gut wie nie vor. Dieses Bild zeichnet sich auch in der aktuellen Saison wieder ab, zu Buche stehen aktuell drei Mal zwei und zwei Mal vier Punkte. Das ist längst nicht herausragend, aber für den Preis von 2,84 Mio. durchaus ordentlich.

Eugen Polanski (TSG Hoffenheim, Mittelfeld, 1.800.000, 10 Punkte)

Und noch ein Kapitän als solider Punktehamster: Eugen Polanski von der TSG aus Hoffenheim. Er hat von allen in diesem Artikel erwähnten Spielern (zusammen mit Schwegler) die wenigsten Punkte, ist dafür aber auch am günstigsten zu haben. Seine Punkteausbeute beträgt vier Punkte aus dem ersten Spiel gegen den SV Werder Bremen, zwei Punkte vom dritten Spieltag gegen den FC Bayern München und vier vom fünften Spieltag gegen Mainz. In seinen ersten beiden benoteten Partien wurde Polanski eingewechselt, zuletzt durfte der Kapitän von Beginn an ran. Dass der Mittelfeldmann also benotet wird, ist oftmals einfach Glück – Comunio-Manager müssen hoffen, dass er rechtzeitig ins Spiel kommt. Tut er das, ist durchaus noch der eine oder andere weitere Comunio-Punkt im Bereich des Möglichen.

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Platz 10: Nuri Sahin | Borussia Dortmund | 7,89 Mio. | 16 Punkte | Bildquelle: Imago

Pirmin Schwegler (Hannover 96, Mittelfeld, 1.900.000, 10 Punkte)

Die letzte Kaufempfehlung im Bunde ist ein Ex-Hoffenheimer, der sein Glück jetzt beim starken und bisher noch ungeschlagenen Aufsteiger Hannover 96 sucht und sich spielerisch in einer guten Verfassung befindet. Einzig und allein sein Knie bereitet den Hannoveranern Sorgen, er selbst sagt: ,,Es ist zurzeit schwer auf 100 Prozent zu kommen. Ich konnte nicht trainieren. Sobald ich Belastung habe, ist eine Reaktion da. Da versuchen wir ein Mittelding zu finden, damit ich spielen kann.“ Schafft der Schweizer es weiterhin, das „Mittelding“ zu finden, können Comunio-Manager gewiss 1,9 Mio. für den Hannoveraner auf den Tisch legen. Nach null Punkten aus dem ersten Saisonspiel gegen den FSV Mainz 05 gab es für Schwegler vier Punkte aus dem Spiel gegen Schalke, zwei gegen den HSV und vier gegen den SC Freiburg – am dritten Spieltag fehlte Schwegler.

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Autor: Markus Teschner

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