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Noch ist nicht klar, wann es mit der Bundesliga weitergeht, aber eines scheint jetzt schon sicher: Es wird viele englische Wochen geben, damit die Saison in möglichst kurzer Zeit zu Ende gebracht werden kann. Das dürfte auch bedeuten, dass praktisch alle Teams häufiger als gewöhnlich rotieren werden. Das ComunioMagazin wirft einen Blick auf alle 18 Clubs und verrät euch, wer davon profitieren dürfte. In Teil 2 geht es um die Teams auf den Plätzen 10-14.
FC Augsburg
Heiko Herrlich dürfte den Rekord für einen während der laufenden Saison verpflichteten Trainer aufstellen, was die Zeit zwischen der Vertragsunterschrift und der ersten Partie angeht. Von daher stellen die Fuggerstädter die derzeit vielleicht größte Unbekannte der Bundesliga dar.
Das beginnt schon bei der Torhüterposition, denn Herrlich hat sich noch nicht auf eine Nummer eins festgelegt. Geht man den Kader durch, stechen aufgrund der günstigen Marktwerte vor allem Carlos Gruezo (300.000), Andre Hahn (310.000), Fredrik Jensen (240.000) und Sergio Cordova (240.000) ins Auge. Alle vier könnten von neu gemischten Karten unter dem neuen Coach profitieren.
Hertha BSC
Wenn die Corona-Pause nicht das Turbulenteste an der Saison ist, dann reden wir über Hertha BSC. Nach dem bizarren Kurz-Gastspiel von Jürgen Klinsmann versucht nun Alexander Nouri den Hauptstadt-Club wieder in ruhigere Fahrwasser zu leiten. Personell hat er dabei durchaus einiges ausprobiert.
Piatek und Cunha sind vorne eindeutig gesetzt, aber dahinter gab es schon ohne englische Wochen einige Wechsel. Arne Maier (940.000), Javairo Dilrosun (1.610.000), Marius Wolf (900.000) und Jordan Torunarigha (1.690.000) sind preisgünstige Kandidaten für einen Anstieg an Spielzeit und Comunio-Punkten.
Eintracht Frankfurt
Die Eintracht ist vermutlich der Club, bei dem ein enger Spielplan den geringsten Unterschied zur Situation vor der Bundesliga-Pause darstellen würde. Schließlich spielen die Hessen gefühlt seit zwei Jahren durch. Dementsprechend viele Rochaden sind von Adi Hütter im Schlussspurt zu erwarten – was einerseits ärgerlich ist, andererseits aber auch günstige Spieler zu wertvollen Comunio-Trümpfen machen könnte.
Danny da Costa (1.100.000), Erik Durm (300.000), Mijat Gacinovic (1.000.000) und Evan N’Dicka (760.000) dürften in den letzten zehn Partien (Frankfurt hat noch ein Nachholspiel in Bremen) mehr Punkte sammeln als es ihr derzeitiger Marktwert vermuten lässt.































