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Insgesamt erfolgreich, aber dennoch kritisiert: Borussia Dortmund besitzt trotz 32 Punkten Verbesserungspotenzial. Dies gilt auch für Comunio. Symptomatisch dafür sind die besten Spieler.
Stand der Marktwerte: 05.01.2026
Kaderwert: 105.480.000
Kaderpunkte: 928
Beste Spieler: Serhou Guirassy und Nico Schlotterbeck (je 73 Punkte)
Die Situation bei Borussia Dortmund
Die aktuelle Saison verläuft ähnlich, wie die letzte aufhörte. Niko Kovac stabilisierte die Borussia vor allem defensiv, was acht Siegen zu Null und nur zwölf Gegentoren insgesamt führte. Allerdings konnte man von den restlichen sieben Partien nur eine gewinnen.
Zusätzlich fünf Unentschieden sorgten dafür, dass der BVB das Jahr zwar als Tabellenzweiter beendete, aber schon neun Punkte hinter den Bayern liegt. Nicht der Anspruch der Schwarz-gelben, bei denen es nach dem Pokal-Aus nur noch um die Champions-League-Qualifikation geht.
Im Comunio-Ranking liegt man gemeinsam mit dem VfB Stuttgart zur Winterpause auf Platz vier (928 Punkte). Eine Folge des eher unspektakulären Fußballs mit nur 26 eigenen Treffern in der Bundesliga. RB Leipzig (979), Bayer Leverkusen (1014) und Bayern München (1267) holten deutlich mehr Punkte. Gleichzeitig ließ man mit 691 die drittwenigsten Gegnerpunkte zu.
Ansonsten verdarb das unglückliche Jahresende mit Pokal-Aus, dem Unentschieden gegen Underdog Bodö Glimt in der Königsklasse sowie Unentschieden in Hamburg und Freiburg für einen Stimmungsabfall. Ich die Querelen rund um den kriselnden Serhou Guirassy (5 Saisontore, immerhin Bestwert beim BVB), dem unzufriedenen Nico Schlotterbeck sowie dem schimpfenden Karim Adeyemi verschlechterten das Gesamtklima.
Nun sind Niko Kovacs Motivationskünste mal wieder gefragt. Spannend zu sehen, ob er seinen Fußball etwas attraktiver gestalten und die Mentalität hochhalten kann – und ob sich dies auch auf Comunio auswirkt.
Mit Guirassy und Schlotterbeck (jeweils 73 Comunio-Punkte) findet man die besten BVB-Spieler bislang nämlich erst auf Platz 30 der Comunio-Rangliste. Symptomatisch, dass ein Innenverteidiger hier vorn ist. Anton und Brandt rangieren mit je 66 Zähler immerhin noch in den Top 50. Dennoch gibt es mit Bayern, Hoffenheim, Leipzig, Leverkusen und Stuttgart fünf Teams, die mehr Topspieler in ihren Reihen haben.
Mögliche Stammaufstellung von Borussia Dortmund
Kobel – Anton, Can (Süle, Bensebaini), Schlotterbeck – Ryerson (Couto), Sabitzer, Nmecha, Svensson – Adeyemi (Silva), Brandt (Beier) – Guirassy (Silva)
Das sagten wir vor der Saison
Nach der durchwachsenen Saison mit erfolgreichem Finish sahen wir die sichere Qualifikation für die Champions League als realistisch an. Der befürchtete Engpass in der Abwehr wurde vor allem mit der nachträglich Verpflichtung von Aaron Anselmino sowie der Rückkehr von Emre Can verhindert. Für den prognostizierten Einlauf auf Platz zwei oder drei befinden sich die Schwarz-gelben auf Kurs.
Player to watch bei Borussia Dortmund
Serhou Guirassy befindet sich seit längerem in der Krise, Andre Silva kommt trotzdem auf relativ wenig Spielzeit. Möglicherweise ändert sich dies nach kompletter Vorbereitung im Winter. Gute Ansätze waren beim Portugiesen immer wieder vorhanden. Ob nun anstelle von oder neben Guirassy: Die Englische Woche bietet hier bereits eine Menge Möglichkeiten. Schlägt Silva endlich ein, sind die aktuell etwas mehr als 4 Millionen ein guter Preis.
Prognose
Solange Stimmung und Spannung hochgehalten werden können, steht der Qualifikation für die Champions League nichts im Weg. Mit etwas Glück können hier aber neben den aktuellen Top vier auch noch die TSG Hoffenheim, der VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt mitmischen. Der erfahrene wie ausgeglichene Kader spricht dafür, dass nichts schief geht. Um das Publikum zufriedenzustellen, muss aber auch etwas intensiverer Offensivfußball her. Dieser könnte auch das Platzen der Knoten bei Guirassy und Silva zur Folge haben.
Bisherige Transferaktivitäten
Zugänge: /
Abgänge: Pascal Groß (Brighton & Hove Albion), Cole Campbell (TSG Hoffenheim)





























