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Werder Bremen spielte eine grundsolide Hinrunde und steht im Mittelfeld der Tabelle. Doch die Ansprüche sind gestiegen und so sind die Grün-Weißen nicht vollends zufrieden. Es fehlt zuweilen die Effektivität und die Cleverness. Damit es nach Europa gehen kann, muss dies besser werden.
Kaderwert: 43.850.000 (Stand: 14.01.2019)
Kaderpunkte: 493
Comunio-Platzierung: 11.
Bester Spieler: Max Kruse (94 Punkte)
Die Situation: Vor der Saison gaben die Bremer das europäische Geschäft als kühnes Saisonziel aus, auch mit dem Wissen, daran gemessen zu werden. Nach der Hälfte der Spielzeit liegen die Bremer auf Platz 10 mit fünf Punkten Rückstand auf das ausgegebene Ziel.
Werder profitierte anfangs vom leichten Auftaktprogramm, fiel dann aber zurück, als die Gegner besser wurden. Doch die Bremer sind auf einem guten Weg, haben in Hinrunde bis auf wenige Ausnahmen überzeugt, aber sich gerade in den letzten Spielen gegen Dortmund, Hoffenheim und Leipzig trotz starker Auftritte nicht mit den nötigen Punkten belohnt.
Die Ansprüche sind hoch und eben auch gestiegen, entsprechend geben sich die Grün-Weißen nicht damit zufrieden, in keinster Weise etwas mit den Abstiegsregionen zutun zu haben. Vielmehr wird die fehlende Effizienz bemängelt.
„Es ist genauso bitter wie letzte Woche gegen Hoffenheim und die Woche davor in Dortmund. Irgendwann kann man auch nicht mehr vom fehlenden Glück sprechen, sondern das ist einfach fehlende Cleverness“, bemängelte da auch Kapitän Max Kruse nach dem Leipzig-Spiel. Das wird die Hauptaufgabe der Bremer in der Rückrunde. Das Team muss einfach häufiger die guten bis sehr guten Leistungen auch in entsprechende Punkte ummünzen.






























