Saisonvorschau: Wo geht diese Reise hin für Burkardt, santos, Koch und Eintracht Frankfurt?

Foto: © imago images / Jan Huebner
Eintracht Frankfurt besitzt ohne Zweifel einige Comunio-Akteure mit großem Potenzial. Auf der anderen Seite bremsen ein paar Störfaktoren die zwischenzeitlich aufgekommene Aufbruchstimmung.

Stand der Marktwerte: 19.08.2026

Kaderwert: 83.020.000
Comunio-Platzierung: 6
Bester Spieler der Vorsaison: Ritsu Doan (137 Comunio-Punkte)

Die Situation bei Eintracht Frankfurt

Eigentlich wollte man bei Eintracht Frankfurt nach der relativ verkorksten Saison und dem verfehlten Trainerwechsel von Dino Toppmöller zu Albert Riera mit Adi Hütter wieder in ruhigere Fahrwasser schippern. Unterschiedliche Probleme konnten allerdings auch zehn Tage vor dem Bundesligastart noch nicht gelöst werden und erschweren die Neuordnung.

Die drittschwächste Defensive der vergangenen Saison (65 Gegentore) bereitet weiterhin Sorgen. Allen voran die Torhüterposition, auf der es nach dem 0:7-Fiasko gegen Brentford nun endgültig eine Veränderung geben soll. Kaua Santos steht wohl zum Verkauf, Freiburgs Ladenhüter Noah Atubolu auf dem Einkaufszettel.

Gleichzeitig würde ein weiterer Innenverteidiger der Eintracht guttun. Während Robin Koch und Nmandi Collins aktuell angeschlagen sind, wirkt Neuzugang Otavio noch zu grün hinter den Ohren. Arthur Theate fungiert momentan nur noch als Schatten seiner selbst. Der zuletzt umworbene Ko Itakura scheint sich allerdings schon mal für Ex-Klub Gladbach zu entscheiden.

 

Auf den defensiven Außenbahnen erhielten in der Vorbereitung nach den Abschieden Rasmus Kristensen und Nathaniel Brown die Youngster Elias Baum und Keita Kosugi ihre Chancen. Beide machten ihre Sache gut, müssen ihr tatsächliches Bundesliga-Potenzial allerdings noch unter Beweis stellen.

Immerhin konnte man für die Sechs mit Noah Aseka und Raphael Onyedika zwei Wunschspieler an Land ziehen. Hier herrscht nun ein Überangebot, womit wir beim nächsten Problem angekommen wären: Die erhofften Einnahmen blieben bis auf die 50 Millionen bei Borwn (zu Bayern) bislang aus.

Nach dem altbekannten Prinzip sollten in diesem Sommer weiterentwickelte Toptalente zu Geld gemacht werden. Bislang tut sich aber weder bei Jean-Matteo Bahoya, noch bei Fares Chaibi oder Hugo Larsson etwas. Letzterer vermeldete kürzlich sogar selbst, sich in Frankfurt sehr wohl zu fühlen und keine anderweitigen Pläne zu verfolgen. Der unter anderem von Galatasaray umworbene Can Uzun soll bleiben.

Neben weiteren Top-Transfers hofft man bei der Eintracht kurz vor dem Pflichtspielauftakt am Freitag in St. Tönis (DFB-Pokal) nun darauf, dass zumindest die auf dem Papier herausragende Offensivabteilung (2025/26: 61 Tore) um Jonathan Burkardt, Can Uzun und Ritsu Doan ihre Qualitäten auf den Platz bringt. 

Mögliche Stammaufstellung von Eintracht Frankfurt

Kaue Santos (Zetterer) – Baum, Koch, Collins (Otavio/ Theate), Kosugi – Doan, Onyedika, Aseko (Larsson), Uzun – Ebnoutalib, Burkardt

Hinweis: Im Tor und der Viererkette könnten noch zu holende Neuzugänge übernehmen. 

Comunio-Player to watch

In der Offensive der Eintracht finden sich einige Comunio-Topplayer. Dass Ritsu Doan trotz schwacher Premieren-Spielzeit die meisten Punkte (137) einfuhr, spricht für den Japaner, der zuvor beim SC Freiburg mit 185 Zählern auftrumpfte. Bei einem Marktwert von aktuell nur 6,53 Millionen sollte der Japaner im Auge behalten werden.

Youngster to watch

Schon Albert Riera sah in Love Arrhov ein großes Talent und verhalf dem damals 17-Jährigen im Feburar zum Bundesliga-Debüt. Nach fünf Einsätzen in der Rückrunde wurde Arrhov auch von Adi Hütter gelobt und in jedem Testspiel eingewechselt – viermal für einen offensiven Außen, zweimal für einen Stürmer. Der flexible Offensivspieler dürfte seine Chancen erhalten und kostet momentan trotz Marktwertsteigerung nur 730.000.

Prognose

Das Potenzial für das internationale Geschäft ist da. Allerdings muss sich zeigen, wie schnell der Kader komplett und die Stammformation gefunden ist. Adi Hütter besitzt die Fähigkeiten, beruhigend auf das Umfeld einzuwirken. Alles wird allerdings auch der zurückgekehrte Coach nicht auffangen können.

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Bisherige Transferaktivitäten von Eintracht Frankfurt

Zugänge: Otavio (Estrela Amadora), Noel Aseko (Bayern München), Raphael Onyedika (Club Brügge), Malik Pimpong (FC Midtjylland), Elye Wahi, Niels Nkounkou und Jessic Ngankam (nach Leihen)

Abgänge: Nathaniel Brown (Bayern München, 50 Mio.), Aurele Amenda (Coventry City, 18 Mio.), Rasmus Kristensen (FC Midtjylland, 6 Mio.), Hrvoje Smolcic (Corum FK, 1 Mio.), Junior Dina Ebimbe (Schalke 04, 700.000), Mahmoud Dahoud (vereinslos), Simon Simoni (FC Luzern), Michy Batshuayi (Abha Club), Noel Futkeu (Leihe zur SV Elversberg), Arnaud Kalimuendo (nach Leihe zurück zu Nottingham Forest)