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Heimlich, still und leise hat sich Freiburg aus dem Abstiegskampf verabschiedet. Der Sport-Club ist aktuell sogar der einzige Club, der die letzte sieben Spiele in der Liga ungeschlagen ist. Bei Comunio gibt es jetzt beste Optionen im Team von Christian Streich.

Hätte die Saison erst am 13. Spieltag angefangen, stünde der SC Freiburg aktuell auf Platz 2 hinter den Bayern – als einziges noch ungeschlagenes Team. Umso erstaunlicher nach den Abgängen der Leistungsträger Grifo und Philipp sowie den zahlreichen Ausfällen in der Hinrunde (Niederlechner, Frantz, Kempf, Lienhart etc.). Obwohl vereinzelt Spieler wie Nils Petersen in der englischen Woche kurz vor Weihnachten herausstachen, ist der Star doch wieder mal das Team. Wir haben dennoch einige Perlen für ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für Euch herausgesucht.

Koch ist der Emporkömmling

Allen voran ist an dieser Stelle natürlich Robin Koch zu nennen. Der Neuzugang aus Kaiserslautern war wohl nur wenigen vor der Saison ein Begriff und musste sich erst einmal an das Klima in der Bundesliga gewöhnen, doch seit dem 10. Spieltag hat er keine Sekunde mehr verpasst. Zu Jahresbeginn rückte er schließlich von der Innenverteidigung auf die Sechs, wo er zuletzt zweimal in Folge als Torschütze in Erscheinung trat. 24 Punkte hat er allein an den letzten beiden Spieltagen geholt. Für etwas mehr als 1,5 Millionen kostet er (noch) ungefähr so viel wie etwa Hoffenheims Bankdrücker Havard Nordtveit.

Das Aufbäumen des 1.FC Köln: Welche Spieler lohnen sich jetzt?

Sechs Punkte auf dem Konto, neun Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz - das war die Bilanz der Kölner zum Rückrundenstart. Der Abstieg schien besiegelt - doch mit zwei Siegen zum Start der Rückrunde bäumt sich der Effzeh nochmal auf. Auf welche Geißböcke sollten Comunio-Manager jetzt setzen?

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Andere Emporkömmlinge der Streich-Elf sind sogar noch weit günstiger zu haben:  Amir Abrashi, der die Winterpause genutzt hat, um sich von der Tribüne in die Stammelf zu spielen. Der Albaner fährt eigentlich sehr zuverlässig zwei Punkte pro Spiel ein und kostet derzeit noch nicht einmal eine halbe Million.

Qualität zum Spottpreis: Abrashi, Gulde und Stenzel

Ähnlich günstig ist Manuel Gulde, der mit Rückenproblemen die gesamte Hinrunde ausgefallen war. Wo sollte er eigentlich spielen?, fragten sich sicher viele Comunio-Manager, denn neben den zweifellos talentierteren Kempf, Söyüncü und Koch gab es wohl kaum einen freien Platzfür ihn  in der Innenverteidigung. Die simple Antwort:  Streich hat wieder auf Fünferkette umgestellt und weil Koch nun im Mittelfeld agiert, gibt es in der Innenverteidigung für Gulde einen Startelf-Platz neben Söyüncü und Kempf. Die letzten beiden Partien stand Gulde deshalb über die vollen 90 Minuten auf dem Platz.

Noch weniger kostet sogar Pascal Stenzel (310.000). Der Rechtsverteidiger hat Lukas Kübler wieder aus der Startelf verdrängt und zeigte gegen Leipzig am 19. Spieltag eine richtig gute Partie. 4 Punkte gab es dafür. Wohl kaum ein Stammspieler der Bundesliga ist bei Comunio aktuell preiswerter zu ersteigern.

Günter ist ein Pflichtkauf

Etwas teurer, aber für seine aktuell gebotenen Leistungen immer noch ein Schnäppchen, ist Christian Günter. Gerade in der Fünferkette kann er seinen großen Offensivdrang besser ausspielen, hat aber auch defensiv viel dazu gelernt. Günter hat in den letzten drei Partien 15 Punkte geholt und ist momentan mit einem Marktwert von 870.000 ein absoluter Pflichtkauf.

Die Top-Elf des 19. Spieltags

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Tor: Timo Horn (1. FC Köln) - 6 Punkte | Bildquelle: Imago

Bleibt als letzte Comunio-Perle im Freiburger Kader noch Janik Haberer. Dank eines katastrophalen Saisonstarts (-12 Punkte nach vier Spieltagen) ging sein Marktwert kontinuierlich nach unten. Seit einigen Wochen spielt der Offensiv-Allrounder aber wieder sehr konstant. Er ist noch für gut eine Million zu haben. Auch hier heißt es: zuschlagen, denn die Aktie Haberer stiegt derzeit wieder steil, vor allem, weil der 23-Jährige auch weiß, wo das Tor steht.

Fazit

Noch scheinen viele Manager nicht mitbekommen zu haben, dass Freiburg derzeit einen richtigen Lauf hat, denn anders ist es nicht zu erklären, dass Spieler wie Robin Koch, Christian Günter, Janik Haberer, Pascal Stenzel, Amir Abrashi oder Manuel Gulde für so ein herausragendes Preis-Leistungsverhältnis zu haben sind. Der SC Freiburg emanzipiert sich wieder einmal vom sicheren Absteiger zum Team im gesicherten Mittelfeld. Auch wenn Christian Streich davon natürlich nichts wissen will: „Wir sollten jetzt schnell den Ball flachhalten. Diese Saison wird bis zum letzten Spieltag ein Ritt auf der Rasierklinge.“

 

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Autor: Karol Herrmann

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