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Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter Spieler des HSV und VfB Stuttgart, die nicht mehr gesetzt sind.
Josha Vagnoman (VfB Stuttgart, 2.570.000, Abwehr):
Es bleibt dabei: Lorenz Assignon ist die Nummer eins auf der Rechtsverteidiger-Position des VfB Stuttgart. Zwar wird viel rotiert, aber wenn alle fit und voll in Schuss sind, muss Josha Vagnoman auf die Bank.
Das war beim Sieg über den FC Augsburg so, und nach der Länderspielpause in Dortmund erneut. Zwei Spieltage ohne Comunio-Punkte sind zu viel, zumal dies zur Regel werden könnte. Alles in allem lässt sich festhalten: Vagnoman ist beim VfB nur noch Rotationsspieler und bei Comunio ein Risikofaktor.
Rayan Philippe (HSV, 4.060.000, Sturm):
Nach einem herausragenden Zwischenhoch mit drei Toren und 31 Comunio-Punkten zwischen dem 4. und 6. Spieltag hat Rayan Philippe stark nachgelassen. In den darauffolgenden vier Spielen hatte der HSV-Neuzugang nur noch sieben weitere Punkte zusammengetragen, vor der Länderspielpause gab es sogar einen Minuspunkt gegen den BVB. So sank sein Marktwert auf vier Millionen.
Nun dürfte es noch weiter nach unten gehen. Der HSV kann wieder auf Fabio Vieira zurückgreifen – und der offensiv variabel einsetzbare Spielmacher übernahm gegen Augsburg die Philippe-Position. Somit konnten Nicolai Remberg und Albert Sambi Lokonga weiter die Doppelsechs bilden. Es ist gut möglich, dass Philippe bis auf Weiteres in der Jokerrolle bleiben wird.
Dominik Kohr (1. FSV Mainz 05, 2.2130.000, Abwehr):
Vor zwei Wochen sorgte VfB-Stürmer Deniz Undav mit einer Aussage über Dominik Kohr für Aufsehen. „Der Kohr ist nur am foulen gewesen – vor allem nach seiner Gelben Karte. Er ist ja auch bekannt dafür, Leute zu verletzen. Deswegen sollte er auch irgendwann mal bestraft werden dafür“, so Undav. Dafür erntete Undav sowohl Zustimmung als auch Kritik.
Die Kritiker müssen nach dem 11. Spieltag erst einmal verstummen. Nach einem heftigen Foul an Max Moerstedt kassierte Kohr seinen zweiten Platzverweis in dieser Saison. Es ist seine neunte Rote Karte in der Bundesliga – Rekord. Undav hatte mit seiner Aussage einen Punkt, und obwohl sich Kohr im Nachgang entschuldigte, ist eine lange Sperre unabdingbar.
























