Marco Reus von Borussia Dortmund

Foto: © imago images / Kirchner-Media
Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter einen, der jahrelang zu den Besten gehörte.

Marco Reus (Borussia Dortmund, 9.590.000, Sturm):

Ist die Zeit gekommen, Marco Reus bei Comunio zu verkaufen? Rund 80 Prozent der Comunio-Follower auf Instagram sagen: Ja.

Zwar durfte Marco Reus unter Edin Terzic bislang immer von Beginn an ran, allerdings hat er zuletzt am 12. Spieltag getroffen, als er seinen verschossenen Elfmeter im Nachschuss verwandelte. Ein weiteres gutes Spiel gegen Leipzig war dabei, in den anderen fünf der letzten sechs Spiele kam er allerdings nicht über einen Comunio-Punkt hinaus.

Es ist nie eine leichte Entscheidung, einen Spieler wie Marco Reus zu verkaufen. Die Gefahr besteht durchaus, dass der 31-Jährige bald zu seiner Form findet und wieder regelmäßig starke Leistungen zeigt. Allerdings warten wir darauf nun schon seit Saisonbeginn vergeblich – und Giovanni Reyna klopft wieder an. Nach dieser katastrophalen Englischen Woche wird das Warten mit Marktwertverlusten bestraft werden.


Alexander Hack (1. FSV Mainz 05, 3.930.000, Abwehr):

Das tut weh: Wochenlang zeigte Alexander Hack starke Leistungen in der Mainzer Innenverteidigung, nun hat ihm ein individueller Fehler im Spiel gegen den VfL Wolfsburg den Stammplatz gekostet.

Unter dem neuen Trainer Bo Svensson wurden die Karten neu gemischt, Stefan Bell wurde im Zuge dessen in die Startelf gespült. Gegen Leipzig erhielten zudem der wiedergenesene Jeremiah St. Juste und Moussa Niakhate den Vorzug vor Hack, der erstmals seit dem 7. Spieltag auf der Bank landete.

Es spricht wenig dafür, dass Hack direkt wieder den Weg in die erste Mannschaft finden wird. Vielmehr sieht Svenssons Aufstellung nach einer Grundsatzentscheidung aus. Comunio-Manager sollten schnell reagieren und Hack verkaufen, bevor sein Marktwert weiter fällt.

 

 
 
 
 
 
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Julian Baumgartlinger (Bayer 04 Leverkusen, 5.520.000, Mittelfeld):

Es war gewissermaßen eine Frage der Zeit, bis Julian Baumgartlinger trotz seiner starken Hinrunde seinen Stammplatz verlieren würde. Mit Charles Aranguiz befand sich der Kapitän der Werkself in der Reha, während Baumgartlinger eine grundsolide Leistung nach der anderen aufs Feld brachte. Nun ist der Chilene zurück.

Letztlich lief es für Baumgartlinger denkbar unglücklich: Den 17. Spieltag verpasste er angeschlagen, dadurch musste Peter Bosz im defensiven Mittelfeld auf Aranguiz setzen. Zum Rückrundenauftakt gegen Wolfsburg war es wiederum eine bewusste Entscheidung des Trainers, den wiedergenesenen Baumgartlinger auf die Bank zu setzen. Kurz nach seiner Einwechslung verletzte sich der Österreicher wieder.

So verlässlich Baumgartlinger als Backup ist, ihm droht neben einer Verletzungspause langfristig die Ersatzbank. Dass er das Stammplatzduell mit Aranguiz gewinnt, ist unwahrscheinlich – ebenso, dass Aranguiz nach vorne rückt und Wirtz oder Amiri auf die Bank müssen. Comunio-Manager sollten bei Baumgartlinger lieber auf Nummer sicher gehen und das Geld nehmen, solange der Marktwert so hoch ist.

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Gesperrte Spieler: Halten oder verkaufen?

Christopher Trimmel (1. FC Union Berlin, 5.750.000, Abwehr):

Nach seiner fünften Gelben Karte wird Christopher Trimmel das Duell mit Borussia Mönchengladbach verpassen. Neben der Sperre ist auch der hohe Marktwert des Rechtsverteidigers durchaus ein Argument für einen Verkauf. In gewissen Kaderkonstellationen ergibt es sicher Sinn, jetzt knapp sechs Millionen für Trimmel einzustreichen, um Schulden zu tilgen oder einen Hochkaräter zu finanzieren.

In üblichen Konstellationen jedoch ist ein Trimmel-Verkauf unnötig bis Quatsch. 61 Punkte in der Hinrunde sprechen eine klare Sprache: Der Kapitän von Union Berlin geht mit Leistung voran und bringt auch in dieser Saison viele Comunio-Punkte ein. Nach der Gelbsperre wird er damit fortfahren.

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