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Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter teure Bankdrücker von Bayer Leverkusen und RB Leipzig.
Lovro Majer (VfL Wolfsburg, 4.190.000, Mittelfeld):
Zuerst war er ein Gewinner des Trainerwechsels, inzwischen ist Lovro Majer jedoch kein Stammspieler mehr. Gegen den FC St. Pauli und den 1. FC Heidenheim wurde der offensive Mittelfeldspieler des VfL Wolfsburg jeweils nach einer Stunde ausgewechselt. Seine Chancen von Beginn an konnte er nicht nachhaltig nutzen.
Wenn alle an Bord sind, ist die Offensive des VfL Wolfsburg dicht besetzt: Patrick Wimmer, Christian Eriksan, Mohamed Amoura und Dzenan Pejcinovic starteten beim Spiel in Mainz. Amoura ist vom Afrika-Cup zurück und traf, Pejcinovic war im Laufe der letzten Spieltage immer mehr in Torlaune. So wird es für Majer nicht einfach, sich wieder in die Startelf zu spielen.
Martin Terrier (Bayer 04 Leverkusen, 5.980.000, Sturm):
Mit zwei Toren am 14. und 15. Spieltag verabschiedete sich Martin Terrier formstark in die Winterpause. Seither ist der Trend jedoch erschreckend. Beim 1:4 gegen den VfB Stuttgart spielte er noch von Beginn an, gegen die TSG Hoffenheim wurde er eine Woche darauf 90 Minuten lang auf der Bank gelassen. In der Champions League ist er nicht spielberechtigt, und doch durfte Terrier auch gegen Werder Bremen nicht von Beginn an ran.
Bayer Leverkusen hat in der Offensive noch mehr Optionen als der VfL Wolfsburg, und Terrier gehört aktuell nicht zu den favorisierten. Trainer Kasper Hjulmand setzte gegen Bremen auf Jonas Hofmann und Ernest Poku hinter Stürmer Patrik Schick. Eingewechselt wurde Malik Tillman – Terrier blieb erneut bis zum Abpfiff draußen. Der Marktwertverlierer bleibt eine Risiko-Anlage.
Conrad Harder (RB Leipzig, 4.720.000, Sturm):
Auch RB Leipzig hat einen teuren Spieler im Kader, dessen Einsatzzeiten nach kurzzeitigem Aufschwung wieder schrumpfen. Conrad Harder war während der Verletzung von Romulo fünf Spiele lang von Beginn an gefragt und erzielte dabei einen Treffer. Nach der Winterpause verschwand der Youngster jedoch wieder auf der Bank.
Gegen den SC Freiburg wurde er in der 74. Minute eingewechselt, gegen den FC Bayern in der 81. Minute. Auch gegen Heidenheim wurde es nicht mehr Spielzeit – im Gegenteil. Spieler wie Gomis und Maksimovic kamen aufs Feld, Harder musste komplett zusehen. Sollte der Nachholspieltag daran nicht viel verändern, ist ein Verkauf bei Comunio angebracht.
Gesperrte Spieler: Halten oder verkaufen?
Adam Dzwigala (FC St. Pauli): Eigentlich befindet sich Adam Dzwigala gerade im Aufschwung, seine fünfte Gelbe Karte bremst ihn jedoch aus. Der Innenverteidiger des FC St. Pauli verpasst immerhin nur das Nachholspiel gegen RB Leipzig und ist somit am nächsten Wochenende wieder regulär da. Damit kann man ihn durchaus nach seinen sieben Punkten gegen den HSV noch behalten.
Marco Friedl (SV Werder Bremen): Für Marco Friedl gilt Ähnliches: Der Verteidiger des SV Werder Bremen sah gegen Bayer Leverkusen die fünfte Gelbe Woche und fehlt unter der Woche im Nachholspiel gegen Hoffenheim. Damit verpasst er das nächste Wochenende nicht, wodurch man ihn auch nicht als dringenden Verkaufskandidaten sehen muss.
Dominik Kohr (1. FSV Mainz 05): Auch Dominik Kohr hat sich mal wieder eine Gelbsperre eingehandelt. In Heimspielen war der Innenverteidiger zuletzt sehr gut drauf, auswärts weniger. Umso besser, dass er ein Auswärtsspiel in Leipzig verpasst und dann zu Hause gegen den FC Augsburg zurückkehrt. Für drei Millionen ist er ein 50/50-Fall – je nach Kadersituation.
Loic Bade (Bayer 04 Leverkusen): Für Loic Bade kommt die Gelbsperre insofern zur Unzeit, als dass er gerade eine starke Leistung im Gepäck hat. Ähnlich wie Kohr ist er in guter Form und sein Geld wert, durch die Sperre jedoch ein 50/50-Fall.





























