Mert Kömür vom FC Augsburg

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Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter Spieler des 1. FC Köln und des FC Augsburg.

Mert Kömür (FC Augsburg, 2.600.000, Mittlelfeld):

Nach einem hervorragenden Saisonstart hat Mert Kömür schon seit einigen Monaten keinen sicheren Stammplatz mehr beim FC Augsburg. Direkt nach der Winterpause stand er beim desolaten 0:4 gegen Borussia Mönchengladbach noch in der Startelf, seither schrumpft seine Einsatzzeit. Nur 31 Minuten bekam er in den letzten vier Bundesliga-Spielen.

„Wir haben ein Thema, an dem wir zusammen arbeiten, aber das bleibt unter uns“, deutete FCA-Trainer Manuel Baum vor einer Woche an, dass er nicht in allen Punkten mit Kömür zufrieden ist. Dieser soll selbst nicht erfreut darüber sein, dass er aktuell so wenig Einsatzzeit bekommt. Nun gibt es sogar Transfergerüchte in Richtung Besiktas Istanbul.

So verwundert es wenig, dass Kömür beim 2:1-Erfolg des FC Augsburg über den FC St. Pauli wieder über volle 90 Minuten auf der Bank saß. Gerade in dieser Phase der Saison und der mannschaftlichen Entwicklung wird Baum wohl weiter auf Kontinuität setzen. Das wird wohl weiter auf Kosten von Kömür gehen.

Rav van den Berg (1. FC Köln, 2.420.000, Abwehr):

Eigentlich ist Rav van den Berg der Top-Neuzugang des 1. FC Köln für die Abwehr. Acht Millionen Euro ließ sich der Aufsteiger den Innenverteidiger im Sommer kosten. Nach einem halben Jahr, einigen Verletzungen und schwankenden Leistungen lässt sich jedoch sagen: Van den Berg ist nicht gesetzt.

Im Spiel gegen den VfL Wolfsburg setzte Trainer Lukas Kwasniok auf Sebastian Sebulonsen und Cenk Özkacar in der Innenverteidigung. Sebulonsen ist eigentlich rechter Verteidiger, macht seinen Job jedoch auch im Zentrum gut. Trotz des großen Abwehr-Engpasses des 1. FC Köln kam van den Berg erst in den letzten Minuten aufs Feld und blieb ohne Bewertung. Bei Comunio ist er somit eine unsichere Anlage.

 

Gesperrte Spieler: Halten oder verkaufen?

Moritz Jenz (VfL Wolfsburg): Wie Rav van den Berg vom 1. FC Köln kostet auch Moritz Jenz knapp zweieinhalb Millionen, der Innenverteidiger des VfL Wolfsburg ist aber aktuell gesetzt. Die Gelbsperre macht ihn zum Verkaufskandidaten, da seine Punkteausbeute trotz einiger Highlights recht unstet ist. Gerade in der Crunchtime der Saison sind 2,92 Punkte pro Spiel nicht stark genug, um eine Sperre zu überbrücken.

Ellyes Skhiri (Eintracht Frankfurt): Gelb-Rot! Im Spiel gegen Bayer Leverkusen musste Ellyes Skhiri frühzeitig duschen. Der zentrale Mittelfeldspieler hatte sich bei Eintracht Frankfurt gerade wieder festgespielt, schon zuvor aber nicht zufriedenstellend gepunktet. Nun beträgt sein Schnitt gerade einmal zwei Zähler pro Partie. Das ist zu wenig, um Skhiri über die Sperre zu halten.

Nicolas Capaldo (HSV): Beim 2:2 gegen den FC Bayern zeigte Nicolas Capaldo einmal mehr eine kämpferisch starke Leistung. Fünf Punkte entsprechen auch seinem Schnitt der letzten fünf Spiele. Der Ausfall in Heidenheim ist bitter, doch der HSV hat auch noch ein Nachholspiel – und Capaldo kostet weniger als drei Millionen. Kann man durchaus durchschleppen.