Joao Palhinha vom FC Bayern München

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Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter Joao Palhinha, für den der 25. Spieltag einen Rückschlag brachte.

Joao Palhinha (FC Bayern München, 5.380.000, Mittelfeld):

Es bleibt dabei: Joao Palhinha kann beim FC Bayern München nicht so recht Fuß fassen. Als designierter Stammspieler verpflichtet, hatte der Portugiese von Saisonbeginn an Schwierigkeiten, sich Einsätze von Beginn an zu erspielen. Hinter Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic war er nur die Nummer drei im Mittelfeld, und es wurde noch schwieriger.

Auch Leon Goretzka spielte sich im Laufe der Hinrunde an Palhinha vorbei, der zudem verletzungsbedingt lange fehlte. Inzwischen kann man ihn als Nummer vier für zwei Positionen auf der Sechs bezeichnen. Durch Rotation und Verletzungen kam Palhinha zuletzt zweimal in der Bundesliga von Beginn an zum Zug, was seinem Marktwert einen kleinen Push gab. Doch der 25. Spieltag ging schief.

Im Spiel gegen den VfL Bochum kassierte Palhinha eine frühe Rote Karte und fünf Minuspunkte. Nun ist er erst einmal gesperrt – und muss anschließend wieder auf Rotation hoffen, da neben Kimmich auch Pavlovic wieder zurückkehren dürfte. Comunio-Manager sollten Palhinha daher jetzt verkaufen.

Keven Schlotterbeck (FC Augsburg, 5.200.000, Abwehr):

Es ist schon eine wilde Situation: Keven Schlotterbeck spielt eigentlich eine richtig gute Saison, sammelt im Schnitt 4,63 Punkte pro Spiel und würde sich damit für fünf Millionen mehr als lohnen. Doch sein Stammplatz wackelt gehörig, um nicht zu sagen: er ist weg.

Im Winter verpflichtete der FC Augsburg Cedric Zesiger vom VfL Wolfsburg – ein Transfer mit Wirkung. Zesiger hat sich den Platz links in der Dreierkette geschnappt, während Schlotterbeck fehlte, und zeigt Woche für Woche gute Leistungen. Angesichts der Serie von fünf Spielen ohne Gegentor hat Augsburg-Trainer Jess Thorup keinen Grund, seine Abwehr zu verändern. Beim Sieg über den BVB saß Schlotterbeck wieder über 90 Minuten auf der Bank.

 

Arnaud Nordin (1. FSV Mainz 05, 1.830.000, Mittelfeld):

Borussia Mönchengladbach wollte ihn, Mainz 05 bekam ihn, doch auf Spielzeit kommt Arnaud Nordin nicht. In der herausragenden Offensive der Rheinhessen haben Paul Nebel, Jae-Sung Lee und Jonathan Burkardt die Nasen vorn. Die ersten Ersatzleute sind Nelson Weiper und Armindo Sieb, auch Hyun-seok Hong ist in der Hierarchie weiter vorne zu finden.

Das Ergebnis: Nordin muss aktuell sogar darum kämpfen, in den Kader zu kommen. Am 23. Spieltag gegen St. Pauli und am 25. Spieltag gegen Gladbach fehlte der Flügelspieler komplett im Aufgebot. So kann man selbst zum inzwischen reduzierten Preis nicht davon ausgehen, dass Nordin kurzfristig Potenzial hat. „Er braucht ein bisschen Zeit“, attestierte Trainer Bo Henriksen Ende Februar. Im Saisonendspurt haben Comunio-Manager allerdings keine Zeit.