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Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter ein Gladbach-Star, der wieder nur Ersatzmann ist.
Kevin Stöger (Borussia Mönchengladbach, 8.060.000, Mittelfeld):
Eigentlich lief die Rückrunde für Kevin Stöger besser als der Herbst – zumindest, was die Einsatzzeit betrifft. Durch die Verletzung von Alassane Plea war der Stratege in der Gladbach-Offensive eine Zeit lang gesetzt. Allerdings konnte er seine Einsätze kaum in Comunio-Punkte ummünzen, nur 17 kamen in den letzten sechs Spielen dazu. Eigenwerbung sieht bei einem Top-Spieler anders aus.
So war es keine große Überraschung mehr, dass Stöger im Spiel gegen Werder Bremen wieder auf der Bank saß. Alassane Plea ist wieder bei voller Fitness, durfte von Beginn an ran und erzielte einen Dreierpack. In der Gladbach-Offensive dürfte Plea fortan wieder die Nase vorn haben, und Stöger somit das Nachsehen. Auch auf seinen Backup-Positionen sitzen andere fest im Sattel. Stöger blieb gegen Werder über volle 90 Minuten draußen.
Johannes Eggestein (FC St. Pauli, 2.140.000, Sturm):
Seit dem 18. Spieltag hat Johannes Eggestein nicht mehr getroffen, seit der Winterpause nicht mehr aus dem Spiel heraus. Gegen Ende der Hinrunde hatte der Angreifer des FC St. Pauli stark performt, inzwischen ist aber die Luft ein wenig raus. Das attestierte auch sein Trainer, der ihn am 25. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg erst in der Nachspielzeit einwechselte.
Alexander Blessin hatte das Gefühl, dass Eggestein eine Pause brauche, und entfachte den Konkurrenzkampf mit Danel Sinani. Dieser bekam gegen die TSG Hoffenheim erneut den Vorzug und machte seine Sache richtig gut. Damit wackelt Eggesteins Stammplatz beim FC St. Pauli umso mehr. Für den Moment ist er weg.
Gesperrte Spieler: Halten oder verkaufen?
Mohamed Amoura (VfL Wolfsburg): Mit mehr als sechs Punkten pro Spiel ist Mohamed Amoura einer der Top-Spieler der laufenden Saison. Seine Gelbsperre schmerzt, sollte Comunio-Manager aber nicht zu einem vorschnellen Verkauf verleiten. In vielen Communities sind die teuren Spieler abgegrast – nur bei gleichwertigem Ersatz auf dem Transfermarkt wäre ein Amoura-Verkauf jetzt vertretbar.
Dominik Kohr (1. FSV Mainz 05): Im Kampf um die europäischen Plätze muss der 1. FSV Mainz 05 für ein Spiel auf Dominik Kohr verzichten, der nach zwei Gelbsperren nun auch eine Rote Karte hinnehmen musste. Sein Marktwert von sieben Millionen ist rekordverdächtig, daher ist ein Verkauf trotz seines hervorragenden Punkteschnitts durchaus eine Option, wenn es Ersatz gibt.
Philipp Mwene (1. FSV Mainz 05): Auch ein Außenverteidiger wird Mainz 05 gegen den BVB fehlen, Philipp Mwene erhielt im Spiel gegen den SC Freiburg seine fünfte Gelbe Karte. Sein Preis-Leistungs-Verhältnis bei Comunio ist okay, aber wohl kein Gamechanger im Saisonendspurt. Kannst du das Geld gebrauchen, ergibt ein Verkauf Sinn.
Tim Kleindienst (Borussia Mönchengladbach): Völlig unnötig kassierte Tim Kleindienst in der Nachspielzeit gegen Werder Bremen die Gelb-Rote Karte. Für ihn gilt jedoch dasselbe wie für Amoura: Der Gladbach-Stürmer ist ein Top-Spieler, den man höchstens verkaufen sollte, wenn ein Top-Ersatz griffbereit ist.