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Während ein Offensivmann beim BVB kaum mehr zum Zug kommt, geht die Seuchensaison eines Gladbach-Verteidigers weiter. Das sind die Verlierer des 9. Spieltags – mit einem Zwischenhoch, das ein Ende findet.
Ethan Nwaneri (BVB, 5.340.000, Mittelfeld):
Als sich Giannis Konstantelias schwer verletzte, verpflichtete Borussia Dortmund mit Ethan Nwaneri in letzter Minute noch einen hochkarätigen Ersatz. Der Youngster aus der Arsenal-Jugend zeigte schnell gute Ansätze und schickte sich an, ins Stammteam vorzudringen. Als auch noch Konstantinos Karetsas fehlte, schien Nwaneris Stunde zu schlagen.
Allerdings konnte sich der 19-Jährige nicht nachhaltig empfehlen, und nun schwinden seine Einsatzminuten. In der Bundesliga saß er gegen die Bayern komplett auf der Bank und kam gegen Elversberg erst in den Schlussminuten aufs Feld. Auch in der Champions League reichte es gegen Sabah und Betis Sevilla nur für je eine Minute, im Pokal gegen Werder Bremen für 19.
Alles in allem muss man festhalten: Nwaneri wurde überholt. Der BVB hat noch andere Optionen wie Karetsas, Beier und Chukwuemeka, die ihre Nasen vorn haben. Bei Comunio zeigt die Marktwertkurve des Engländers nach unten.
Ko Itakura (Borussia Mönchengladbach, 2.890.000, Abwehr):
Nach einem schlechten Saisonstart verletzte sich Ko Itakura auch noch und verpasste die Spieltage fünf bis sieben. Als Joker gab der Routinier von Borussia Mönchengladbach am 8. Spieltag gegen Paderborn sein Comeback. In der Folge stieg sein Marktwert auf knapp drei Millionen, im Spiel gegen den HSV stand er in der Gladbach-Startelf.
Der Freitagabend wurde für Itakura jedoch zu einem Rückschlag. Nach seiner Gelb-Roten Karte verlor Gladbach mit 1:3, zum vierten Mal im fünften Startelf-Einsatz erhielt der Japaner Minuspunkte – fünf an der Zahl. Nicht nur aufgrund der Sperre, die direkt auf die Länderspielpause folgt, ist Itakura jetzt ein klarer Verkaufskandidat.
Steffen Tigges (SC Paderborn, 4.890.000, Sturm):
Das Marktwerthoch von Steffen Tigges dürfte jetzt ein jähes Ende finden. Der Mittelstürmer des SC Paderborn hatte am 4. Spieltag als Joker getroffen und am 6. Spieltag von Beginn an sein zweites Saisontor nachgelegt. Nach seiner frühen Auswechslung gegen Hamburg war er schon in Gladbach nur Joker, gegen Eintracht Frankfurt kam er sogar erst in der Schlussphase aufs Feld.
Tigges hat ein Zwischenhoch erlebt, das Stand jetzt nicht nachhaltig war. Einen Stammplatz kann man ihm nicht attestieren, vielmehr ist auch am 10. Spieltag ein Bankplatz zu erwarten. Tigges‘ Marktwert im Managerspiel wird mit Sicherheit im Laufe der Länderspielpause auf unter vier Millionen fallen – eher in Richtung drei Millionen.






























