Sebastian Rudy

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Sebastian Rudy ist seit Jahren Comunio-Spieler. Im Interview spricht der Hoffenheimer Nationalspieler über die Schwierigkeit, sich selbst zu kaufen, die harte Konkurrenz durch die eigene Mutter und den Umgang mit den eigenen Noten. 

Comunioblog: Herr Rudy, Sie sind ja in Sachen Comunio schon ein Alter Hase. Wie lange sind Sie schon dabei?

Sebastian Rudy: Ich glaube, es sind jetzt sieben Jahre.

Comunioblog: Wie sind Sie damals dazu gekommen?

Rudy: Durch meinen Vater. Wir spielen mit der ganzen Familie in einer Community.

Comunioblog: Als Sie anfingen, Comunio zu spielen, ging Ihre Bundesliga-Karriere gerade erst los. Haben Sie sich damals Gedanken darüber gemacht, dass Sie nun gegen Spieler spielen, die Sie selbst in Ihrer Comunio-Mannschaft haben?

Rudy: Nein, nein. Gar nicht. Darüber habe ich auf dem Feld nicht nachgedacht. Wir spielen Comunio nur zum Spaß, da kommen solche Gedanken nicht auf.

Comunioblog: Sie haben sich in dieser Saison auch selbst im Kader. Ist das in jeder Saison so?

Rudy: Nein, normalerweise will meine Mutter mich immer im Kader haben, aber ich war in diesem Jahr schneller. (lacht) Sie würde mir auch viel mehr bieten, als ich eigentlich wert bin, aber in diesem Jahr behalte ich mich.

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Comunioblog: Wieviel mussten Sie denn für sich hinblättern?

Rudy: Ich war relativ schnell auf dem Transfermarkt. Ich meine, dass ich für 2,1 Millionen gewechselt bin. Meine Familie war da nicht aufmerksam.

Comunioblog: Bereiten Sie sich speziell auf eine Comunio-Saison vor? Haben Sie eine Liste mit Spielern, die Sie unbedingt verpflichten wollen?

Rudy: Ich schaue schon durch die Kader und gucke, was einzelne Spieler wert sind. Ich mache mir auch immer eine Wunschelf mit Spielern, die ich verpflichten möchte, aber das klappt natürlich nicht so, wie ich das möchte. Da muss ich dann immer ein bisschen improvisieren.

Comunioblog: Gibt es auch Mannschaften, aus denen Sie generell keine Spieler verpflichten?

Rudy: Eigentlich bin ich da für alles offen, aber Sie wissen das ja am besten, dass man auf die Punkte schauen muss. Ich schaue immer, dass ich ein 3-4-3 spielen kann und drei Stürmer im Team habe, aber es ist nicht so, dass ich da speziell auf die Mannschaft achte. Das ist mir egal.

Die Mannschaft von Sebastian Rudy

Die Mannschaft von Sebastian Rudy

Comunioblog: Sie waren ja gerade zu Beginn Ihrer Karriere nicht immer Stammspieler. Haben Sie sich dann dennoch aufgestellt, weil Sie sich dachten, dass Sie auf jeden Fall punkten werden, wenn Sie eingewechselt werden?

Rudy: Das war ganz unterschiedlich. Es kam immer darauf an, wie viele Spieler ich in meinem Team hatte und ob ich wechseln konnte. Es kommt ja vor, dass man nur elf Spieler im Kader hat. Dann geht es nicht anders. Ich habe mehr darauf geschaut, wer punkten könnte, aber natürlich habe ich mich schon häufig aufgestellt, wenn ich mich im Team hatte.

Comunioblog: Bundesligaspieler sagen häufig, dass sie sich Noten und Bewertungen ihrer Spiele gar nicht anschauen. Wenn man Comunio spielt, kommt man daran nicht vorbei. Ist es schon mal vorgekommen, dass Sie sich über eine Note, die Sie bekommen haben, geärgert haben?

Rudy: Das ist durchaus unterschiedlich. Natürlich kommt es vor, dass man sich besser gesehen hat, aber es gab auch schon Tage, da war ich überrascht, dass ich noch so viele Punkte bekommen habe. Es gleicht sich am Ende aus. Das ist nicht so wichtig.

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Comunioblog: Wir haben mal einen Blick in Ihre Liga gewagt. Aktuell führt Ihre Mutter die Tabelle an.

Rudy: (lacht) So sieht es aus.

Comunioblog: Ist sie denn die größte Expertin oder hat sie gerade einen glücklichen Lauf?

Rudy: Ich behaupte, es ist ein bisschen glücklich, aber wenn sie jetzt die Tabellenführung ein wenig schmeckt, kann es schon sein, dass sie noch engagierter dabei ist und sich die Führung nicht so leicht nehmen lässt. Da muss ich schon aufpassen, dass sie am Ende nicht vor mir landet.

Comunioblog: Gibt es eigentlich bei Ihnen an der sonntäglichen Kuchentafel harte Comunio-Verhandlungen?

Rudy: Das eher nicht, aber es wird schon hart verhandelt. Jeder hält sich da bedeckt und dann ist es teilweise ganz schön eng. Es gab schon Spieler, die sind für 10 € mehr gewechselt.

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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