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Gleich acht Spieler handelten sich am 31. Bundesliga-Spieltag Sperren ein. Comunioblog schaut in zwei Teilen, wer die Gesperrten im Saisonendspurt ersetzen könnte. Im zweiten Teil kümmern wir uns um Bremens Abwehrchef Niklas Moisander, Wolfsburgs William, Weltmeister Christoph Kramer und Freiburgs Amir Abrashi.

Niklas Moisander (Werder Bremen, Abwehr, 2,27 Mio., 63 Punkte)

Der Abwehrchef der Bremer handelte sich bei der 1:4-Niederlage in Düsseldorf seine fünfte Verwarnung ein und fehlt damit beim wohl letzten Strohhalm um die europäischen Plätze gegen Dortmund. 

Trainer Florian Kohfeldt hat nun die Wahl mit Sebastian Langkamp einen weiteren Rechtsfuß in die Mannschaft zu bringen oder aber auf Linksfuß Marco Friedl zu setzen. Als Moisander zuletzt am 17. Spieltag ausfiel, entschied sich der Trainer für Langkamp.

Dass dies nun wieder so geschieht, ist nicht in Stein gemeißelt. Friedl hat Boden gut gemacht und in der Rückrunde in beiden Einsätzen überzeugt. Den Österreicher gibt es für 340.000, Langkamp kostet 1,77 Millionen. 

William (VfL Wolfsburg, Abwehr, 2,42 Mio., 90 Punkte)

Bei Wolfsburgs Rechtsverteidiger ist es bereits die zehnte Verwarnung der laufenden Saison. Da Backup Paul Verhaegh vom Verein freigestellt wurde und nicht mehr für den VfL auflaufen wird, muss Trainer Bruno Labbadia schauen, wen er auf die rechte Seite zieht.

Als der Brasilianer am 29. Spieltag verletzungsbedingt fehlte, kam Marcel Tisserand dort positionsfremd zum Einsatz, während mit Sebastian Jung ein gelernter Rechtsverteidiger auf der Bank saß. Daher ist davon auszugehen, dass Labbadia sich nun wieder für Tisserand entscheiden wird. 

Auch wenn Jung am letzten Spieltag sein Comeback gab. Da wurde Tisserand aber in der Innenverteidigung gebraucht. Den Kongolesen gibt es für 540.000 auf dem Comunio-Transfermarkt. Wolfsburg bekommt es zuhause mit dem 1. FC Nürnberg zu tun. 

Die Top-Elf des 31. Spieltags

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Sturm: Kevin Volland (Bayer 04 Leverkusen) - 13 Punkte | Foto: imago images / Xinhua

Amir Abrashi (SC Freiburg, Mittelfeld, 440.000, 16 Punkte)

Der Sechser hat sich nach seinem Kreuzbandriss in beeindruckender Manier in die Mannschaft gekämpft und ist nicht mehr wegzudenken. Das muss Trainer Christian Streich nun aber in der Partie gegen Fortuna Düsseldorf machen.

Der Coach dürfte sich dabei zwischen Jerome Gondorf und Robin Koch entscheiden. Gondorf wäre die offensivere Lösung, die man in einem Heimspiel gegen Düsseldorf durchaus riskieren kann, auch wenn die Fortuna stark nach Kontern ist. 

Koch ist da defensiver eingestellt und wäre die Sicherheitsvariante. Er ist auch ein bisschen günstiger als Gondorf, der 780.000 kostet. Koch gibt es bereits ab 540.000. 

Christoph Kramer (Borussia Mönchengladbach, Mittelfeld, 2,29 Mio., 44 Punkte)

Der Sechser hat sich dank der Systemumstellung von Trainer Dieter Hecking wieder mehr Einsatzminuten erkämpft. Nun muss aber auch er pausieren und sich das richtungsweisende Spiel gegen Hoffenheim von der Tribüne aus ansehen.

Sollte Hecking sein System beibehalten, könnten Jonas Hofmann oder Mikael Cuisance die Kramer-Position spielen. Wenn Hofmann defensiver gebraucht wird, dürfte dann Ibrahima Traore den Weg in die Startelf finden. 

Bei einem Systemwechsel hin zur Viererkette würde Tobias Strobl aus der Dreierkette auf die Sechs rücken. Dann kämen mit Oskar Wendt und Fabian Johnson zwei Außenverteidiger in die Mannschaft. Hofmann oder Florian Neuhaus müsste dann zusätzlich auf die Bank. 

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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