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Gleich acht Spieler handelten sich am 31. Bundesliga-Spieltag Sperren ein. Comunioblog schaut in zwei Teilen, wer die Gesperrten im Saisonendspurt ersetzen könnte. Los geht es mit den Dortmundern Marco Reus und Marius Wolf, Herthas Lukas Klünter sowie Marvin Bakalorz aus Hannover. 

Marvin Bakalorz (Hannover 96, Mittelfeld, 260.000, 14 Punkte)

Der zentrale Mittelfeldspieler handelte sich beim Sieg über Mainz die fünfte Verwarnung der Saison ein. Damit muss Trainer Thomas Doll in der nächsten Partie umstellen.

Auf dem Papier wären Walace und Iver Fossum die ersten Optionen, doch beide spielten zuletzt überhaupt keine Rolle mehr. Daher ist es unwahrscheinlich, dass einer der beiden in die Mannschaft kommen wird.

Da die Niedersachsen aber beim FC Bayern antreten müssen, ist mit einer eher defensiven Grundordnung zu rechnen, so dass auch zwei offensive Achter wie Genki Haraguchi zusammen mit Linton Maina oder auch Nicolai Müller wohl unrealistisch sind. 

Eventuell könnte mit Oliver Sorg oder Julian Korb einer der etatmäßigen Rechtsverteidiger in die Zentrale rücken. Sorg kostet 320.000, Korb 160.000. Aber seien wir mal ehrlich, man muss schon ziemlich verzweifelt sein, um einen Hannoveraner am nächsten Spieltag aufzustellen. 

Lukas Klünter (Hertha BSC, Abwehr, 500.000, 11 Punkte)

Der Ex-Kölner spielte sich erst in den letzten Partien in die Mannschaft, nachdem er nach seinem Wechsel eine lange Anlaufzeit brauchte, um in Berlin anzukommen. Durch die Gelb-Rote-Karte im Spiel gegen Frankfurt ist er aber erst einmal wieder draußen.

Gut möglich, dass Trainer Pal Dardai gegen Stuttgart wieder auf eine Dreierkette umstellen wird. Denn mit Marko Grujic kommt der Spieler nach Gelbsperre zurück, der laut Dardai elementar für dieses System ist. 

Dann würde Valentino Lazaro etwas defensiver agieren und den Schienenspieler geben. Jordan Torunarigha würde dann als dritter Innenverteidiger in die Mannschaft kommen und Marvin Plattenhardt auf die Bank verdrängen. 

Die 1-zu-1-Lösung bei gleichem System wäre Peter Pekarik (210.000) oder eben Lazaro. Eine Dreierkette ist aber realistischer. 

Die Top-Elf des 31. Spieltags

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Tor: Peter Gulacsi (RB Leipzig) - 10 Punkte | Foto: imago images / Jan Huebner

Marius Wolf (Borussia Dortmund, Sturm, 1,77 Mio., 23 Punkte)

Der Platzverweis des Allrounders wiegt schwer, denn Wolf war die einzige verbliebene Alternative auf der Rechtsverteidigerposition, nachdem Lukasz Piszczek immer noch mit den Nachwirkungen seiner Fersenverletzung zu kämpfen hat und eigentlich langsam aufgebaut werden soll, und Achraf Hakimi mit einem gebrochenen Fuß lange ausfällt.

Nun könnte es doch noch zu einem schnellen Comeback von Piszczek kommen, nachdem das vor ein paar Wochen beim Debakel gegen Bayern noch in die Hose gegangen war. Eine Notlösung könnte sonst noch Ömer Toprak sein. Der Innenverteidiger ist für 480.000 zu haben. Dortmund muss am kommenden Spieltag in Bremen antreten. 

Marco Reus (Borussia Dortmund, Sturm, 12 Mio., 152 Punkte)

Dann fehlt auch Kapitän und Superstar Reus. Auch wenn der Nationalspieler natürlich nicht zu ersetzen ist, hat Trainer Lucien Favre auf der Position zumindest mehr Alternativen.

Die wahrscheinliche Variante dürfte sein, dass Mario Götze aus dem Sturmzentrum auf die Reus-Position rücken wird. Das würde dann bedeuten, dass Paco Alcacer in die Startelf kommen würde. 

Alternativ könnte auch Mo Dahoud hinter Götze agieren. Das wäre dann eine defensivere Variante des eingespielten Systems. Weitere Optionen wären Raphael Guerreiro, Christian Pulisic oder Thomas Delaney. 

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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