Verletzungen begleiten und beeinflussen die Saison von Borussia Dortmund maßgeblich. Diese haben zudem nicht nur Auswirkungen auf die Form einzelner Spieler, sondern auch auf die Comunio-Marktwerte. Deshalb gibt es hier die aktuellen Transferempfehlungen für BVB-Spieler.

Kaufempfehlungen:

Sebastian Kehl: Im zentralen bzw. defensiven Mittelfeld sind die Dortmunder besonders stark von Verletzungen gebeutelt. Für Sven Bender scheint die Saison beendet, Ilkay Gündogans Rückkehr steht in der Sternen. Dadurch stellt sich der BVB auf dieser Position quasi von selbst auf: Nuri Sahin und Sebastian Kehl haben ihren Platz sicher. Für knapp über 3 Millionen Euro ist Kehl aktuell zu haben, eine Investition die sich lohnen könnte. Kehl verleiht dem Dortmunder Spiel Balance und entlastet zudem Sahin im Spielaufbau. Das, sowie die Rückkehr von Mats Hummels, kommt dem gesamten Dortmunder Offensivspiel zugute, da es deutlich weniger ausrechenbar ist. So könnte Sebastian Kehl zu einem zuverlässigen Punktelieferanten werden.

Marcel Schmelzer: Nachdem der Linksverteidiger in dieser Saison immer wieder von kleineren Verletzungen zurückgeworfen wurde, ist er im Jahr 2014 bisher beschwerdefrei. Schmelzer ist ein Spieler, der nach körperlichen Rückschlägen immer ein wenig Zeit benötigt, um sein Niveau zu erreichen. Dies hat er inzwischen und so ist er wieder die gewohnte feste Bank hinten links. Jungstar Erik Durm, der Schmelzer, wenn er denn verletzt war, in der Hinrunde größtenteils gut vertreten hatte, hat keine Chance am 26-jährigen Nationalspieler vorbeizuziehen. Zudem profiziert Schmelzer wie kaum ein anderer Dortmunder von einer eingespielten Mannschaft. Die Rückkehr von Schlüsselspieler Mats Hummels an seine Seite wird ihm zusätzliche Sicherheit geben, so er ein relativ sicherer und konstanter Punktlieferant sein dürfte. Schmelzers Marktwert steigt aktuell an und beträgt ca. 4 Millionen Euro – ein Preis bei dem es sich lohnt zuzuschlagen.

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Verkaufsempfehlungen:

Manuel Friedrich: Der 34-jährige, seit Sommer 2013 vereinslos gewesen, wurde im vergangenen November als Antwort auf die Verletzungsmisere in der Innenverteidigung verpflichtet. Fehlender Rhythmus sowie gewisse spielerische Mängel sorgten zunächst für Kritik an Friedrich, der bei einigen Gegentoren entscheidend patzte. Doch nachdem der Routinier die komplette Wintervorbereitung mitgemacht hat, überzeugt er in der Rückrunde mit tadellosen Leistungen. Dennoch: Am wiedergenesenen Mats Hummels sowie an der Konstante Sokratis kommt Friedrich nicht vorbei. Fällt keiner der beiden aus, wird er nur noch im Zuge von Rotation in der Startelf des BVB zu finden sein. Daraus folgt eine sinkende Marktwerttendenz.

Milos Jojic: Der im Winter als Vorgriff auf die Transferperiode im Sommer verpflichtete Serbe dokumentierte auch in Dortmund sein Talent für Premieren. Schon beim Debüt für seinen Ex-Club Partizan Belgrad sowie bei seinem ersten A-Länderspiel hatte Jojic einen Treffer erzielt. Beim BVB benötigte er dafür nach seiner Einwechslung gegen Eintracht Frankfurt nur 17 Sekunden. Seitdem kam ein weiterer Kurzeinsatz hinzu. Auffällig ist u.a., dass er dabei nicht auf seiner vermeintlichen Paradeposition, der 8, sondern stets auf der 10 spielte. Dies ist insofern verständlich, da es laut Jürgen Klopp für Jojic derzeit primär darum geht den BVB-Fußball zu erlernen und zu verinnerlichen. Aus diesem Grund ist mit dem 21-Jährigen nur in Ausnahmefällen in der Startelf zu rechnen. Bei einem Marktwert von fast 7 Millionen, sollte man ernsthaft über einen Verkauf des Serben nachdenken.

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Die Langzeitverletzten:

Gerade wenn man etwas Geld übrig hat, könnte man dieses in Topspieler investieren, deren Marktwert auf Grund von langwierigen Verletzungen aktuell im Keller ist. Dabei sollte aber klar sein, dass diese Spieler erst zur neuen Saison wieder fit sein werden, ein Transfer also eher langfristig angelegt wäre.

Neven Subotic: Seit November fällt der Serbe mit einem Kreuzbandriss aus. Sein Marktwert liegt aktuell bei ca. 1,4 Millionen Euro, so dass ein Kauf definitiv lohnenswert erscheint. Doch aufgepasst: Ob Subotic in der neuen Saison direkt wieder Stammspieler ist, steht infrage. Mats Hummels ist gesetzt und Sokratis spielt eine bärenstarke Saison, ist zudem stärkster Zweikämpfer der Liga. Auch wenn es noch eine ganze Zeit bis zur neuen Saison dauert und eine Prognose auf entsprechend wackligen Beinen steht, ist es denkbar, dass zunächst Hummels und Sokratis die Innenverteidigung bilden werden. Als Spekulation ist Subotic natürlich eine Überlegung wert.

Sven Bender: Der Dortmunder Dauerpatient leidet derzeit unter einer Schambeinentzündung, die wohl gleichbedeutend mit dem Saisonende ist. Es ist Benders sechste Verletzung in dieser Spielzeit, die 19. in den letzten drei Saisons. Dennoch ist er ein eminent wichtiger Baustein der Dortmunder Mannschaft. Gerade seine Defensivfähigkeiten machen ihn nahezu unverzichtbar im Spiel gegen Topmannschaften. Und so wird Bender auch zur kommenden Saison eine wichtige Rolle spielen: Für ca. 2,8 Millionen Euro ist er ein perspektivisch lohnenswerter Kauf.

Jakub Blaszczykowski: Nach seiner stärksten Spielzeit im BVB-Trikot folgte eine regelrechte Seuchensaison für den Polen. Zunächst konnte er nur selten an seine vergangenen Leistungen anknüpfen, dann riss er sich beim Rückrundenauftakt gegen den FC Augsburg nach nur drei Minuten das Kreuzband. Der 28-jährige hat einen hohen Stellenwert in der Mannschaft sowie bei Jürgen Klopp und dessen Trainierteam, weshalb er auch in der neuen Saison seinen Platz unter den ersten 14 sicher haben wird. Auch wenn es insbesondere bei Kuba unsicher ist, wie stark er zurückkommen wird, lohnt perspektivisch ein Kauf – für 1,7 Millionen Euro eigentlich keine Frage.

Ilkay Gündogan: Er ist zweifelsohne der Dirigent im Dortmunder Orchester. Doch seit nunmehr über sechs Monaten fällt der deutsche Nationalspieler mit Rückenbeschwerden aus. Die scheinen sogar so schlimm zu sein, dass zunächst von einem chronischen Leiden und dann mancherorts gar von einem möglichen Karriereende gesprochen wurde. Letzteres scheint (noch) übertrieben, doch Fakt ist: Wann der 23-jährige zurückkehrt, vermag niemand  zu sagen. Dennoch: Ein Kauf für 3 Millionen Euro ist verlockend. Doch noch einmal aufgepasst: Verlängert Gündogan seinen Vertrag 2015 auslaufenden nicht vorzeitig, wird er im Sommer verkauft. Alles in allem gibt es viele Unwägbarkeiten, das Risiko könnte sich aber letztendlich mehr als lohnen.

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Autor: ComunioMagazin

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