In den nächsten Wochen nur im Fernduell: Bayern und der BVB

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An der Spitze wird es heiß: Wann spürt der BVB den warmen Bayern-Atem im Nacken? Wo warten die Stolpersteine auf den Tabellenführer? Und welche Prüfungen warten in den nächsten Wochen auf die Verfolger?

Borussia Dortmund

Nächste Spiele: Hannover 96 (H), Eintracht Frankfurt (A), TSG Hoffenheim (H), 1.FC Nürnberg (A), Bayer 04 Leverkusen (H)

Einschätzung: Zum Rückrundenauftakt bewies der BVB Meisterqualitäten: Mit dem 1:0 gegen RB Leipzig gelang ein Sieg in einem zähen Spiel, das gut und gerne auch mit einem Remis hätte enden können. Wer solche Partien für sich entscheidet, kann am Ende ganz oben stehen. Wir erinnern uns: Wie oft steuerten die Bayern einst auf ein 0:0 zu, ehe jemand wie Michael Ballack kam und noch eine letzte oder vorletzte Flanke zum Sieg rein schädelte. So gewinnen die Schwarz-Gelben inzwischen Spiele und das sollte besagten Bayern Sorgen bereiten. Mehr jedenfalls als dem aktuellen Tabellenführer das anstehende Programm: Nürnberg und Hannover sind Selbstläufer, Hoffenheim und Leverkusen sind zuhause ebenfalls eine Nummer zu klein und unbeständig, um die Dortmunder vor unlösbare Aufgaben zu stellen. 

Spannend wird der Auftritt in Frankfurt: Dort muss sich die verletzungsbedingt immer wieder gerupfte BVB-Abwehr mit dem punktbesten Angriff im Managerspiel auseinander setzen. Das Gastspiel am Main wird wohl die spannendste unter den anstehenden Herausforderungen für Paco Alcacer und Kollegen.

Comunio-Hoffnung: In Dortmund kann man kaum daneben greifen, wenn man einen Punktegaranten nominieren soll. Einer, den man aber vielleicht nicht sofort auf dem Zettel hat, ist Lukasz Piszczek. Der Verteidiger erlebt aktuell einen späten Frühling: Mit 33 Jahren peilt der Pole noch einmal eine 100-Punkte-Saison an, aktuell steht er bei 61 Zählern. In 16 verbleibenden Bundesligapartien wären also im Schnitt drei Punkte Pflicht. Und das sollte doch locker machbar sein!

FC Bayern München

Nächste Spiele: VfB Stuttgart (H), Bayer 04 Leverkusen (A), FC Schalke 04 (H), FC Augsburg (A), Hertha BSC (H)

Einschätzung: Das Selbstverständnis der Unbesiegbarkeit ist zurück in der Bayern-DNA, der Rekordmeister lauert auf Ausrutscher des Tabellenführers und das sorgt vielleicht wieder für den nötigen Fokus. Das sind schlechte Nachrichten vor allem für den verunsicherten VfB Stuttgart und den FC Augsburg, aber auch für die restlichen Bayern-Gegner dürften gegen eine voll konzentrierte Bayern-Truppe kaum was ausrichten können. Pünktlich zur Frühjahres-Crunchtime hat Trainer Niko Kovac einen formstarken Kader beisammen, mit Leon Goretzka ist ein variabler Mittelfeldspieler stark aus der Winterpause gekommen. Das ermöglicht dem Coach, die Belastung im mit Pokal und Champions League ordentlich gefüllten Februar, die Belastung seiner Offensivkräfte mit Augenmaß und ohne Qualitätsverlust zu steuern. Noch so eine schlechte Nachricht für die anstehenden Gegner.

Comunio-Hoffnung: Beim FC Bayern kann man eine Menge investieren und bekommt derzeit auch von zahlreichen Spielern ordentlich was zurück. Einer, der wieder bereit ist zu liefern, ist Thomas Müller. Der machte zum Rückrundenauftakt eine starke Partie und schaufelte auch ohne eigenen Treffer satte zehn Punkte auf die Konten seiner Manager. Wer den wiedererstarkten Offensivspieler auf dem Weg zu seiner zehnten 100-Punkte-Plus-Saison begleiten möchte, muss derzeit etwas mehr als 8.000.000 hinlegen. Das kann noch mehr werden.

Borussia Mönchengladbach

Nächste Spiele: FC Augsburg (H), FC Schalke 04 (A), Hertha BSC (H), Eintracht Frankfurt (A), VfL Wolfsburg (H)

Einschätzung: Das vergangene 1:0 in Leverkusen war der letzte Beweis (wenn es noch eines bedurfte): Borussia Mönchengladbach ist ein Spitzenteam, denn bei Bayer fragt man sich heute noch, wie man dieses Spiel trotz eigener guter Leistung verlieren konnte – und solche Dreier dann einzufahren, das zeichnet ein Topteam aus. Zu Beginn der Vorbereitung aufs zweite Hinrundenspiel gab es für die Fohlen-Fans einen kleinen Schreckmoment, denn Thorgan Hazard, in dieser Saison DER Comunio-Überflieger, fehlte im Mannschaftstraining. Aber der Verein gab direkt Entwarnung: „Es ist nicht Großes. Thorgan hat in Leverkusen einen Tritt in die Wade bekommen, der noch nicht komplett abgeklungen ist. Er hat noch ein wenig muskuläre Probleme“, gab sich Borussia-Coach Dieter Hecking entspannt.

Ob Hecking auch in den anstehenden Partien seine Edel-Offensive aufs Feld schicken kann, liegt jetzt aber am Knie von Torjäger Alassane Pléa. Der setzte gestern komplett mit dem Training aus. „Alassane hatte schon in der Vorbereitung Schmerzen im Knie, das war auch im Spiel der Grund warum wir rausgenommen haben. Wir wollen, dass es abklingt und nicht mit einer Dauerreizung trainiert“, gab der Trainer auch hier vorsichtig Entwarnung. Ob der Stürmer am Wochenende gegen den FC Augsburg wird auflaufen können, ist allerdings noch nicht abschließendgeklärt. So oder so: Die Fohlen sind eine Spitzenmannschaft und müssen – mit AUsnahme von Eintracht Frankfurt – keinen der anstehenden Gegner fürchten.

Comunio-Hoffnung: Nico Elvedi ist ein Punktehamster auf hohem Niveau: In den letzten elf Spielen, in denen der Schweizer mitwirkte, sammelte er achtmal (!) vier Punkte, zweimal sechs und einmal zwei Zähler. Diese Investition bietet Renditesicherheit mit regelmäßigen Bonusausschüttungen. Denn Elvedi hat sich längst festgespielt in der Innenverteidigung der Fohlen, jüngst schrieb die Rheinische Post, der 22-Jährige würde mit Torwart Yann Sommer und Nebenmann Matthias Ginter ein „magisches Dreieck“ vor dem eigenen Tor bilden. Und Magie steht doch jedem Kader gut zu Gesicht, gerade wenn sie für unter vier Millionen zu haben ist!

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RB Leipzig

Nächste Spiele: Fortuna Düsseldorf (A), Hannover 96 (A), Eintracht Frankfurt (H), VfB Stuttgart (A), TSG Hoffenheim (H)

Einschätzung: In Europa flop, in der Bundesliga topp, so lässt sich das erste Halbjahr dieser Saison kurz und prägnant aus Sicht von RB Leipzig zu beschreiben. Positiv gesprochen: Die Sachsen können sich im neuen Jahr frei von europäischen Verpflichtungen darauf konzentrieren, Platz vier abzusichern oder den dritten nochmal anzugreifen. Der nächste Fünferblock bietet den Rangnick-Schützlingen reichlich Gelegenheiten zum Punktesammeln: Düsseldorf, Hannover und Stuttgart müssen geschlagen werden, will man nächste Saison wieder Champions League spielen, die Heimspiele gegen Frankfurt und Hoffenheim sind da schon die komplizierteren Aufgaben.

Comunio-Hoffnung: 102 Punkte für deutlich unter acht Millionen? Da muss man ja eigentlich zugreifen, oder? Yussuf Poulsen gibt es für diesen Kurs, damit ist der Leipziger Stürmer unter den dreistelligen Angreifern der Liga mit Abstand der günstigste. Der Einstiegspreis dürfte der derzeitigen Punktedelle des Dänen geschuldet sein, der in den letzten drei Spielen auf nur sechs Comunio-Zähler kam. Man darf gerne 7.670.000 in die Hand nehmen, um auf den in Kürze mit Sicherheit anstehenden Aufschwung des Topsprinters zu setzen.

Eintracht Frankfurt

Nächste Spiele: SV Werder Bremen (A), Borussia Dortmund (H), RB Leipzig (A), Borussia Mönchengladbach (H), Hannover 96 (A)

Einschätzung: Dass die Eintracht mit ihrem Edel-Sturmtrio Haller-Jovic-Rebic, deren Mitglieder in dieser Saison so viele Comunio-Manager reich oder erfolgreich gemacht haben, jeden Bundesligisten beschäftigen kann, ist längst kein Geheimnis mehr. Ob die Hessen aber auch den knüppelharten Dreierblock BVB-RB Leipzig-Borussia Mönchengladbach einigermaßen unbeschadet abarbeiten können werden? Angesichts dieser Herausforderung ist es schon beinahe Pflicht, aus den beiden Auswärtspielen in Bremen und Hannover etwas mitzunehmen, die am Anfang und am Ende dieses nächsten Zwischenspurts stehen. Es adelt die Arbeit, die am Main geleistet wird, dass man durchaus nicht überrascht wäre, wenn aus den kommenden Partien acht oder mehr Punkte für die Eintracht raus springen würden.

Comunio-Hoffnung: Wahnsinn: Die Eintracht hat zwei Stürmer in den eigenen Reihen, die schon dreistellig Punkte gesammelt haben – und dazu Ante Rebic. Aber auch eine Reihe weiter hinten haben die Hessen spannendes Material zu bieten: Zum Beispiel Jonathan de Guzman. Der hat sich in seiner zweiten Saison am Main im Schatten der Edeloffensive zu einem starken Spielgestalter entwickelt, der mehr Sechser als Achter ist – und dazu noch in der mannschaftlichen Rückwärtsbewegung Löcher stopfen muss, die die Stürmer offen lassen, wenn sie einen Schritt zu wenig machen. Diese Qualitäten würdigt nicht nur SGE-Trainer Adi Hütter, sondern auch der Comunio-Bewertungspartner Sofascore. 74 Punkte sammelte der 14-fache Nationalspieler der Niederlande bereits, das ist der zehntbeste Wert unter allen Mittelfeldspielern im Managerspiel.

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Autor: Till Erdenberger

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