Bald Stammspieler? Gladbachs Rechtsverteidiger Joe Scally

Foto: © imago images / Chai v.d. Laage
Auch in der Schlussphase der Saison geht es für die Spieler um was: Ihre Präsenz für die Kaderplanung zeigen, sich Stammplätze erobern und diese über den Sommer behaupten. Bei Bayern, Gladbach und Union geht es heiß her!

Gladbach: Stammplatz verspielt? Lainer in der Kritik

Bei der Borussia nimmt die Negativwelle kein Ende. Nach einem erfolgreichen 2:0-Auswärtssieg bei zuletzt defensivstarken Fürthern setzte es den nächsten Dämpfer: Eine 1:3-Derbyklatsche zuhause gegen den 1. FC Köln. In der Kritik steht dabei unter anderem Rechtsverteidiger Stefan Lainer. Null Comunio-Punkte und eine Halbzeit-Auswechslung sprechen ebenfalls eine klare Sprache.

Jetzt könnte die Stunde für Joe Scally schlagen. Der US-amerikanische Youngster konnte durch seine Vielseitigkeit schon 26 Bundesliga-Einsätze diese Saison sammeln, musste aber immer Platz machen, wenn Lainer und Ramy Bensebaini auf ihren Flügeln wieder einsatzbereit waren. Nun könnte er das erste Mal statt Lainer spielen – und ein Statement in Richtung kommender Saison senden.

Für ihn ist das die Möglichkeit, sich langfristig bei Gladbach in die Planungen zu spielen. Denn die Borussia steht vor einem großen Umbruch. Spieler müssen verkauft werden, um Geld einzunehmen. Bei den zuletzt gesehenen Auftritten von Lainer könnte er ein Abgabe-Kandidat sein. Besonders wenn ein guter, junger Ersatz bereits im Kader steht!

  

Union: Klaut Ryerson dem Kapitän den Platz?

Beim 1. FC Union gibt  es schon die ganze Saison spannende Duelle auf den Wingback-Positionen. Links konkurrieren Niko Gießelmann und Bastian Oczipka, rechts Kapitän Christopher Trimmel und Julian Ryerson. Der Vorteil des Norwegers: Trimmel ist bereits 35 Jahre alt und das scheint sich langsam bemerkbar zu machen.

In einer langen Saison mit UEFA Conference League und DFB-Pokal-Halbfinale rückte Trimmel immer wieder auf die Bank, um Pausen zu bekommen. Doch ist Ryerson nun Stammkandidat? Vermutlich nicht! Trimmel ist als Flankengeber sowie als Führungsperson unverzichtbar für die Eisernen. Wenn er einsatzbereit ist, wird er vermutlich immer den Vorzug bekommen.

Im kommenden Bundesliga-Spiel gegen RaBa Leipzig dürfte das jedoch nicht der Fall sein. Nach 90 anstrengenden Minuten gegen denselben Gegner im Pokal ist ein Startelf-Einsatz von Trimmel sehr unwahrscheinlich. Da es für Union noch um einiges geht, wird an den Spieltagen 32-34 aber wohl wieder der Kapitän auf dem Platz stehen!

 

 
 
 
 
 
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Bayern: Drängt Süle auf den Stammplatz?

In letzter Zeit stellte sich die Abwehr des FC Bayern häufig von alleine auf. Immer wieder gab es Ausfälle. Doch jetzt sind alle einsatzbereit und es stellt sich die Frage: Wer spielt? Stellt man die beste Elf oder muss man mit Dayot Upamecano und Tanguy Nianzou die Zukunft im Blick haben, da die Saison quasi gelaufen ist?

Leistungsbedingt dürfte es eine klare Antwort geben: Alphonso Davies links, Benjamin Pavard rechts und in der Mitte laufen Lucas Hernandez und Niklas Süle als Duo auf. In einem Dreierkettensystem rückt Pavard eine halbe Stelle nach innen, dafür zieht der Rechtsaußen (Gnabry/Coman) auf den gesamten Flügel zurück. 

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Das Projekt „Zukunftsperspektive“ lässt einen weiteren Süle-Einsatz jedoch eigentlich nicht zu, denn dieser wechselt am Saisonende – zum kommenden Gegner! Doch das ist Julian Nagelsmann wohl egal. „Wenn er fit ist, dann ist er natürlich ein Startelf-Kandidat“, erklärt er auf der Pressekonferenz, „und er macht einen ganz guten Eindruck.“ Das klingt sehr nach einem Startelf-Einsatz am Wochenende – und vermutlich auch darüber hinaus.

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