Leon Goretzka

Foto: © imago images / Sven Simon
Mehrere Verletzungsrückkehrer melden wieder Ansprüche auf die Stammplätze an, die sie vor ihren Ausfallzeiten hatten. Doch wer gewinnt das Duell mit seinen Vertretern? Diese Spieler helfen dir für dein Comunio-Team!

Bayern: Jung und Wild oder erfahrene Verletzungsrückkehrer?

Beim FC Bayern sind viele Stammplätze fest vergeben. Doch im zentralen Mittelfeld gibt es jetzt Potential für Bewegung. Klar: An Joshua Kimmich und Thomas Müller wird niemand rütteln. Aber was ist mit der Achter-Position an Kimmichs Seite? Leon Goretzka war nach langer Hüftverletzung zuletzt wieder im Kader – wenn auch eigentlich nicht einsatzbereit, wie Julian Nagelsmann verriet.

Eigentlich war Goretzka ebenfalls gesetzt auf der Acht. Doch während seiner Abwesenheit haben sich andere in den Vordergrund gespielt. Corentin Tolisso hatte starke Leistungen gezeigt, gab aber im selben Spiel wie Goretzka ebenfalls sein Comeback nach einer kürzeren Wadenverletzung, sogar mit Einsatzzeit. In der Startelf stand zuletzt dann Jamal Musiala. Der Youngster ist eigentlich offensiver beheimatet, Nagelsmann war mit seiner Entwicklung auf der Acht aber zufrieden und kündigte an, ihn häufiger dort einsetzen zu wollen.

In der Länderspielpause ist der Youngster nun mit der deutschen Nationalmannschaft weg – Goretzka und Tolisso müssen fit werden und fehlen ihren Nationalteams deshalb. Zeit für sie, den Youngster zu verdrängen. Wir erwarten trotzdem Musiala im Spitzenspiel gegen den SC Freiburg in der Startelf. Danach wird es ein offenes Rennen, bei dem Goretzka – sofern er wieder auf seine Leistungen vor der Verletzung kommt – die besten Chancen haben dürfte, sich wieder fest zu spielen.

Wolfsburg: Wer beackert den rechten Flügel?

„Er hat es einfach verdient“, erklärt Florian Kohfeldt die Einsätze von Kevin Mbabu, der nach einem gemeinsamen Auftritt mit Ridle Baku (Baku spielte als rechter Achter vor einer Viererkette) eben diesen aus der Startelf verdrängt hatte. Doch in den zwei Spielen, die Mbabu alleine in der Startelf stand, verlor man beide – und kassierte fünf Gegentore. Eine Instabilität, die tödlich ist, wenn man sich endgültig aus dem Abstiegskampf befreien und die Tabelle nach oben klettern möchte.

Die Comunio-Viererkette: Defensivwaffen und welche, die es noch werden können

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Ridle Baku wurde in beiden Spielen eingewechselt, konnte selbst aber ebenfalls keinen riesigen Impact verbuchen. Beide drängen sich derzeit also nicht gerade auf, nachdem sich zuletzt eigentlich beide gut geschlagen hatten. Wer wird das Rennen möglichst nachhaltig für sich entscheiden?

Wir tippen auf Ridle Baku. Der Teilzeit-Nationalspieler (zur aktuellen Länderspielreise wurde er nicht eingeladen) hat in seinen letzten fünf Startelf-Partien zu drei Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage beigetragen und dabei auch richtig gute Leistungen gezeigt. Vermutlich wird Kohfeldt die Änderung rückgängig machen, um in die Erfolgsspur zurückzukehren, die sich zwischenzeitlich eingestellt hatte.

 

 
 
 
 
 
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Gladbach: Der Fünfte in der Kette

Bei der Borussia geht es langsam aber sicher in Richtung Klassenerhalt. Mit zwei Siegen in Folge (vorausgesetzt das abgebrochene 2:0 gegen den VfL Bochum wird wie erwartet als Sieg gewertet) baute man sich ein Acht-Punkte-Polster auf den direkten Abstiegsplatz auf. Zum Relegationsplatz ist es ein Punkt weniger. Ein Spieler, der dabei neu in der Startelf war: Jordan Beyer.

Das Eigengewächs der Fohlen sorgte mit eine starken Defensivleistung dafür, dass man gegen die Hertha und Bochum gegentorlos blieb, hatte beim Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg vor vier Wochen jedoch seine Probleme. Nach der Länderspielpause kommen die ausgefallenen Nico Elvedi (gesetzt) und Marvin Friedrich zurück. Im Fernduell kämpft auch Luca Netz um die Startelf, denn mit jeweils einem Assist trug auch er maßgeblich zu den letzten zwei Siegen bei.

Winterneuzugang Friedrich dürfte dabei die schlechtesten Karten haben. Zu schlecht waren seine Leistungen nach dem Wechsel für die Borussia. Da der gesetzte Ramy Bensebaini in die Innenverteidigung rücken müsste, sollte Netz spielen, aber als Wingback wohl besser aufgehoben ist, fällt unser Tipp auf Jordan Beyer als Startelf-Ergänzung zu Ginter und Elvedi in der Innenverteidigung. Sicher hat er diesen Platz aber definitiv nicht, Luca Netz wird wohl über Jokereinsätze Werbung für sich machen wollen.

Korrektur: Nach Veröffentlichung des Artikels ist bekannt geworden, dass Jordan Beyer an Corona erkrankt ist, zumindest kurzfristig dürfte er den Gladbachern also ausfallen. Mit den starken Leistungen zuletzt ist Luca Netz unsere Wahl für den Startelf-Platz. Nach Genesung dürfte Beyer aber wieder gute Chancen auf den Stammplatz haben.

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