Karim Bellarabi und Paulinho

Foto: © imago images / Jan Huebner
Neben den üblichen Duellen um die Startelf gab es zuletzt mehrere Langzeitverletzungen, die Duelle für den jeweiligen Nachfolger eröffnet haben: Wer setzt sich in Dortmund, Hoffenheim und Leverkusen durch? Diese Spieler lohnen sich für Comunio!

Hoffenheim: Kampf um den Sturm

Die TSG Hoffenheim hat ein Luxus-Problem: Zu viele talentierte Offensivspieler. Zuletzt ist schon Christoph Baumgartner ins Mittelfeld ausgewichen und wird dies aufgrund der Gelbsperre für Diadie Samassekou vermutlich wieder tun. Nach der Länderspielpause möchte er jedoch offensiver ran – und mit zwei guten Auftritten machte er zuletzt enorme Werbung für sich, eine der drei Offensivpositionen einzunehmen.

Neben Andrej Kramaric, der sowieso gesetzt ist, dabei aber alle freien Positionen einnehmen kann, will vor allem Georgino Rutter seinen Startelf-Einsatz gegen die Bayern zu einem langfristigen Stammplatz umwandeln, zeigte gegen den Rekordmeister aber keine gute Leistung und wurde zur Halbzeit vom Platz genommen. Eingewechselt wurde Ihlas Bebou – der gelernte Flügelstürmer sorgte mit seinem Formhoch in der Hinrunde für sieben Tore und vier Assists. Ein Statement in Richtung Startelf.

Doch auch Munas Dabbur hatte diese Saison schon einen festen Platz im Sturm, verlor ihn aber zuletzt wieder. Der sehr unkonstant aufspielende Jacob Bruun Larsen hat wohl keine Chance auf einen Stammplatz, bekommt aber auch  immer wieder Einsatzzeit. Im kommenden Ligaspiel bei der Hertha dürften Bebou und Dabbur die Offensive um Kramaric ergänzen. Wenn Samassekou im Mittelfeld zurückkehrt, erwarten wir Munas Dabbur auf der Bank und Ihlas Bebou mit einem Marktwert von 4.070.000 in der Startelf!

Leverkusen: Saisonaus für Wirtz und Frimpong!

Die Derby-Niederlage gegen Köln war für Bayer Leverkusen nicht nur aus Ergebnissicht ein Schock: Florian Wirtz fällt mit einem Kreuzbandriss aus. Das kostet ihn definitiv den Rest der Saison, möglicherweise sogar den Rest des Jahres. Mit Jeremie Frimpong verletzte sich noch ein weiterer Leistungsträger. Die Diagnose lautet Syndesmose-Riss im rechten Sprunggelenk und bedeutet auch für Frimpong das Saisonaus. Wer übernimmt für die beiden Leistungsträger?

Auf beiden Positionen gibt es keinen klaren Nachfolger. Auf der Rechtsverteidiger-Position ist Timothy Fosu-Mensah zwar der logische Nachfolger, da er der einzige gelernte Rechtsverteidiger ist, jedoch hat in der Hinrunde auch Odilon Kossounou zwei Mal auf der Außenposition ausgeholfen. 

Da de Stammplätze im Zentrum an Edmond Tapsoba und Jonathan Tah vergeben sind, könnte Kossounou es Hincapie gleich tun – der linksfüßige Innenverteidiger sammelt hauptsächlich als linker Außenverteidiger Einsatzzeit. Zu erwarten ist jedoch, dass Fosu-Mensah zunächst den Vorzug bekommt und sich beweisen kann. Kaufen solltet ihr also den Niederländer – für nur 840.000 ein Schnäppchen!

 

 
 
 
 
 
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Ein Beitrag geteilt von Comunio (@comunio)

 

Und wer spielt für Wirtz?

Im offensiven Mittelfeld könnten nahezu alle Mittelfeldspieler profitieren, da sie teilweise im Fernduell miteinander konkurrieren: Neben dem gesetzten Moussa Diaby könnte Karim Bellarabi nach überstandener Verletzung wieder in die Startelf drängen, dadurch könnte Amine Adli ins Zentrum rücken, das zuletzt auf dem Flügel gefragt war. Auch Paulinho könnte ein Kandidat für die zweite Flügelposition sein, wenn Adli im Zentrum spielt.

Außerdem könnte ein Spieler aus der Mittelfeldzentrale nach vorne rücken – oder sogar in einem 4-3-3 als Dreiermittelfeld spielen. Exequiel Palacios könnte selbst auf der Zehn auflaufen. Kerem Demirbay ist zwar auch defensiver gesetzt, wenn er nach vorne rückt, könnte hinten ein Platz für Charles Aranguiz frei werden. Der Chilene spielt derzeit zwar, müsste alternativ aber vermutlich seinen Stammplatz wieder an Robert Andrich abgeben, wenn der nach der Länderspielpause wieder fest zurückkehrt.

Wir gehen davon aus, dass – wie im Spiel eingewechselt – Amine Adli die zentrale Position übernehmen wird, sodass sich außen Bellarabi und Paulinho um die Startelf duellieren. Für 2.450.000 (Paulinho) und 2.620.000 (Bellarabi) lohnt sich die Spekulation auf beide Personalien!

Die Comunio-Viererkette: Heimlich, still und leise Stammplatz

Dortmund: Wer setzt sich rechts hinten durch?

Zu Saisonbeginn hätte es noch keiner gedacht, derzeit ist es aber die bittere Realität für die Borussia: Marius Wolf und Felix Passlack kämpfen auf der Rechtsverteidiger-Position um die Startelf. Besonders Felix Passlack spielte lange keine Rolle, „es gab aber Spiele, wo er die Chance schon eher verdient hätte“, lobt Cheftrainer Marco Rose das Dortmunder Eigengewächs nach dem Spiel gegen Bielefeld. Dabei habe er gezeigt, dass er eine Option für diese Position sei.

Das ist wichtig, denn Marius Wolf, der im letzten Spiel als Flügelstürmer eingesetzt wurde, musste angeschlagen ausgewechselt werden und wird beim Nachholspiel gegen Mainz heute Abend vermutlich nicht in der Startelf stehen können. Doch welcher der beiden Backups wird sich langfristig durchsetzen?

Vermutlich ist das auch eine Performance-Frage. Gegen Mainz wird Passlack spielen. Gegen Köln am Wochenende dürfte dann Wolf in der Startelf zu sehen sein. Über die Länderspielpause können beide dann noch im Training auftrumpfen. Zu erwarten wäre jedoch, dass Marius Wolf sich durchsetzen kann. Mit 2.520.000 ist der vielseitige Wolf jedoch nicht billig, der bei Comunio als Stürmer gelistet ist. Eine Spekulation für 810.000 auf Felix Passlack könnte also trotzdem spannend sein.

Du spielst noch nicht Comunio? Hier entlang – kostenlos!