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Ab auf den Transfermarkt! Schwache Leistungen, Stammplatzverlust, Sperren: Diese Spieler solltet ihr nach den Samstagsspielen schnellstens verkaufen – darunter Stars von Eintracht Frankfurt und dem HSV.
Stand der Marktwerte: 18. April 2026
Ernest Poku (Bayer 04 Leverkusen, 6.600.000, Mittelfeld):
Die erste Saison von Ernest Poku bei Bayer Leverkusen hatte beachtliche Höhen, aber auch immer wieder Tiefen. Unter Kasper Hjulmand war der offensive Flügelspieler über weite Strecken der Hinrunde gesetzt, in der Rückrunde wechselt er viel zwischen Startelf und Jokerrolle hin und her. Seit seinem Gala-Auftritt gegen St. Pauli am 22. Spieltag durfte er nicht mehr über volle 90 Minuten ran – und war auch nur noch an einem Bundesliga-Tor als Vorlagengeber beteiligt.
Zuletzt schrumpfte Pokus Einsatzzeit bedenklich. Nach seiner Auswechslung zur Pause gegen Heidenheim (-1 Punkt) wurde er gegen Wolfsburg und Dortmund jeweils spät eingewechselt. Bei der Niederlage von Bayer Leverkusen gegen den FC Augsburg blieb Poku über die volle Spielzeit draußen. In der Offensiv-Hierarchie hat er an Boden verloren, im Saisonendspurt ist er bei Comunio eine Risiko-Anlage.
Can Uzun (Eintracht Frankfurt, 6.440.000, Sturm):
Auch Can Uzun birgt im Managerspiel aktuell eine große Gefahr. Zwar ist der Offensivmann von Eintracht Frankfurt schon seit rund einem Monat wieder fit, doch in seiner Spielzeit spiegelt sich das kaum wider. Uzun steckt in der Jokerrolle fest, zumal SGE-Trainer Albert Riera seine Arbeit gegen den Ball bemängelte.
Nachdem er gegen Köln komplett draußen geblieben und gegen Wolfsburg erst in der Schlussphase eingewechselt worden war, erhielt Uzun im Spiel gegen Leipzig immerhin mal knapp eine halbe Stunde auf dem Rasen. Diese konnte er jedoch nicht für Eigenwerbung nutzen. Eintracht Frankfurt verlor, Uzun erhielt nur einen Punkt. Damit fehlen dem Youngster Argumente, um in den kommenden Spielen gegen Augsburg und den HSV in der Startelf zu stehen.
Übrigens: Uzun war am vergangenen Montag Teil der Usernothilfe. Nur 32 Prozent der Voter sprachen ihm dabei ihr Vertrauen aus. Diese Zahl dürfte sich mit dem 30. Spieltag nicht erhöht haben.
Philip Otele (HSV, 2.740.000, Sturm):
Mit der Verpflichtung von Philip Otele reagierte der HSV auf die Verletzungsprobleme von Jean-Luc Dompe, von den disziplinarischen Maßnahmen gegenüber dem Routinier ganz zu schweigen. Otele wusste in den ersten Spielen zu überzeugen, verlor dann seinen Stammplatz und holte ihn kurzfristig mit einem Treffer gegen den BVB zurück.
Seit seinem Premierentor geht es für den Winterneuzugang des Hamburger SV jedoch stetig bergab. Gegen Augsburg wurde er zur Pause ausgewechselt, gegen den VfB Stuttgart blieb er komplett draußen – und im Derby gegen Werder Bremen erhielt er als Joker eine Rote Karte. Zur Formkrise kommt nun also auch noch eine Sperre dazu. Otele fehlt dem HSV mindestens gegen Hoffenheim, und Comunio-Manager haben nicht wirklich einen Grund, ihn durchzuschleppen.






























