Sargis Adamyan von 1899 Hoffenheim

Foto: © imago images / Sportfoto Rudel
Am 31. Bundesliga-Spieltag der Saison 2020/21 gab es wieder einige Überraschungen in der Startelf mancher Klubs. Wer hat Chancen, seinen Platz zu verteidigen – und für wen wird es erst einmal die einzige Nominierung bleiben?

Stand der Marktwerte: 25. April 2021

Aymen Barkok (Eintracht Frankfurt, 1.890.000, Mittelfeld):

Silva, Kamada, Younes, Jovic: Von diesen vier tollen Spielern muss in jedem Spiel einer auf der Bank Platz nehmen – ein Luxusproblem, wie Frankfurts Trainer Adi Hütter offen zugibt. Umso mehr überraschte es, als am Samstagabend in Leverkusen nicht nur Younes, sondern auch Jovic zunächst draußen blieb.

Der variabel einsetzbare Aymen Barkok übernahm eine Offensivposition – eine taktische Variante des Coaches. Zuvor war Barkok in nur einem von elf Spielen von Beginn an auf dem Feld gestanden.

Letztlich blieb der 22-Jährige zu unauffällig, um der starken Konkurrenz Druck mitzugeben. Die offensive Qualität von Younes und Jovic ist zu groß, um Barkok im Kampf um die Champions League weitere Startelf-Einsätze auf einer Offensivposition zu geben. Als Backup bleibt er wichtig, im Rampenlicht dürften andere stehen.


Alexander Hack (1. FSV Mainz 05, 1.420.000, Abwehr):

Zum ersten Mal in der Rückrunde durfte Alexander Hack von Beginn an ran – und das ausgerechnet gegen die Bayern. Nach dem Mittwochsspiel erhielt Stefan Bell eine Pause, wodurch der Backup in der Innenverteidigung übernahm.

Es hätte eine solide Leistung werden können, wäre Hack nicht in der Nachspielzeit ein Fehler unterlaufen: Er köpfte den Ball vor die Füße von Robert Lewandowski, der zum Anschlusstreffer einschob. Das konnte den Mainzer Sieg zwar nicht mehr verhindern, doch Hacks geringe Chancen auf Startelf-Einsätze dürften damit weiter geschmälert sein. Im Nachholspiel gegen Berlin ist mit Bell in der Anfangsformation zu rechnen.

 

 
 
 
 
 
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Danny Latza (1. FSV Mainz 05, 1.420.000, Mittelfeld):

Zu Beginn der Rückrunde war der scheidende Kapitän der Rheinhessen noch gesetzt, seit dem 24. Spieltag hatte Danny Latza allerdings nicht mehr in der Startelf gestanden. Dominik Kohr, Leandro Barreiro und Jean-Paul Boetius bildeten ein starkes Dreiergespann im zentralen Mittelfeld.

Im Zuge der Rotation erhielt Latza gegen die Bayern eine neue Chance – und nutzte sie. Sein solider Auftritt wird ihm Hoffnungen machen, vor seiner Rückkehr zum FC Schalke 04 noch ein paar Einsätze im Mainzer Dress zu erhalten. Dominik Kohr muss sich im Training strecken, um seinen Platz zu behalten, hat aber noch die Nase vorn.

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Lukasz Piszczek von Borussia Dortmund

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Sargis Adamyan (TSG Hoffenheim, 500.000, Sturm):

Für den Helden des Bayern-Spiels in der Vorsaison verlief die Saison bislang absolut enttäuschend. 14-mal kam Sargis Adamyan als Joker, aber erst am 31. Spieltag durfte er zum ersten Mal von Beginn an ran.

Dabei agierte der gelernte Mittelstürmer auf der eher ungewohnten Linksaußen-Position. Nach einer Stunde, acht angebrachten Pässen und einem gewonnenen unter sechs geführten Zweikämpfen war allerdings schon wieder Schluss. Comunio-Punkte erhielt er nicht.

Diese Chance hat Adamyan nicht genutzt, aber es ist schon ein positives Zeichen, dass er sie sich durch starke Trainingsleistungen erarbeiten konnte. Das alleine wird seinen sehr niedrigen Marktwert ein wenig pushen – und wenn er dran bleibt, wird er mindestens als Joker noch einmal eine Rolle spielen.

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