Deyovaisio Zeefuik von Hertha BSC

Foto: © imago images / Hübner
Am 23. Bundesliga-Spieltag der Saison 2020/21 gab es wieder Überraschungen in der Startelf mancher Klubs. Wer hat Chancen, seinen Platz zu verteidigen – und für wen wird es erst einmal die einzige Nominierung bleiben?

Stand der Marktwerte: 28. Februar 2021

Deyovaisio Zeefuik (Hertha BSC, 420.000, Abwehr):

Von 0 auf 74: Nach dem Trainerwechsel war Deyovaisio Zeefuik zunächste komplett aus dem Hertha-Kader verschwunden, vier Spiele lang gehörte er nicht dazu. Beim Spiel in Wolfsburg stand der Außenverteidiger plötzlich in der Startelf und wurde erst nach 74 Minuten ausgewechselt, um mit Dodi Lukebakio noch mehr im Spiel nach vorne zu wagen.

Lukas Klünter, einer der Gewinner unter Dardai, agierte in einer Dreierkette, Zeefuik rechts davor. Eine Rolle, die dem schnellen Spieler mit Offensivdrang gut liegen dürfte, gegen das defensivstarke Wolfsburg aber noch nicht so fruchtete. Zeefuik erhielt seinen ersten Comunio-Punkt in der Rückrunde, ein Schritt nach vorne ist gemacht.


Aus mehreren Gründen darf man die durchschnittliche Leistung des Sommerneuzugangs nicht allzu hoch hängen. Es war sein erstes Spiel unter Dardai, in einer verunsicherten Mannschaft, auswärts bei einem aktuell sehr starken Gegner. Aussagekräftiger ist, dass Zeefuiks Trainingsleistungen stimmen und Dardai Verwendung für ihn hat, was vor dem Spieltag bezweifelt werden dürfte. Zeefuik hat die Chance, mit Leistungssteigerungen Stammspieler zu werden.

Jordan Beyer (Borussia Mönchengladbach, 390.000, Abwehr):

Am 23. Spieltag stand Jordan Beyer erstmals in dieser Saison in einem Bundesliga-Spiel auf dem Feld – und das gleich von Beginn an. Gladbachs Stamm-Rechtsverteidiger Stefan Lainer fiel aus, woraufhin Trainer Marco Rose auf eine Dreierkette umstellte, in der Beyer die rechte Position übernahm.

Bis dahin war der 20-Jährige überhaupt nicht zum Einsatz gekommen und hatte im Winter auch einen leisen Wunsch nach einer Leihe gehegt, dem aber ein Riegel vorgeschoben wurde. Anders als in der Rückrunde 2019/20, in der er an den HSV ausgeliehen wurde, muss er sich dem harten Konkurrenzkampf in der Bundesliga stellen und hart um Spielpraxis kämpfen.

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Gegen Leipzig gelang es Beyer nicht, sich nachhaltig um Einsatzzeit zu bewerben. Gladbach ließ 21 Torschüsse zu und kassierte drei Gegentore, Beyer ging ohne Comunio-Punkte aus dem Spiel.

Die positive Nachricht ist, dass der Youngster nun endlich Berücksichtigung findet und als Option infrage kommt. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass Lainer nach seiner zeitnah erwarteten Rückkehr wieder ohne große Rotation seine Position übernehmen wird. So bleibt Beyer ein im Managerspiel günstiger Backup, der wohl nur sporadisch zum Einsatz kommen wird.

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