Valentino Lazaro von Borussia Mönchengladbach

Foto: © imago images / Laci Perenyi
Am 21. Bundesliga-Spieltag der Saison 2020/21 gab es wieder einige Überraschungen in der Startelf mancher Klubs. Wer hat Chancen, seinen Platz zu verteidigen – und für wen wird es erst einmal die einzige Nominierung bleiben?

Valentino Lazaro (Borussia Mönchengladbach, 3.650.000, Mittelfeld):

Bislang war die Bundesliga-Rückkehr von Valentino Lazaro nicht von Erfolg gekrönt. Zwischen seinen beiden mehrwöchigen Verletzungen liegen acht Einsätze mit durchwachsenen Leistungen und einem Punkteschnitt von 2,25. Nur dreimal durfte der Außenbahnspieler dabei von Beginn an ran.

Die letzten eineinhalb Monate verpasste Lazaro aufgrund von Leistenproblemen, gegen Köln stand er zumindest wieder ohne Einsatz im Kader. Bei seinem Comeback am 21. Spieltag durfte der Österreicher schließlich sogar von Beginn an ran, da Marcus Thuram verletzungsbedingt ausfiel. Gemeinsam mit Hofmann, Stindl und Plea bildete Lazaro das Offensivquartett gegen den VfL Wolfsburg.

70 Minuten lang beackerte der Ex-Herthaner die rechte Seite, ohne wirklich Torgefahr zu entwickeln. Die Spielpraxis wird ihm guttun und auch die Tatsache, dass Rose ihm den Vorzug vor Wolf und Herrmann gab, hat eine gewisse Aussagekraft. Im Zuge der Gladbacher Rotation wird Lazaro in den kommenden Monaten wieder zum erweiterten Stammkreis gehören. Je besser er spielt, desto häufiger winkt die Startelf.


Dominique Heintz (SC Freiburg, 920.000, Abwehr):

In den letzten fünf Jahren war Dominique Heintz stets Stammspieler und Dauerbrenner in der Bundesliga, sowohl für den 1. FC Köln als auch für den SC Freiburg. Fünf Jahre lang absolvierte der Innenverteidiger immer mindestens 28 Saisonspiele. In der laufenden Spielzeit hat er seinen Stammplatz erstmals nachhaltig verloren.

Nach einem Saisonstart mit zu vielen Gegentoren wurde Dominique Heintz im November zum Innenverteidiger Nummer vier degradiert, woraufhin er zwölfmal in Folge auf der Bank saß und nicht über späte Einwechslungen hinauskam. Als Christian Streich zum Spiel gegen Borussia Dortmund auch noch erfolgreich auf eine Viererkette umstellte, schienen Heintz‘ Chancen endgültig zu schwinden.

Eine Woche später folgte die Kehrtwende. Streich ließ in Bremen wieder mit drei Innenverteidigern agieren, zudem fiel Keven Schlotterbeck aus. Heintz nutzte die Gunst der Stunde, sprang ein und zeigte seinem Trainer mit einer starken Leistung, dass er sich voll auf ihn verlassen kann.

In der kommenden Woche hat Streich die Qual der Wahl. Taktisch ist eine Dreierkette gegen Union Berlin wahrscheinlicher als eine Viererkette. Schlotterbeck wird wohl zurückkehren, Lienhart gesetzt bleiben. Dann dürften Trainingsleistungen entscheiden, ob Heintz oder Gulde den dritten Platz bekommt.

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Wendell (Bayer 04 Leverkusen, 1.820.000, Abwehr):

Der 21. Spieltag hat gezeigt, dass doch nicht so klar ist, wer die Nummer eins auf der linken Abwehrposition der Werkself ist. Eigentlich war Daley Sinkgraven über die gesamte Bundesliga-Saison gesehen der gesetzte Spieler und Wendell nur der Backup. Doch für das Mainz-Spiel rotierte Peter Bosz einmal mehr den Brasilianer in die Anfangself.

Blickt man auch auf die Europa League, wechselt Bosz sogar recht häufig. International durfte Wendell in allen sechs Gruppenspielen über volle 90 Minuten ran. Comunio-Managern hat das nichts gebracht, da in der Liga immer wieder Sinkgraven den Vorzug erhielt. Möglicherweise ändern sich die Rotations-Anteile im Laufe der Rückrunde noch etwas mehr zugunsten von Wendells Konto im Managerspiel.

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