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Vor allem bei den Teams, für die es um nichts mehr geht, dürften am Samstag Spieler in die Mannschaft rutschen, die zuletzt wenig zum Zug kamen. Einige davon haben sogar großes Punktepotenzial. Teil 2 mit Hertha, Union, Mainz, Köln, Augsburg und Paderborn.

Hertha BSC

Mathew Leckie (260.000, Sturm, 6 Punkte)

Mit den verletzten Peter Pekarik, Marius Wolf und dem gesperrten Lukas Klünter fallen alle nominellen Rechtsverteidiger bei Hertha aus. Mathew Leckie war einst aus Ingolstadt gekommen, um in diese Rolle hineinzuwachsen, was aber nie wirklich funktioniert hat. In dieser Saison spielte der Australier unter keinem der vier Trainer eine ersthafte Rolle. Mit Glück war er überhaupt im Kader. Dass er den Verein im Sommer verlässt, ist einigermaßen klar. Die Partie gegen Gladbach könnte für den schnellen wie zweikampfstarken Außenbahnspieler sein Abschiedsspiel werden. 

1.FC Union Berlin

Felix Kroos (220.000, Mittelfeld, 11 Punkte)

In der 2. Liga stets Stammkraft, hatte Tonis jüngerer Bruder Felix in dieser Saison das Nachsehen mit den Konkurrenten Gentner, Andrich und Prömel. Aber ein verdienter Spieler wie er, wird am 34. Spieltag, wenn es für Union wirklich um gar nichts mehr geht, auf dem Spielberichtsbogen auftauchen.

Startelf-Überraschungen für den 34. Spieltag, Teil I

Vor allem bei den Teams, für die es um nichts mehr geht, dürften am Samstag Spieler in die Mannschaft rutschen, die zuletzt wenig zum Zug kamen. Einige davon haben sogar großes Punktepotenzial. Teil I mit Bayern, Dortmund, Wolfsburg, Frankfurt und Freiburg.

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1. FSV Mainz 05

Adam Szalai (420.000, Sturm, 38 Punkte) 

So richtig funktioniert hat die Rückholaktion von Adam Szalai nach Mainz bislang noch nicht. Nur ein Tor erzielte der Ungar in 27 Einsätzen. An guten Tagen kann er aber spielend 15 Comunio-Punkte einfahren. Weil Mainz inzwischen gerettet ist, könnte jetzt seine Stunde schlagen.

1. FC Köln 

Thomas Kessler (160.000, Tor, 0 Punkte)

Auch Köln ist gerettet und wenn es sowas wie eine gute Seele in der Mannschaft gibt, das ist das seit Jahren „Kess“, der seine Rolle als Nummer 2 immer vorbildlich angenommen hat. Nach insgesamt 18 Jahren im Trikot des FC wird der Keeper im Sommer gehen und natürlich darf er noch einmal den Kasten hüten. Alles andere wäre gemein. Weil die Bremer wahrscheinlich noch einmal alles in die Wagschale werfen werden, ist es nicht unwahrscheinlich, dass er einiges zu tun bekommt. Es könnte ein guter Sofascore zum Abschluss werden.

Die Top-Elf des 33. Spieltags

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Tor: Roman Bürki (Borussia Dortmund) - 7 Punkte | Bildquelle: imago images / Poolfoto

 

FC Augsburg 

Alfred Finnbogason (3.530.000, Sturm, 38 Punkte) 

Finnbogason und Niederlechner – das passt zusammen einfach nicht. Deshalb bekam in dieser Saison meist der treffsichere wie immer sehr fleißige Niederlechner den Vorzug. Für den oft verletzten Finnbogason war es die bisher enttäuschendste Saison beim FC Augsburg. So will er sich nicht in den Sommer verabschieden und auch Heiko Herrlich wird gegen Leipzig noch einmal prüfen wollen, was der 31-Jährige wirklich im Köcher hat.

SC Paderborn

Kai Pröger (1.330.000, Sturm, 79 Punkte)

Pröger war lange Zeit einer der stärksten Paderborner, als es noch richtig gut lief. Der Rechtsaußen wurde gar schnell mit anderen Bundesliga-Klubs in Verbindung gebracht. Nach dem Restart verlor er dann seinen Stammplatz. Trauriger Höhepunkt: Am 33. Spieltag versauerte er 90 Minuten auf der Bank. Ein (vorerst) letztes Mal Bundesliga wird ihm Steffen Baumgart am Samstag noch gönnen und der schnelle wie abschlussfreudige Pröger ist durchaus in der Lage, eine zweistellige Punktzahl auch gegen Frankfurt einzufahren.


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Autor: Karol Herrmann

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