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Am 27. Bundesliga-Spieltag der Saison 2021/22 gab es wieder einige Überraschungen in der Startelf mancher Klubs. Wer hat Chancen, seinen Platz zu verteidigen – und für wen wird es erst einmal die einzige Nominierung bleiben?
Tanguy Nianzou (FC Bayern München, 920.000, Abwehr):
Man muss kein Genie sein, um vorwegzunehmen: Nianzou geht als ganz heiße Anlage in die Länderspielpause! Das 4:0 über Union Berlin hat der junge Innenverteidiger für mächtig Eigenwerbung genutzt. Aber der Reihe nach.
Durch die Ausfälle von Süle und Pavard wurde Nianzou interessant, obwohl mit Upamecano und Hernandez noch zwei Innenverteidiger bereitstanden. Letzterer rückte allerdings auf die linke Seite einer Viererkette, sodass im Zentrum Platz für Nianzou frei wurde. Dieser erzielte in seinem ersten 90-minütigen Auftritt in der Bundesliga sein erstes Tor und verteidigte alles weg, was ihm in die Quere kam.
Ein klareres Empfehlungsschreiben hätte Nianzou kaum verfassen können. Allerdings fehlt Süle nicht lange, sodass der Youngster mittelfristig auf Rotation hoffen muss. Da die Bayern auch in der Champions League noch gefragt ist, winken Nianzou in der Liga zumindest noch ein paar weitere Einsätze. Zunächst einmal geht es für Comunio-Manager aber darum, einen vorhersehbaren Marktwertsprung in der Länderspielpause mitzunehmen.

































