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Ein Comunio-Star auf der Ersatzbank? Am 1. Spieltag der Bundesliga erwischte es viele namhafte Akteure, die im Managerspiel eine Menge Geld kosten. Das sind die Perspektiven von Gnabry, Mere, Öztunali, Arnold und Herrmann

Serge Gnabry (1899 Hoffenheim, Mittelfeld, 8.320.000)

Einigen Comunio-Managern dürfte die Kinnlade runtergefallen sein, als der Zugang aus Bayern nicht in der Hoffenheimer Startelf gegen Bremen zu finden war. Schließlich kostet der Mann aktuell über acht Millionen. Doch so arrogant sich das jetzt vielleicht anhören mag: Julian Nagelsmann gönnte seinem Starspieler gleich mal zum Bundesliga-Auftakt eine Schonungspause.

Grund war natürlich das Rückspiel in den Champions League Playoffs am Mittwoch in Liverpool, wo man sich im Kraichgau offenbar trotz 1:2-Hinspiel-Niederlage noch einiges ausrechnet. Aus demselben Grund fehlten neben Gnabry auch Andrej Kramaric, Pavel Kaderabek und Sandro Wagner, allesamt unangefochtene Stammspieler. Glück für Nagelsmann: Die Rechnung ging gegen Bremen auf, auch wenn der Coach Gnabry (immerhin noch vier Punkte als Joker) und Kramaric (Siegtorschütze) dann doch noch bringen musste, um den Dreier einzufahren.

Jorge Mere (1. FC Köln, Abwehr, 3.130.000)

In unserer Saisonvorschau bei Köln sowohl in der potenziellen Stammelf als auch unter der Rubrik „Player to watch“ zu finden. Jetzt im Derby noch nicht einmal im Kader? Und reiht sich der talentierte Spanier jetzt auch noch hinter Dominic Maroh (er stand im Kader) auf Platz vier in der Hierarchie der Innenverteidiger beim FC ein?

Die Comunio Player to watch 2017/18

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1899 Hoffenheim: Serge Gnabry. Nach seinem Abgang in Bremen fühlte er sich noch nicht reif genug, um sich dem Konkurrenzdruck bei den Bayern zu stellen. Es folgte die Ausleihe nach Hoffenheim, wo der Druck allerdings nicht minder klein sein wird. Hier muss er abliefern und das in einem System, das ihm in Bremen schon Probleme bereitete. Während seiner extrem starken Hinrunde spielte Werder noch mit Flügelspielern. Daher wird es spannend zu sehen sein, wie polyvalent Gnabry wirklich ist. Bild: imago  

Im eingespielten Kölner Team, so haben wir es auch prognostiziert, wird es für Neuzugänge ein wenig dauern, sich hineinzufinden. Selbiges gilt da auch für Mere, der ja ohnehin an der Bank Heintz/Sörensen erst einmal vorbei muss. Und wer will einen 20-Jährigen bei seinem ersten Bundesliga-Einsatz schon mit einer Derby-Niederlage verbrennen? Peter Stöger jedenfalls nicht. Mere wird trotzdem noch früh genug in Erscheinung treten. Versprochen.

Levin Öztunali (FSV Mainz 05, Mittelfeld, 3.280.000)

In einer schwachen Mainzer Saison 2016/17 war er sooft der einzige Lichtblick. Doch unter Trainer Sandro Schwarz werden die Karten neu gemischt. Dass Öztunali erst in der 66. Minute eingewechselt wurde, dürfte als einzigen Grund gehabt haben, dass der pfeilschnelle Linksaußen in der Woche zuvor an einem Magen-Darm-Infekt laborierte. Öztunali holte in seinen 25 Minuten Spielzeit dann aber trotz Niederlage noch gute vier Punkte. Er bleibt weiterhin einer unserer Top-Empfehlungen.

Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg, Mittelfeld, 3.110.000)

Ganz anders die Situation bei Maxi Arnold: Er und sein Trainer Andries Jonker sind offensichtlich nicht die besten Freunde. Jonker vertraute Arnold schon in der Schlussphase der vergangenen Spielzeit nicht mehr. Und auch jetzt muss der 23-Jährige mit der Bank anfreunden. Im Pokal sogar über die vollen 90 Minuten.

FC Schalke 04: Gewinner und Verlierer unter Tedesco
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Die Handschrift des neuen Trainers ist bereits klar erkennbar: Mit der Rückkehr zur Dreierkette schert sich Domenico Tedesco nicht um große Namen, wenn es um die Startelf geht. Drei Gewinner und Verlierer.

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Der schwache Auftritt der Wölfe gegen Dortmund könnte jetzt aber seine große Chance sein, schließlich wird Jonker personell reagieren müssen. Vor allem der völlig indisponiert Richedly Bazoer dürfte als erste Streichkandidat im zentralen Mittelfeld gelten. Die ideale Position für Arnold, der sich in der Vorbereitung gut in Form präsentierte.

Patrick Herrmann (Borussia Mönchengladbach, Mittelfeld, 2.830.000)

Die extrem hohe Konkurrenzsituation im offensiven Mittelfeld der Fohlen hatten wir zuletzt öfter behandelt. Neben Vincenzo Grifo, der im Derby gegen Köln jedoch verletzungsbedingt nicht auf dem Spielberichtsbogen auftauchte, gilt jetzt auch Herrmann als Verlierer.

10 Minuten vor dem Ende wurde er zwar eingewechselt, doch sein Konkurrent über Rechtsaußen, Ibrahima Traore, war klar der beste Mann auf dem Rasen und dürfte ordentlich Pluspunkte gesammelt haben. Herrmann, in der Vorbereitung durchaus gut in Schuss, bleibt auch aufgrund der fehlenden Dreifachbelastung wohl nur die Jokerrolle. Doch auch das kann bei Comunio jetzt für Punkte sorgen.

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Autor: Karol Herrmann

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