Diadie Samassekou nimmt auf der Bank der TSG Hoffenheim Platz

Foto: © imago images / eu-images
Qualität hat bekanntlich ihren Preis – und das ist auch bei Comunio nicht anders. Manchmal legt man aber bei mittelmäßiger Ware einfach zu viel Schotter auf den Tisch. Oder man kauft eigentlich gute Produkte zu überteuerten Preisen. Macht das besser nicht und vermeidet diese vier Trademinen.

Diadie Samassekou (Mittelfeld, TSG Hoffenheim, 5.440.000, 3 Punkte)

Der 23-Jährige kam mit vielen Vorschusslorbeeren aus Salzburg zur TSG. Das ist auch kein Wunder, schließlich ist Diadie Samassekou der teuerste Einkauf der Clubgeschichte. Etwa zwölf Millionen Euro überwies Hoffenheim nach Österreich. Dafür ist die Bilanz von bislang 33 Bundesliga-Minuten nach drei Spieltagen äußerst dürftig. In Frankfurt und Leverkusen wurde er jeweils eingewechselt, gegen Bremen saß er 90 Minuten auf der Bank.

Die Konkurrenz im defensiven Mittelfeld ist mit Florian Grillitsch und Sebastian Rudy hochkarätig und jetzt hat sich der Malier auch noch einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen und wird einige Zeit aussetzen. Das erleichtert sein Unterfangen Stammplatz mit Sicherheit auch nicht. Mittelfristig könnte er eine ordentliche Option sein, aber kurzfristig hilft er euch nicht weiter. Auch finanziell wärt ihr mit einem Verkauf sicherlich gut beraten, denn sein Marktwert dürfte in den kommenden Tagen noch einmal deutlich sinken.

Comunio-Kickstarter: 94 Punkte unter dem Radar!

Hinter den drei absoluten Gewinnern des Monats August verstecken sich noch andere Kickstarter. Spieler-Radar an, wir checken die Turbostarter.

weiterlesen...

Philippe Coutinho (Mittelfeld, FC Bayern München, 26.320.000, 5 Punkte)

Vor knapp zwei Wochen stand der Marktwert des Brasilianers noch bei wahnwitzigen 32,65 Millionen, aber auch für gute sechs Millionen weniger ist Coutinho alles andere als ein Schnäppchen. Er ist derzeit der mit Abstand teuerste Spieler in Comunio. Hat er das Zeug, am Saisonende auch nach Punkten die Nummer 1 zu sein? Vielleicht, aber ziemlich sicher nicht mit einem auch nur annähernd großen Vorsprung wie es sein derzeitiger Marktwert notwendig machen würde.

100 Minuten hatte die Barcelona-Leihgabe bislang in der Bundesliga absolviert und war in diesem Zeitraum an keinem Tor und nur einem einzigen Torschuss beteiligt. Dementsprechend mäßig war bislang auch seine Punkteausbeute. Natürlich kann sich das noch ändern, aber ich würde erst über einen Kauf nachdenken, wenn sein Preis noch einmal deutlich gesunken ist.

Streli Mamba (Sturm, SC Paderborn, 3.520.000, 12 Punkte)

Der pfeilschnelle Paderborner war bereits Anlass einiger hitziger Debatten, denn am zweiten Spieltag war er trotz eines Treffers gegen den SC Freiburg nur für zwei Comunio-Punkte gut. Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Streli Mamba und Sofascore passen nicht gut zusammen. Der 25-Jährige war bislang zwar in jedem Spiel ein einem Treffer beteiligt (zwei Tore, ein Assist), aber ansonsten ist er fast unsichtbar.

Insgesamt fünf Torschussbeteiligungen nach drei Spieltagen sind sehr wenig für einen Stürmer, der immer in der Anfangsformation stand. Zudem bringt er es im Schnitt auf lediglich 18 Ballkontakte pro Einsatz, gewinnt gerade einmal drei Zweikämpfe pro Partie und hat eine extrem schwache Passquote (63 Prozent). Ohne Torbeteiligung wird es so sehr schwer, für euch Pluspunkte zu sammeln. Wer ihn zum jetzigen Marktwert kauft, wird enttäuscht sein.

Die Comunio-Nationalelf im September 2019

Bild 1 von 11

Tor: Alexander Nübel (FC Schalke, 4,01 Mio., 12 Punkte) | Foto: Imago-Images/Foto2

Daniel Brosinski (Abwehr, 1. FSV Mainz 05, 1.710.000, 7 Punkte)

Trotz der Niederlagen an den ersten beiden Spieltagen hat Daniel Brosinski mit drei, bzw. vier Punkten zum Saisonstart sehr ordentlich gepunktet. Er ist ohne Zweifel eine zumindest solide Option in Comunio – sofern er denn auf dem Platz steht. Und genau das ist das Problem, denn der Stammplatz des 31-Jährigen ist weg.

Die Rheinhessen haben in der Sommerpause Ronael Pierre-Gabriel für knapp sechs Millionen vom AS Monaco losgeeist. Das ist eine große Investition für Mainz. In der Vorbereitung hatte sich der Franzose verletzt und deshalb bekam Brosinski zum Saisonstart den Vorzug. Zuletzt in München startete Pierre-Gabriel aber erstmals und das dürfte jetzt der Dauerzustand sein. Und für einen – wenn auch guten – Backup ist Brosinskis Preis einfach noch zu hoch.

Du spielst noch nicht Comunio? Hier entlang – kostenlos!

Autor: Florian Reinecke

Alle Beiträge von Florian Reinecke »