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Ein Verkauf soll Werder Bremen 40 Millionen Euro einbringen, die TSG Hoffenheim sichert sich wohl einen Neuzugang für den Sommer. Beim BVB werden ein Verbleib und ein Abgang diskutiert. Die Transfergerüchte!
Transfergerüchte: Coulibaly verlässt Werder Bremen
Aktuell fehlt Karim Coulibaly dem SV Werder Bremen verletzungsbedingt, ansonsten ist der Innenverteidiger einer der Lichtblicke in dieser Saison. Zwar spielt er noch nicht immer konstant, im Alter von 18 Jahren ist das aber ganz normal. Das Potenzial, das in Coulibaly steckt, ist auch international aufgefallen.
Wie die Bild berichtet, wird Coulibaly Werder Bremen im Sommer „praktisch sicher“ verlassen. Es soll unter der Woche zu einem Gespräch zwischen SVW-Manager Clemens Fritz und dem Berater des Youngsters gekommen sein. Darin soll eine Einigung über einen Verkauf im Sommer getroffen worden sein.
Es gebe Interessenten aus der Premier League, der Serie A, der Ligue 1 und auch der Bundesliga. Werder könnte mit kolportierten Einnahmen von über 40 Millionen Euro den Kader ordentlich umstrukturieren.
TSG Hoffenheim sichert sich Alessandro Vogt
Ein Vogt bei der TSG Hoffenheim – das hat gewissermaßen Tradition. Kevin Vogt spielte von 2020 bis 2024 im Kraichgau, ab Sommer 2026 soll Alessandro Vogt seine Schuhe für den Bundesliga-Klub schnüren. Aktuell steht der Schweizer beim FC St. Gallen unter Vertrag, allerdings verfügt er über eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro.
Wie sein Trainer Enrico Maaßen laut dem kicker bestätigte, wird Maaßen den Verein im Sommer verlassen. Die Spur führe wie schon im Winter zur TSG Hoffenheim. Vogt ist im Angriff zu Hause, kann auch auf den Flügel ausweichsen, und erzielte in der laufenden Saison bereits 16 Pflichtspieltore in 31 Einsätzen.
Transfergerüchte BVB: Can soll bleiben – und Ryerson?
Nach der bitteren Diagnose Kreuzbandriss ist für Emre Can nicht nur die Saison gelaufen, sondern auch die Weltmeisterschaft. Zudem läuft der Vertrag des BVB-Kapitäns aus. Geschäftsführer Lars Ricken stellte jedoch eine Verlängerung in Aussicht. Auch aufgrund der „enormen Wertschätzung für Emre“ wolle Dortmund „ihn über den 30. Juni hinaus auf seinem Weg zum Comeback unterstützen und seinen auslaufenden Vertrag verlängern“, so Ricken gegenüber der WAZ.
Offen ist dagegen die Zukunft von Julian Ryerson, der in den letzten Monaten als Assistkönig für Furore sorgt. Zwar steht der Außenverteidiger noch bis 2028 beim BVB unter Vertrag, doch laut der Bild gilt er als Verkaufskandidat, sollte ein hoch dotiertes Angebot eintreffen. 30 Millionen Euro aufwärts gelten demnach als mögliche Transfersumme. Interesse soll es vom FC Barcelona, Manchester United und Newcastle United geben.
Zukunft von Amiri und Nebel bei Mainz 05 offen
Beim 1. FSV Mainz 05 ist Nadiem Amiri auch in dieser Saison der wichtigste Spieler. Im Alter von 29 Jahren hat der zentrale Mittelfeldspieler aber nicht mehr viele Möglichkeiten, Karriereschritte zu machen. Wie sky berichtet, wolle Amiri im Sommer gehen. Unter anderem ein Wechsel nach Saudi-Arabien komme infrage, es gebe aber „verschiedene Märkte“ für den ehemaligen Leverkusener.
Die Saison von Paul Nebel verläuft dagegen durchwachsen, auch der 23-Jährige ist aber ein Wechselkandidat. Das hängt auch damit zusammen, dass sein Vertrag im Sommer 2027 ausläuft. Gegenüber dem kicker betonte Nebel sein Ziel, mit Mainz 05 in der Bundesliga zu bleiben, und seine Wertschätzung für die Verantwortlichen. „Wir unterhalten uns auf jeden Fall, aber Genaueres kann ich nicht sagen“, so Nebel.































