Jonas Hofmann

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Die Hinrunde war eine besondere: Eine Menge Trainerwechsel vor und während der Saison überraschen genauso wie das unglaublich dichte Liga-Mittelfeld. Doch welche Mittelfeldspieler überraschten die Comunio-Manager?

Julian Brandt (79 Punkte, 11.600.000)

Der Dortmunder Mittelfeldspieler galt bei vielen Fans schon als Transferflop, doch unter dem neuen Cheftrainer fand er wieder seine Form. Marco Rose setzt auf eine Mittelfeldraute oder zumindest auf ein Trio, sodass Julian Brandt wieder in der freien Achter-Rolle auflaufen kann, die ihn bei Bayer Leverkusen damals so stark gemacht und ihm den Wechsel zum BVB ermöglicht hat.

Mit 5,64 Punkten Pro Spiel und 14 Einsätzen (davon 3x nur eingewechselt) gehörte er, wenn fit, zum absoluten Stammpersonal der Dortmunder und erzielte bisher 79 Comunio–Punkte. Wenn er die Rückrunde durchspielen kann, könnte er sogar seine persönliche Comunio-Rekordsaison toppen: 2018/19 erzielte er 165 Punkte.

Besonders zum Ende der Hinrunde zog Brandt nochmal richtig an. Trotz Verletzung im Spiel gegen die Bayern und daraus folgend einer Aus- und im nächsten Spiel nur Einwechslung erzielte er in beiden Spielen ein Tor. Mit dem dritten Treffer gegen die Hertha holt Brandt starke 7,4 PPS in den vergangenen fünf Spielen. Stark!

 

Anthony Losilla (56 Punkte, 4.180.000)

Losilla ist kein Super-Punkter, aber im Kleinen überraschend stark. Der Kapitän der Bochumer bringt den Mannschaftserfolg zu Comunio. Dabei waren herausragende Punkte gar nicht zu erwarten – es ist die schiere Konstanz, die ihn auszeichnet. Er spielt – immer.

Und dabei spielt er immer gleich stark. In der vergangenen Zweitliga-Saison kam er auf einen durchschnittlichen Sofascore-Wert von 6,96. Bei einem Aufstieg in die Bundesliga geht man da zweifelsfrei von einem Abfall der Noten aus. Doch welchen Schnitt hat Losilla in der ersten Liga? Na 6,96! Losilla holt eurem Mittelfeld 3,29 Punkte pro Spiel – und das ohne viele Ausreißer.

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Florian Kainz (75 Punkte, 7.060.000)

Eine der Überraschungen der Hinrunde ist der 1. FC Köln – und entsprechend auch Florian Kainz. Nachdem Kainz 2019/20 schon eine starke Saison spielte (113 Punkte), konnte in der letzten Saison verletzungsbedingt kaum teilnehmen. Nach dem Trainerwechsel war die Frage groß, wie es bei Köln weitergehen würde. 

Florian Kainz behielt unter Neu-Trainer Steffen Baumgart nicht nur seinen Startelf-Platz, er entwickelte sich zum absoluten Leistungsträger, vor allem bei Comunio. Seinen imposanten Saisonstart mit Doppelpack gegen die Hertha  (19 Punkte) und starkem Spiel gegen Bochum (10 Punkte) konnte er zwar nicht fortsetzen, trotzdem holte er im Schnitt etwa vier Comunio-Punkte und verpasst damit nur knapp die Top 10-Mittelfeldspieler.

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Jonas Hofmann (98 Punkte, 10.350.000)

Die vielleicht größte Überraschung der Hinrunde, und das trotz starker letzter Saison, ist Jonas Hofmann. Bei Borussia Mönchengladbach läuft es diese Saison gar nicht. Trotz der damaligen Rekordsumme von 7,5 Millionen gibt es jetzt schon eine Trainerdiskussion rund um Adi Hütter, denn fast die ganze Mannschaft hat ordentlich abgebaut.

Nicht aber Jonas Hofmann. Er arbeitete sich fest in den Kader der Nationalmannschaft und packte auf seine gute letzte Saison (125 Punkte) bei Comunio nochmal eine riesige Schippe drauf. 98 Punkte in 14 Einsätzen stehen bei ihm zu Buche.

Und das, obwohl Cheftrainer Adi Hütter auf dem Flügel, auf dem Hofmann vergangene Saison brillierte, lieber physische Sturmspieler haben möchte. Hofmann kam fast ausschließlich auf der Zehn zum Einsatz und schnappte damit Kapitän Lars Stindl den Startelf-Platz weg. Überraschend!

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Autor: Niklas Staiger

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