Bei Eintracht Frankfurt auf dem aufsteigenden Ast: Michy Batshuayi und Fares Chaibi

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Eintracht, Augsburg, BVB & Leverkusen: Wie jede Woche präsentieren wir in der Viererkette einen Preis-Leistungs-König, eine Zukunftsinvestition, einen günstigen großen Namen und eine Verkaufsempfehlung.

Der Preis-Leistungs-König: Jeffrey Gouweleeuw (FC Augsburg, Abwehr, 5.850.000)

Dieser Spieler ist gemessen an seiner Punktausbeute einfach viel zu günstig.

Sechs Spiele brachte der FC Augsburg zuletzt ohne Gegentor über die Bühne. Natürlich auch ein Verdienst von Abwehrchef Jeffrey Gouweleeuw. Der Niederländer spielt seine beste Comunio-Saison, kommt mittlerweile auf 114 Punkte und ist damit siebtbester Abwehrspieler.

In den Zu-Null-Spielen des FC Augsburg sammelte Gouweleeuw durchschnittlich 7 Zähler, in der Rückrunde sind es absolut 62. Letzteres kann nur der deutlich teurere Mannschaftskollege Chrislain Matsima überbieten. Mit 5,85 Millionen geht Kaufempfehlung Gouweleeuw angesichts dieser Werte immer noch als Schnäppchen durch.

Die Zukunftsinvestition: Felix Nmecha (Borussia Dortmund, Mittelfeld, 3.910.000)

Dieser Spieler spielte zuletzt keine Rolle, wird aber bald durchstarten.

Unter Nuri Sahin hatte sich Felix Nmecha als Aufbauspieler in der Startelf festgebissen. Kurz nach der Demission des Übungsleiters allerdings verletzte sich der zentrale Mittelfeldspieler am 19. Spieltag gegen Werder Bremen und muss seitdem mit einer Knieverletzung passen. Nun stieg der 24-Jährige wieder ins Lauftraining ein.

Das Spiel gegen Mainz 05 dürfte noch zu früh kommen, danach aber können Comunio-manager langsam wieder mit Nmecha planen. Zumal im Mittelfeld durch die Knieverletzung von Marcel Sabitzer kürzlich eine Stelle frei wurde. Der Marktwert des ehemaligen Wolfsburgers wird sich so oder so erstmal nach oben entwickeln.

Großer Name, kleiner Preis: Fares Chaibi (Eintracht Frankfurt, Mittelfeld, 1.330.000)

Ein Topstar, der aber verhältnismäßig günstig zu haben ist.

Durchaus beachtliche 116 Punkte fuhr Fares Chaibi in seiner Premierensaison bei Eintracht Frankfurt ein. Die zentrale Rolle, die der algerische Nationalspieler dabei innehatte, gehört mittlerweile aber der Vergangenheit an. Chaibi versucht seit längerem, aus einem Leistungsloch herauszukommen.

Nach fünf verpassten Partien setzte Trainer Dino Toppmöller jüngst wieder zweimal in Folge auf den 22 Jahre jungen Offensivspieler – noch mit mäßigem Erfolg und insgesamt 5 Punkten. Dennoch kann es bei Chaibi nun wieder schnell aufwärts gehen. 1,33 Millionen bieten beim Youngster von Eintracht Frankfurt eine Investitionsmöglichkeit mit wenig Risiko.

Die Verkaufsempfehlung: Amine Adli (Bayer Leverkusen, Sturm, 7.900.000)

Dieser Spieler hat einen Marktwert, dem er nicht gerecht wird.

Nach seinem Wadenbeinbruch meldete Amini Adli am 22. Spieltag gegen Bayern München zurück und wäre beinahe zum Matchwinner geworden. Eine Woche später traf der marokkanische Nationalspieler in Kiel, holte 10 Punkte, rückte so in den Fokus vieler Comunio-Manager und avancierte zum viertgrößten Marktwertgewinner des Monats.

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Mit der Abwesenheit von Florian Wirtz vergrößerten sich Adlis Einsatzchancen noch einmal. Seine Ausbeute wird dem Marktwert jedoch leider zu selten gerecht. 7 Punkte aus drei Partien ließen den Mindestpreis des 24-Jährigen zuletzt bereits sinken. 62, 69 und 94 Punkte aus den letzten drei Spielzeiten lesen sich ebenfalls eher mittelmäßig. Wir würden auch fast 8 Millionen anderswo investieren.