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Im dritten und letzten Teil unseres Länderspiel-Roundoups können vor allem ein Doppelpacker aus Freiburg und drei Herthaner mächtig Pluspunkte sammeln. Das sollte auch in der Liga Auftrieb geben.

Luca Waldschmidt (SC Freiburg, Sturm, 3.280.000, 38 Punkte)

Lange Zeit als Chancentod verspottet, muss man dem jetzigen Freiburger doch zu Gute halten, dass er länger beim HSV unter Vertrag war, was nicht jeder Karriere in den letzten Jahren zuträglich war. Im Breisgau jedoch zeigt Waldschmidt jenes Talent, was viele Experten schon vor Jahren in ihm gesehen haben. 38 Punkte sind in dieser Saison so schlecht nicht, nun ist der Offensiv-Spezialist auch sowas wie der kreative Kopf der U21. Mit einem Doppelpack sicherte er den 2:1-Sieg gegen Italien im Alleingang, übernahm dabei auch bei einem Elfmeter Verantwortung und verwandelte sicher. 

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Javairo Dilrosun (Hertha BSC, Sturm, 3.540.000, 38 Punkte)

In letzter Zeit wurde es ein wenig ruhiger um den Niederländer, der zu Beginn der Saison sowas wie der neue Senkrechtstarter dieser Spielzeit war. Immerhin kam Dilrosun jetzt zu seinem wohlverdienten ersten Länderspieleinsatz – ausgerechnet gegen Deutschland. Dass ihn Bondscoach Ronald Koeman schon in der Pause beim Stande von 0:2 brachte, zeugt von Vertrauen in den jungen Herthaner. Die Freude war dann leider nur von kurzer Dauer: nach 20 Minuten musste er angeschlagen runter. Diagnose offen. Dennoch wird der 20-Jährige an dieser Erfahrung wachsen.

Valentino Lazaro (Hertha BSC, Mittelfeld, 4.860.000, 44 Punkte)

Noch ein Nachtrag vom Sonntag, schließlich darf die starke Performance von Dilrosuns Mannschaftskameraden Lazaro, inzwischen bei Österreich eine feste Größe, nicht vernachlässigt werden. Für sein Heimatland agiert er deutlich offensiver als bei Hertha, wo er derzeit als Rechtsverteidiger gesetzt ist. Und beim Nations League Spiel in Nordirland war Lazaro doch tatsächlich der Matchwinner mit dem entscheidenden 2:1-Siegtreffer in der Nachspielzeit. 

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Peter Pekarik (Hertha BSC, Abwehr, 200.000, 0 Punkte)

A propos Berliner Rechtsverteidiger: Schon mal gefragt, was eigentlich Peter Pekarik macht? Der Slowake war hier eigentlich gesetzt – bis zum Beginn dieser Saison. Obwohl er erst im Februar seinen Vertrag verlängert hat, suchte man ihn im 18er-Kader der Hertha in dieser Saison vergebens. Doch der 83-fache Nationalspieler hat große Verdienste für sein Land geleistet und steht dort hoch im Kurs. Und so durfte er in dieser Länderspielpause in der Nations League volle 180 Minuten Spielpraxis sammeln. Es kann eigentlich nur aufwärts gehen, auch was seinen Makrtwert bei Comunio betrfifft. 

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Autor: Karol Herrmann

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