Dynamisch in Leeds: Pierre-Michel Lasogga

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Neues Glück in England oder Abstieg in Spanien? Wir werfen heute einen Blick auf die nächsten Kandidaten, die du nächste Saison wieder auf dem Zettel haben solltest – oder auch nicht!

Pierre-Michel Lasogga (Hamburger SV/ Leeds United, Sturm)

30 Spiele in der englischen Championship und zehn Tore sind der Arbeitsnachweis von Pierre-Michel Lasogga, seit der Stürmer vor der Saison auf Leihbasis vom Hamburger SV zu Leeds United wechselte. Der 26-Jährige hat in England nach eigenen Angaben sein sportliches Glück gefunden und träumt von der Premier League. „Ich fühle mich sehr wohl hier. Es passt alles“, verriet Lasogga im März Sport Bild. „Klar, dass ich noch Spieler des HSV bin, aber vielleicht geht ja mein Kindsheitstraum in Erfüllung. Hier kann man seinen Körper gut einsetzen, hier wird weniger abgepfiffen als in Deutschland.“

Es soll bereits Interessenten aus der Premier League, aber auch der Championship geben, die den bulligen Stürmer gerne verpflichten würden. Eine Rückkehr zum HSV scheint – auch angesichts von drei Millionen Euro Jahresgehalt – ausgeschlossen.

Jerome Onguené (VfB Stuttgart/ RB Salzburg, Abwehr)

Reichlich – nämlich 19 – Pflichtspieleinsätze beim designierten österreichischen Meister, dazu eine spannende Reise durch eine wundersame Europapokalsaison mit Red Bull Salzburg: Jerome Onguené hat mit seiner Leihe vom VfB Stuttgart nach Salzburg alles richtig gemacht. Und natürlich profitiert auch der VfB, denn daheim hätte der französische U-20-Nationalspieler in der bärenstarken Abwehr der Schwaben in dieser Runde keine Chance auf nennenswerte Spielzeit gehabt.

Daran wird sich jedoch voraussichtlich erstmal nichts ändern. Gut möglich also, dass der talentierte Innenverteidiger noch ein weiteres Jahr verliehen wird und erstmal nicht zum VfB zurück kehrt.

Alen Halilovic (Hamburger SV/ UD Las Palmas, Mittelfeld)

Als Alen Halilovic 2016 für fünf Millionen Euro vom großen FC Barcelona zum nicht ganz so großen HSV wechselte, galt der offensive Mittelfeldspieler noch als eines der großen Verspreche des internationalen Fußballs. Nicht viel später ist klar: Dieses Versprechen wird wohl nicht mehr eingelöst werden. Denn beim HSV bekam der Kroate überhaupt kein Bein auf den Boden, egal, ob der Trainer Bruno Labbadia oder Markus Gisdol hieß. Die Bilanz aus seiner Hamburger Zeit: Sechs Einsätze (fünf Einwechslungen, eine Auswechslung), -4 Comunio-Punkte.

Beim UD Las Palmas schwang sich der heute 21-Jährige dann immerhin zur Stammkraft auf, ist im rechten Mittelfeld gesetzt, kann den Abstieg der Insulaner jedoch wohl nicht verhindern. Eine Rückkehr zum HSV ist jedoch unabhängig von der sportlichen Situation Halilovics wohl ausgeschlossen. Zwar hat der Kroate noch Vertrag bis 2020, hinter den Kulissen wird aber wohl schon an einer gemeinsamen, einvernehmlichen Lösung gearbeitet, die Halilovic und die Hanseaten für immer scheidet.

Thanos Petsos (SV Werder Bremen/ Rapid Wien, Mittelfeld)

Nach einem wenig verheißungsvollen Start hat sich Thanos Petsos bei seinem neuen alten Arbeitgeber rein gebissen, kommt bei Rapid – für das der Grieche bereits vor seinem Werder-Wechsel kickte – auf inzwischen 19 Pflichtspieleinsätze. Finden die grünen Rapidler und der Mittelfeldspieler erneut Gefallen aneinander, kann es schnell gehen, denn die Wiener haben sich eine Kaufoption ausgehandelt. Ein sicheres Indiz, dass sie an der Weser ohnehin keine Planstelle für Petsos freigehalten hätten. Tendenz: Entweder bleibt Petsos in WIen – oder wird anderweitig transferiert. Eine Rückkehr nach Bremen macht sportlich wohl keinen Sinn.

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Autor: Till Erdenberger

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